22.10.02

22.10.2002: Marktanteil der dezentralen Energieerzeugung soll bis 2006 auf 26,9 Prozent steigen

Die jährliche Wachstumsrate bei der dezentralen Energieerzeugung liegt bei rund 15 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt einem Bericht des Handelsblatts zufolge eine Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan. Bis zum Jahr 2007 solle der Marktanteil in Deutschland von aktuell 14,9 Prozent auf 26,9 Prozent steigen. In 2001 habe der europaweite Umsatz in der Sparte 5,4 Milliarden Euro betragen. 2006 werde sich dieser auf 8,7 Milliarden Euro erhöhen, so die Meldung.

Die Systeme zur dezentralen Stromerzeugung seien zuverlässiger, effizienter und umweltfreundlicher als herkömmliche Kraftwerke. Außerdem würden Übertragungsverluste wegfallen. Nachteilig sind dem Handelsblatt zufolge der meist im Millionenbereich liegende Investitionsaufwand und das beträchtliche Risiko. Vor allem öffentliche Gebäude, Fabriken und Wohnsiedlungen mit eigenen Kraftwerken würden ihre Energie dezentrale erzeugen, hieß es.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x