21.05.03

21.5.2003: Auf dem Weg zum Anlagenbauer? — Plambeck steigt in Rotorblattproduktion ein

Die Plambeck Neue Energien AG übernimmt 50,1 Prozent der Anteile des dänischen Produzenten von Rotorblättern für Windenergieanlagen SSP Technology A/S. Wie der Windprojektierer mit Sitz im niedersächsischen Cuxhaven heute meldet, verfügt das dänische Unternehmen über eine innovative Technologie, um leichtere und ertragsstärkere Rotorblätter herzustellen. Als Kaufpreis habe man die Übertragung von rund 5,5 Mio. Aktien aus dem genehmigten Kapital der Plambeck AG vereinbart, hieß es.

Bisherige Gesellschafter von SSP sind laut der Meldung die Geschäftsführer Flemming Soerensen und Rune Schytt-Nielsen mit jeweils 10 Prozent sowie die Plambeck Holding AG mit 80 Prozent. Beide Geschäftsführer hätten sich langfristig an das Unternehmen gebunden und würden in Zukunft je 7,5 Prozent der Anteile halten, so Plambeck. Die Holding AG bleibe mit knapp 35 Prozent beteiligt. Die Plambeck AG hat den Angaben zufolge eine einjährige Option, ihren Anteil auf 90 Prozent aufzustocken.

Der Plambeck Neue Energien AG bringe die Übernahme eine Reihe von Vorteilen, heißt es in der Unternehmensmeldung. Die von SSP entwickelte Rotorblatt-Technologie ermögliche die Steigerung des Energieertrags von Windkraftanlagen und verbessere damit die Wirtschaftlichkeit von Windpark- Projekten. Die Technologie sei insbesondere auch für den Bau großer Flügel, bis hin zur Multimegawattklasse, geeignet. Der Absatz der SSP-Produktion in den nächsten Jahren sei gesichert. Die Plambeck Neue Energien AG erwartet kurzfristig positive Ergebnisse aus der Übernahme und langfristig eine nachhaltige Verbesserung aller unternehmensrelevanten Kennzahlen.

Plambeck Neue Energien AG: ISIN DE0006910326 / WKN 691032
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