21.02.03

21.2.2003: Kartellamt: RWE Net lässt sich das Messen und Verrechnen zu teuer bezahlen

Das Bundeskartellamt ist der Ansicht, die Netzbetriebs-Tochter von RWE, RWE Net AG, habe von außenstehenden Stromlieferanten bisher ein zu viel Geld für Messleistungen und Verrechnungen verlangt. Das berichten die Vereinigten Wirtschaftsdienste. Die Kosten für einen Wechselstrom-Eintarifzähler von 32 Euro im Jahr und von 36 Euro für einen Drehstrom-Eintarifzähler, sowie 72 Euro für einen Zweitarifzähler seien "missbräuchlich hoch". Das Unternehmen darf von den Wettbewerbern jetzt nur noch höchstens 20,35 Euro Wechselstrom-Eintarifzähler, 22,90 Euro für Drehstrom-Eintarifzähler, sowie 37,41 Euro für Zweitarifzähler verlangen. Der Öko-Stromvertreiber LichtBlick hatte die Beschwerde geführt. Die RWE Net will gegen die Verfügung des Bundeskartellamtes Beschwerde einlegen.
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