21.03.06

21.3.2006: Meldung: SGL Carbon AG: Einladung zur Hauptversammlung

SGL CARBON Aktiengesellschaft
Wiesbaden
- Wertpapier-Kenn-Nummer 723 530 -
- ISIN DE0007235301 -
Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiermit zu der
am Freitag, dem 28. April 2006, um 10:00 Uhr
im Kurhaus Wiesbaden, Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden, stattfindenden
ordentlichen Hauptversammlung
eingeladen.

Tagesordnung

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2005 sowie der Lageberichte der SGL CARBON Aktiengesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2005 mit dem Bericht des Aufsichtsrats.
Diese Unterlagen können in den Geschäftsräumen am Sitz der SGL CARBON Aktiengesellschaft, Rheingaustraße 182, 65203 Wiesbaden, und im Internet unter www.sglcarbon.com eingesehen werden. Sie werden den Aktionären auf Verlangen auch zugesandt.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns.
Vorstand und Aufsichtsrat haben gemäß § 58 Abs. 2 AktG beschlossen, 50% des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2005 in Höhe von Euro 10.992.000,00 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den verbleibenden ausgewiesenen Bilanzgewinn von Euro 10.992.000,00 auf neue Rechnung vorzutragen.



Einstellung in Gewinnrücklagen
Vortrag auf neue Rechnung

Bilanzgewinn


Euro 10.992.000,00
Euro 10.992.000,00

Euro 21.984.000,00

3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2005.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2005 Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2005.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2005 Entlastung zu erteilen.

5. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2006.
Der Aufsichtsrat schlägt vor, zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2006 die Ernst & Young Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn/Frankfurt am Main, zu bestellen.

6. Beschlussfassung über die Aufhebung des bestehenden Bedingten Kapitals in § 3 Absatz 8 der Satzung.
Das bestehende Bedingte Kapital gemäß § 3 Absatz 8 der Satzung soll aufgehoben werden. Die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 27. April 2000 im September 2000 begebene Wandelanleihe ist mittlerweile im vollem Umfang zurückgezahlt worden. Da keine Wandlungsrechte aus der Anleihe mehr ausgeübt werden können, wird das hierfür geschaffene bedingte Kapital nicht mehr benötigt und soll aufgehoben werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor zu beschließen:
Das durch Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2000 geschaffene bedingte Kapital gemäß § 3 Absatz 8 der Satzung in Höhe von Euro 3.840.000,00, eingeteilt in Stück 1.500.000 auf den Inhaber lautende Aktien mit einem auf eine Aktie entfallenden anteiligen Betrag am Grundkapital von je Euro 2,56 wird aufgehoben.

7. Beschlussfassung über die Schaffung eines Genehmigten Kapitals II zwecks Ausgabe von Aktien an Mitarbeiter sowie Änderungen der Satzung.
Die Ausgabe von Mitarbeiteraktien ist ein wichtiges und weit verbreitetes Instrument zur Bindung von Mitarbeitern, welches die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen fördert. Es dient der Integration der Mitarbeiter in das Unternehmen und fördert die Übernahme von Mitverantwortung. Die Gesellschaft soll auch weiterhin ermächtigt sein, im Rahmen von Mitarbeiteraktienprogrammen neue Aktien an Mitarbeiter der SGL Carbon Aktiengesellschaft und ihrer Konzernunternehmen zu übertragen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, folgende Beschlüsse zu fassen:
a) Der Vorstand wird ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 27. April 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe von bis zu 1.830.438 neuen Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu Euro 4.685.921,28 zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird ausgeschlossen. Die neuen Aktien dürfen nur zur Übertragung an Mitarbeiter der SGL Carbon Aktiengesellschaft und ihrer mit der SGL Carbon Aktiengesellschaft i.S.d. §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen ausgegeben werden.
Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen (Genehmigtes Kapital II).
b) § 3 Absatz 8 (neu) der Satzung wird wie folgt gefasst:
"Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 27. April 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe von bis zu 1.830.438 neuen Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu Euro 4.685.921,28 zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Die neuen Aktien dürfen nur zur Übertragung an Mitarbeiter der SGL Carbon Aktiengesellschaft und ihrer mit der SGL Carbon Aktiengesellschaft i.S.d. §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen ausgegeben werden. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen (Genehmigtes Kapital II)."
c) Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, § 3 Absatz 8 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des Genehmigten Kapitals zu ändern.

8. Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und zur Veräußerung eigener Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG.
Aufgrund des Auslaufens der in der letzten Hauptversammlung beschlossenen Ermächtigung am 26. Oktober 2006 soll der Vorstand erneut zum Erwerb eigener Aktien ermächtigt werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:
a) Der Vorstand wird ermächtigt, bis zum 27. Oktober 2007 Stückaktien der Gesellschaft mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 10 % des am 28. April 2006 bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Dabei dürfen auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt oder die ihr gemäß §§ 71d und 71e AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des jeweiligen Grundkapitals entfallen. Der Gegenwert für den Erwerb einer Stückaktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an den letzten fünf Börsenhandelstagen vor dem Erwerb oder der Verpflichtung zum Erwerb um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Erfolgt der Erwerb aufgrund eines öffentlichen Angebots, so darf der Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) am fünften bis neunten Börsenhandelstag vor der Veröffentlichung des Angebots grundsätzlich um nicht mehr als bis zu 15 % über- oder unterschreiten. Das Volumen des öffentlichen Angebots kann begrenzt werden. Soweit im Rahmen des öffentlichen Angebots der Gesellschaft angediente Aktien ein solches festgelegtes Volumen überschreiten, muss die Annahme im Verhältnis der jeweils angedienten Aktien erfolgen. Eine bevorrechtigte Annahme geringerer Stückzahlen bis zu 100 Stück je Aktionär kann vorgesehen werden. Bei einem öffentlichen Angebot sind die Vorschriften des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes zu beachten, sofern und soweit diese Anwendung finden.
b) Der Vorstand wird ermächtigt, eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen, wenn die Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet; diese Ermächtigung beschränkt sich auf insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft. Dabei sind andere Fälle des erleichterten Bezugsrechtsausschlusses gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG aufgrund zum Zeitpunkt dieser Ermächtigung bestehender anderer Ermächtigungen einzubeziehen.
c) Die Gesellschaft wird ferner ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre im Rahmen des von der Hauptversammlung am 27. April 2000 unter Tagesordnungspunkt 8 beschlossenen Aktienplans ("Matching Share Plan") Mitgliedern des Vorstands nach Ablauf der 2-jährigen Sperrfrist zur Verfügung zu stellen, wobei Angebot und Übertragung der Aktien durch den Aufsichtsrat erfolgen. Für diesen Zweck können jedoch insgesamt nur bis zu 36.000 eigene Aktien übertragen werden.
d) Der Vorstand wird ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre Personen, die in einem Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft oder einem Konzernunternehmen stehen, zum Erwerb anzubieten.
e) Ferner wird der Vorstand ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen.
f) Die Ermächtigung kann jeweils ganz oder in Teilen ausgeübt werden. Der Erwerb eigener Aktien darf in Verfolgung eines oder mehrerer der genannten Zwecke erfolgen.
g) Der Aufsichtsrat kann bestimmen, dass Maßnahmen des Vorstands aufgrund dieses Hauptversammlungsbeschlusses nur mit seiner Zustimmung vorgenommen werden dürfen. Der Vorstand darf von der Ermächtigung zur Zuteilung erworbener Aktien gemäß vorstehendem Buchstaben c) nur Gebrauch machen, wenn und soweit der Aufsichtsrat eine solche Bestimmung getroffen und seine Zustimmung erteilt hat.
h) Die Ermächtigung tritt an die Stelle der von der Hauptversammlung am 27. April 2005 erteilten Ermächtigung, die mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung am 28. April 2006 aufgehoben wird.


Berichte an die Hauptversammlung

Zu verschiedenen Tagesordnungspunkten möchten wir der Hauptversammlung im Folgenden berichten:

Bericht des Vorstands zum Tagesordnungspunkt 7 zur Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals II zwecks Ausgabe von Aktien an Mitarbeiter mit Ausschluss des Bezugsrechts gemäß §§ 203 Abs. 1 und 2 Satz 2 , 186 Abs. 4 Satz 2 AktG:

Mitarbeiteraktien sind bei SGL Carbon seit vielen Jahren ein bewährtes zusätzliches Anreizsystem. Das Genehmigte Kapital II in Höhe von EUR 4.685.921,28 dient - ggf. unter Einschaltung einer Bank - der Ausgabe von Aktien an Mitarbeiter der Gesellschaft oder ihrer Konzernunternehmen. Der Vorstand soll damit die Möglichkeit erhalten, Arbeitnehmern des Unternehmens eine begrenzte Zahl von Aktien der Gesellschaft zu günstigen Konditionen anbieten zu können, um auf diese Weise die Arbeitnehmer enger an die Gesellschaft zu binden. Die Ausgabe von Belegschaftsaktien ist vom Gesetzgeber gewünscht. Sie dient der Integration der Mitarbeiter in das Unternehmen und fördert die Übernahme von Mitverantwortung. Die Ausgabe von Belegschaftsaktien liegt daher im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre. Dieser Zweck macht es erforderlich, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.

Die Entscheidung über die Gestaltung und Bedienungsart hinsichtlich der den Mitarbeitern angebotenen Aktien trifft der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats. Dabei werden sich die Organe alleine vom Interesse der Aktionäre und der Gesellschaft leiten lassen. In der nachfolgenden Hauptversammlung und im Geschäftsbericht wird die Gesellschaft jeweils über die Entscheidungen sowie über die Anzahl der in diesem Zusammenhang verwendeten Aktien berichten.

Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu Punkt 8 der Tagesordnung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 i.V.m. § 186 Abs. 3 Satz 4 und Abs. 4 Satz 2 AktG:

Der SGL CARBON Aktiengesellschaft soll auch von der diesjährigen Hauptversammlung wieder die Möglichkeit eingeräumt werden, eigene Aktien zu erwerben. Der Ihnen dieses Jahr vorgelegte Beschlusstext entspricht weitestgehend der Ermächtigung, die die Hauptversammlung im Jahr 2005 erteilt hat, die jedoch Ende Oktober 2006 auslaufen würde. Die Ermächtigung aus dem Jahr 2005 soll daher aufgehoben und durch eine neue Ermächtigung ersetzt werden.

Mit der vorgeschlagenen Ermächtigung wird die Gesellschaft in die Lage versetzt, bis zum 27. Oktober 2007 eigene Aktien bis zur Höhe von 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben, um die mit dem Erwerb von eigenen Aktien verbundenen Vorteile im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre zu realisieren.

Die vorgeschlagene Ermächtigung sieht in Buchstabe b) zunächst vor, dass der Vorstand in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG (erleichterter Bezugsrechtsauschluss) eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien auch in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre vornehmen kann, wenn die eigenen Aktien gegen Barzahlung und zu einem Preis veräußert werden, der den maßgeblichen Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet. Von dieser Ermächtigung darf nur bis zur Höhe von 10 % des Grundkapitals unter Einbeziehung von anderweitigen Ermächtigungen zur Ausgabe von Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG Gebrauch gemacht werden. Dazu zählt etwa das Genehmigte Kapital I gemäß § 3 Abs. 6 (vi) der Satzung. Diese Möglichkeit dient dem Interesse der Gesellschaft, eigene Aktien beispielsweise an institutionelle Anleger zu verkaufen oder neue Aktionärsgruppen im In- und Ausland zu gewinnen. Die gesetzlich vorgesehene Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses versetzt die Verwaltung in die Lage, sich aufgrund der jeweiligen Börsenverfassung bietende Möglichkeiten schnell und flexibel sowie kostengünstig zu nutzen. Es bedarf nicht der zeit- und kostenaufwendigen Abwicklung eines Bezugsrechts. Die endgültige Festlegung des Veräußerungspreises für die eigenen Aktien geschieht zeitnah vor der Veräußerung.

Ferner soll die Gesellschaft in Buchstabe c) der Ermächtigung die Möglichkeit erhalten, eigene Aktien zur Bedienung der Matching Shares für Mitglieder des Vorstands im Rahmen des Aktienplans der Gesellschaft zu verwenden. Der Aktienplan wurde von der Hauptversammlung am 27. April 2000 unter Tagesordnungspunkt 8 beschlossen. Die Einladung zur Hauptversammlung 2000, in der die Einzelheiten des Aktienplans erläutert sind, liegt in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsichtnahme der Aktionäre aus und wird Ihnen auf Anfrage zugesandt. Sie kann auch im Internet unter www.sglcarbon.com bzw. während der Hauptversammlung eingesehen werden. Da aus dem genehmigten Kapital keine neuen Aktien an die am Aktienplan teilnehmenden Mitglieder des Vorstands ausgegeben werden können, soll die Zuteilung der Matching Shares an Vorstandsmitglieder aus bereits ausstehenden Aktien der SGL CARBON Aktiengesellschaft erfolgen. Insgesamt kann für diesen Zweck ein Ausschluss des Bezugsrechts für höchstens 36.000 Aktien, das sind weit weniger als 0,1 % der ausstehenden Aktien, erfolgen. Im Hinblick auf den internationalen Wettstreit um Führungskräfte ist es für die Gesellschaft ganz besonders wichtig und erforderlich, die Vorstandsmitglieder an das Unternehmen zu binden.

Schließlich sollen die erworbenen eigenen Aktien dazu verwendet werden können, sie Mitarbeitern der Gesellschaft oder von Konzernunternehmen zum Erwerb anzubieten. Dies kann statt einer Kapitalerhöhung eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative sein. Dieser Beschlussvorschlag folgt der Regelung in § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG, wonach die Gesellschaft jederzeit eigene Aktien erwerben kann, um sie Arbeitnehmern zum Erwerb anzubieten. Diese Möglichkeit für die Verwendung der eigenen Aktien wurde in den Beschlussvorschlag aufgenommen, um klarzustellen, dass die Gesellschaft die ohne besonderen Verwendungszweck erworbenen eigenen Aktien auch für den Zweck des Angebots an Arbeitnehmer gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG verwenden und dabei das Bezugsrecht der Aktionäre ausschließen kann.

Die Vermögens- und Stimmrechtsinteressen der Aktionäre werden bei der Veräußerung der eigenen Aktien an Dritte unter Ausschluss des Bezugsrechts angemessen gewahrt. Den Aktionären entsteht kein Nachteil, da sie - soweit sie am Erhalt ihrer Stimmrechtsquote interessiert sind - die entsprechende Anzahl von Aktien jederzeit an der Börse hinzuerwerben können. Die Ermächtigung zur Veräußerung der Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG beschränkt sich unter Einbeziehung aller anderen entsprechenden Ermächtigungen auf insgesamt 10 % des Grundkapitals.


Mitteilungen gemäß § 128 Abs. 2 AktG

Folgende Kreditinstitut haben die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen:
Credit Suisse First Boston (Europe) Ltd.
Dresdner Bank Aktiengesellschaft
Deutsche Bank Aktiengesellschaft


Meldepflichtige Beteiligungen von Kreditinstituten gemäß § 21 WpHG

Eine gemäß § 21 WpHG meldepflichtige Beteiligung eines Kreditinstituts ist uns nicht mitgeteilt worden.


Teilnahme an der Hauptversammlung

Aktionäre, die an der Hauptversammlung teilnehmen oder ihr Stimmrecht ausüben wollen, müssen sich vor der Versammlung anmelden. Die Anmeldung muss der Gesellschaft spätestens bis zum 21. April 2006 zugehen. Die Aktionäre müssen zudem ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung nachweisen. Dazu ist ein in Textform erstellter Nachweis ihres Anteilsbesitzes durch das depotführende Kreditinstitut oder Finanzdienstleistungsinstitut ausreichend. Der Nachweis muss in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.

Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss sich auf den Beginn des 7. April 2006 beziehen und der Gesellschaft spätestens bis zum Ablauf des 21. April 2006 zugehen. Nach Eingang des Nachweises ihres Anteilsbesitzes bei der Gesellschaft werden den Aktionären Eintrittskarten für die Hauptversammlung übersandt. Um den rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarten sicherzustellen, bitten wir die Aktionäre, frühzeitig für die Übersendung des Nachweises ihres Anteilsbesitzes an die Gesellschaft Sorge zu tragen.

Die Anmeldung und die Legitimationsnachweise sind zu übermitteln an:
SGL CARBON AG
c/o Dresdner Bank AG
OSS SO 6 Hauptversammlungen
Jürgen-Ponto-Platz 1
60301 Frankfurt am Main
Telefax: +49- (0)69-263-15263
E-Mail: tbhvservice@dresdner-bank.com

Aktionäre, die noch in Urkunden verbriefte Aktien (effektive Stücke) halten, welche nicht von einem depotführenden Institut verwahrt werden, können ihre Teilnahmeberechtigung nachweisen, indem sie die effektiven Stücke spätestens am 21. April 2006 bei einem deutschen Notar oder der Gesellschaft während der üblichen Geschäftsstunden hinterlegen und bis zum Ende der Versammlung dort belassen. Im Falle der Hinterlegung bei einem Notar ist die von diesem hierfür auszustellende Bescheinigung, welche die hinterlegten Stücke nach Nummern zu bezeichnen hat, spätestens am 24. April 2006 bei der Gesellschaft während der üblichen Geschäftsstunden einzureichen. Über die Hinterlegung der Aktienurkunden oder die Einreichung der Hinterlegungsbescheinigung wird den Aktionären eine Empfangsbestätigung ausgestellt, die auf ihren Namen lautet, die Anzahl der hinterlegten Aktien angibt und zugleich für die bezeichnete Person oder deren gehörig ausgewiesenen Vertreter als Eintrittskarte zur Hauptversammlung dient.

Die Hinterlegungsbescheinigung ist zu übermitteln an:
SGL CARBON AG
Investor Relations
Rheingaustraße 182
65203 Wiesbaden
Telefax: +49-(0)611-6029-101
e-Mail: HV2006@sglcarbon.de


Stimmrechtsvertretung

Der Aktionär kann sein Stimmrecht in der Hauptversammlung auch durch einen Bevollmächtigten, z.B. durch die depotführende Bank, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere Person seiner Wahl, ausüben lassen.

Im Zusammenhang mit der Berechtigung zur Ausübung des Stimmrechts wird auf etwaige Meldepflichten nach §§ 21 ff. Wertpapierhandelsgesetz hingewiesen.

Als Service bieten wir unseren Aktionären auch dieses Jahr wieder an, von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter bereits vor der Hauptversammlung zu bevollmächtigen. Die Aktionäre, die den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertretern eine Vollmacht erteilen möchten, benötigen hierzu eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung. Um den rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarte sicherzustellen, sollte die Bestellung möglichst frühzeitig bei der Depotbank eingehen.

Wenn weder ein Kreditinstitut noch eine Aktionärsvereinigung bevollmächtigt wird, ist die Vollmacht schriftlich zu erteilen. Soweit von der Gesellschaft benannte Stimmrechtsvertreter bevollmächtigt werden, müssen diesen in jedem Falle Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden. Ohne diese Weisungen sind die Vollmachten ungültig. Die Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet, weisungsgebunden abzustimmen. Einzelheiten zur Vollmachts- und Weisungserteilung an die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter erhalten die Aktionäre mit der Eintrittskarte zugesandt. Vollmachten und Weisungen für die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter müssen bei der Gesellschaft bis spätestens 26. April 2006 eingegangen sein, anderenfalls können sie nicht mehr berücksichtigt werden.


Anträge von Aktionären

Gegenanträge gegen einen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu einem Tagesordnungspunkt gemäß § 126 Abs. 1 AktG sind bis spätestens zwei Wochen vor der Hauptversammlung ausschließlich zu richten an:
SGL CARBON AG
Investor Relations
Rheingaustraße 182
65203 Wiesbaden
Telefax: +49-(0)611-6029-101
e-Mail: HV2006@sglcarbon.de

Zugänglich zu machende Anträge von Aktionären werden im Internet unter www.sglcarbon.com veröffentlicht. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung werden nach Ablauf der Gegenantragsfrist ebenfalls unter der genannten Internetadresse veröffentlicht.



Wiesbaden, im März 2006

SGL CARBON Aktiengesellschaft

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