02.12.04 Nachhaltige Aktien , Meldungen

2.12.2004: Materialengpässe belasten Umsatz von deutschem Modulhersteller

Eine durch Materialengpässe verursachte Unterauslastung der Produktionskapazitäten wird bei der Solon AG im 4. Quartal zu Umsatzeinbußen führen. Das prognostizieren die Analysten des unabhängigen Investment Beratungsgesellschaft First Berlin. Sie rechnen für das laufende 4. Quartal mit Umsatzerlösen von 49,816 Millionen Euro, einem Betriebsergebnis von 1,334 Millionen Euro sowie einen Quartalsüberschuss von 1,340 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr prognostizieren sie einen Umsatz von 111,663 Millionen Euro, ein Betriebsergebnis von 2,333 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von 1,929 Millionen Euro.

Nach ihrer Einschätzung wird die Materialknappheit beim Berliner Hersteller von Solarmodulen noch bis ins Jahr 2005 andauern. Zwar passen sie ihre Erwartungen für 2005 nach unten an, doch blieben diese optimistisch. Sie erwarten für das kommende Jahr einen Umsatz von 246,428 Millionen Euro, ein Betriebsergebnis in Höhe von 8,943 Millionen Euro sowie einen Jahresüberschuss von 6,413 Millionen Euro. Ferner geht First Berlin davon aus, dass Solon im übernächsten Jahr die Materialknappheit überwunden und seine Kapazitäten erneut ausgeweitet haben wird. Die Prognose der Analysten für 2006 lautet: 473,589 Umsatz Millionen Euro, ein Betriebsergebnis von 15,009 Millionen Euro und ein Jahresüberschuss von 8,767 Millionen Euro.

Solon AG: ISIN DE0007246308 / WKN 747119

Bildhinweis: Photovoltaikanlage mit Modulen der Solon AG bei Audi in Ingolstadt / Quelle: Unternehmen
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