21.09.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

21.9.2007: Ethos Stiftung stellt neue Charta vor – Bedeutung Nachhaltiger Entwicklung nochmals heraus gestrichen

Die Anlagestiftung Ethos aus Genf hat zum 10-jährigen Bestehen ihre Charta erneuert. Wie die 1997 von Schweizer Pensionskassen gegründete Stiftung mitteilt, weist die neue Charta darauf hin, dass die nachhaltige Entwicklung eine wesentliche Bedingung ist, um den wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand sicherzustellen. Investoren hätten deshalb eine besondere Verantwortung als Aktionäre. Ethos nennt drei Bereiche, in denen Anleger dies konkret umsetzen können:

· Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien bei der Anlagetätigkeit berücksichtigen
· Aktionärsstimmrechte verantwortungsbewusst ausüben
· Den Dialog mit den Führungsinstanzen der Unternehmen fördern

Ethos hat sich das Ziel gesetzt, institutionellen Investoren Instrumente zur Verfügung zu stellen, die es erlauben, das Konzept der nachhaltigen Entwicklung beim Investieren zu berücksichtigen. Die Unternehmen, in die investiert wird, sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass ihr langfristiger Erfolg nicht nur eine finanzielle Dimension, sondern auch den Einbezug der Sozial- und Umweltverantwortung erfordere, so Ethos.

Die Stiftung will die erneuerte Charta offiziell am 21. September am ersten ‚Ethos-Day’ in Bern präsentieren. Dabei handele es sich um ein Symposium, das sich dem Thema ‚Dialog zwischen Unternehmen, Investoren und Gesellschaft’ widme. Persönlichkeiten aus dem Bereich Wirtschaft, Investition und Gesellschaft werden sich demnach zum Thema äußern. Eingeladen sind den Angaben zufolge Peter Brabeck-Letmathe (Nestlé), Simonetta Sommaruga (Stiftung für Konsumentenschutz), Matt Christensen (European Sustainable and Responsible Investment Forum, Paris), Etienne Jornod (Galenica) und Christoph Stückelberger (Universität Basel).
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