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22.2.2007: Bundesbehörde gibt grünes Licht für Offshore-Kabel

Das Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie hat die Verlegung stromabführender Kabel für drei Offshore-Windparks in der Nordsee genehmigt. Wie das Amt mitteilt, können damit die Windparkprojekte Amrumbank West, Nordseeost und Sandbank24 komplett ans öffentliche Stromnetz in Büsum angebunden werden. Bei den genehmigten Kabeln handelt es sich den Angaben zufolge um vier 20 Kilometer lange Drehstromsysteme und ein 125 Kilometer langes Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungskabelsystem. Die Genehmigung bezieht sich auf die ausschließliche Wirtschaftszone in der Nordsee. Bereits Ende 2006 hatte das Land Schleswig-Holstein die entsprechenden Genehmigungen für den Bereich des Küstenmeeres erteilt.

Die Genehmigungen enthalten Auflagen. So darf zum Schutz der Seevögel nur zu bestimmten Zeiten gebaut werden. Nach Außerbetriebnahme der Windparks müssen die Kabel zudem zurückgebaut werden.

Bildhinweis: Offshore-Windparks müssen durch Kabel mit dem Stromnetz verbunden werden. / Quelle: Unternehmen
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