21.02.05 Erneuerbare Energie

21.2.2005: Neue Solarzelle des Fraunhofer-Instituts bricht europ?ischen Wirkungsgradrekord

Einen europ?ischen Wirkungsgradrekord von ?ber 35 Prozent hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE mit einer neue Solarzelle aufgestellt. Wie das Institut mit Sitz in Freiburg meldet, ist die Konzentrator-Solarzelle aus III-V Halbleitern nur 0,031 Quadratzentimeter klein. Wirkungsgrade von ?ber 30 Prozent sind laut Fraunhofer ISE nur durch ein ?bereinanderstapeln von Solarzellen aus verschiedenen Halbleitermaterialien zu erzielen. "Bei unserer Rekord-Zelle handelt es sich um eine sogenannte monolithische Tripel-Solarzelle", erkl?rte Andreas Bett, Projektleiter bei der Freiburger Forschungseinrichtung . "Sie besteht aus Galliumindiumphosphid, Galliumarsenid und Germanium und wird in einem einzigen Prozess hergestellt. Durch den Einsatz von drei verschiedenen Materialien steigern wir die Effizienz, da wir auf diese Weise unterschiedliche Teile des Sonnenspektrums optimal in elektrische Energie umwandeln."

"Wir setzen die winzigen Zellen, die nur die Gr??e von Leuchtdioden haben und aus ?hnlichen Materialien hergestellt werden, in sogenannten Flatcon ™- Konzentratormodulen ein" so Gerhard Willeke, Abteilungsleiter Solarzellen. "Mit dieser Technologie kann man photovoltaische Systemwirkungsgrade deutlich ?ber 25 Prozent erzielen." Erste Demonstratoren w?rden zur Zeit im Rahmen eines vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gef?rderten Forschungsprojekts am Fraunhofer ISE aufgebaut und getestet. Schon in K?rze w?rden die Flatcon ™-Module dem Markt zur Verf?gung stehen.
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