22.04.05 Erneuerbare Energie

22.4.2005: Umweltschutzverb?nde und Branchenvertreter fordern st?rkere F?rderung von regenerativen Energien im W?rmemarkt

Um W?rme und K?lte zu erzeugen wird in den L?ndern der Europ?ischen Union mehr Energie verbraucht als für Strom und Verkehr. Das berichtete der Berliner Rat für Nachhaltige Entwicklung. Der Einsatz erneuerbare Energien im W?rmemarkt werde auf EU-Ebene trotzdem nicht gezielt gesetzlich gef?rdert, hie? es. Darauf h?tten Klima- und Umweltschutzverb?nde und der Branchenverband European Renewable Energy Council (EREC) in einer gemeinsamen Resolution hingewiesen. In dem Papier forderten EREC und die Verb?nde die Kommission auf, eine Richtlinie zu erlassen, die einen Anteil von regenerativen Energien im W?rmemarkt bis zum Jahr 2020 auf 25 Prozent verbindlich festschreibe. Der Einsatz von Biomasse, Geothermie und Solarenergie zur W?rme- und K?ltegewinnung sei nicht nur wichtig, um die Klimaschutzziele zu erreichen, sondern werde die EU zudem von ?l- und Gasimporten unabh?ngiger machen und zukunftssichere Arbeitspl?tze schaffen.

Bislang z?gere die EU, so der Rat, eine Richtlinie für den W?rmemarkt in Angriff zu nehmen. In einem Bericht aus dem vergangenen Sommer habe die EU-Kommission allerdings selbst festgestellt, dass die Ziele zur Erh?hung des Anteils regenerativen Energien mit den bisher eingeleiteten Programmen, die im Wesentlichen auf den Strommarkt und auf biogene Kraftstoffe setzten, nicht erreicht werden k?nnen.

Bild: "Nullemissionsfabrik" des Herstellers von Sonnenw?rmeanlagen Solvis GmbH & Co KG, Braunschweig / Quelle: Unternehmen
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