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22.10.2003: IBM wegen Nazi-Verbrechen angeklagt
Der US-amerikanische Computerkonzern IBM wird erneut wegen Nazi-Verbrechen vor die Genfer Justiz gezogen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AWP. Die Fahrendenorganisation GIRCA (Gypsy International Recognition and Compensation Action) mache geltend, dass IBM New York seinem Genfer Büro die Leitung der Geschäftsaktivitäten in Deutschland übertragen habe. In erster Instanz habe die lokale Justiz das Genfer Gericht als nicht zuständig erachtet, weil IBM nur über einen Ableger in Genf verfügt habe.
Laut GIRCA lieferte IBM während der Zeit des Dritten Reichs Lochkarten-Maschinen nach Deutschland, heißt es. Diese hätten es bei den Volkszählungen 1933 und 1939 ermöglicht, Juden und Zigeuner ausfindig zu machen.
Die IBM-Aktie ist in zahlreichen Nachhaltigkeitsfonds enthalten.
IBM Corp.: WKN 851399 / ISIN US4592001014
Laut GIRCA lieferte IBM während der Zeit des Dritten Reichs Lochkarten-Maschinen nach Deutschland, heißt es. Diese hätten es bei den Volkszählungen 1933 und 1939 ermöglicht, Juden und Zigeuner ausfindig zu machen.
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IBM Corp.: WKN 851399 / ISIN US4592001014