22.05.06

22.5.2006: Meldung: Creaton AG: Einladung zur Hauptversammlung am 13. Juli

CREATON Aktiengesellschaft
Wertingen
-Wertpapier-Kenn-Nummern 548 300/548 303-
-ISIN: DE0005483002/DE0005483036-

Wir laden hiermit unsere Aktionäre zu der am Donnerstag, 13. Juli 2006, 09:30 Uhr im Forum am Hofgarten, Jahnstraße 2, 89312 Günzburg stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

Tagesordnung

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2005. Vorlage des gemeinsamen Lageberichts für den CREATON Konzern und die CREATON Aktiengesellschaft für 2005. Vorlage des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2005.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn von 5.149.120,78 Euro wie folgt zu verwenden:




Zahlung einer Dividende von 0,28 Euro
je Stammaktie auf das dividendenberechtigte
Grundkapital in Höhe von Euro 10.752.000,00


1.176.000,00 Euro




Zahlung einer Dividende von 0,40 Euro
je Vorzugsaktie auf das dividendenberechtigte
Grundkapital in Höhe von Euro 7.168.000,00
unter Berücksichtigung des nicht dividenden-
berechtigten Grundkapitals der eigenen Anteile
in Höhe von 1.580.160,00 Euro


873.100,00 Euro




Einstellung in die Gewinnrücklage


3.100.000,00 Euro




Vortrag auf neue Rechnung


20,78 Euro




Bilanzgewinn


5.149.120,78 Euro
Die Dividende ist am 14. Juli 2006 zahlbar.

3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2005
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Entlastung vor.

4. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2005
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Entlastung vor.

5. Beschlussfassung über Satzungsänderungen zur Anpassung an das UMAG
Das Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) vom 22.09.2005 hat unter anderem die Vorgaben des Aktiengesetzes über die gesetzliche Einberufungsfrist und die Teilnahmevoraussetzungen für die Hauptversammlung geändert. Die betroffenen Regelungen der §§ 11 und 12 der Satzung der Gesellschaft sollen daher entsprechend aktualisiert und abgeändert werden. Außerdem sieht das UMAG erweiterte Kompetenzen des Versammlungsleiters zur Begrenzung der Rede- und Fragezeiten der Aktionäre im Interesse einer zügig durchgeführten Hauptversammlung vor. Um dem Rechnung zu tragen, soll § 13 Abs. 1 der Satzung redaktionell angepasst und inhaltlich ergänzt werden. Dabei soll zugleich klargestellt werden, dass der Versammlungsleiter sachlich zusammengehörige Beschlussgegenstände zu einem Abstimmungspunkt zusammenfassen kann.
§ 11 Abs. 2 der derzeitigen Fassung der Satzung regelt die Einberufung der Hauptversammlung.
§ 11 Abs. 2 der Satzung hat derzeit folgenden Wortlaut:

"(2) Die Hauptversammlung ist, soweit gesetzlich keine kürzere Frist zulässig ist, durch Bekanntmachung gemäß § 3 mindestens einen Monat vor dem Tag einzuberufen, bis zu deren Ablauf die Aktien nach § 12 Abs. 2 der Satzung zu hinterlegen sind, wobei der Tag der Einberufung und der Tag der Hinterlegung nicht mitzuzählen sind."
§ 12 Abs. 1 und 2 der derzeitigen Fassung der Satzung regelt das Teilnahmerecht an der Hauptversammlung.
§ 12 Abs. 1 und 2 hat derzeit folgenden Wortlaut:

"(1) Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die ihre Aktien ordnungsgemäß bei der Gesell-schaft, bei einem deutschen Notar, bei einer Wertpapiersammelbank oder bei den in der Einladung zur Hauptversammlung bekanntgegebenen Hinterlegungsstellen hinterlegen.
(2) Die Hinterlegung ist ordnungsgemäß, wenn die Aktien spätestens vor Ablauf des siebten Tages vor dem Tag der Hauptversammlung bis zur Beendigung der Hauptversammlung verwahrt werden; fällt dieser Tag auf einen Samstag, Sonntag oder einen am Ort der Hinterlegung staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so kann die Hinterlegung noch am nächstfolgenden Werktag erfolgen. Die Hinterlegung gilt auch dann als bei einer Hinterlegungsstelle bewirkt, wenn die Aktien mit Zustimmung einer Hinterlegungsstelle für diese bei einem Kreditinstitut gesperrt gehalten werden. Im Falle der Hinterlegung bei einem deutschen Notar oder einer Wertpapiersammelbank ist die von diesen auszustellende Bescheinigung spätestens am ersten Werktag nach Ablauf der Hinterlegungsfrist bei einer Hinterlegungsstelle einzureichen. Der Samstag gilt nicht als Werktag im Sinne dieser Bestimmung."
§ 13 Abs. 1 der derzeitigen Fassung der Satzung regelt die Versammlungsleitung in der Hauptversammlung.
§ 13 Abs. 1 hat derzeit folgenden Wortlaut:

"(1) Die Hauptversammlung wird vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats geleitet. Er bestimmt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Ablauf der Hauptversamm-lung, insbesondere Art, Form und Reihenfolge der Abstimmung. Im Falle seiner Verhinderung bestimmt der Aufsichtsrat ein anderes Aufsichtsratsmitglied zum Ver-sammlungsleiter."
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Beschlüsse zu fassen:

a) § 11 Abs. 2 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

"(2) Die Hauptversammlung ist mindestens mit der gesetzlich vorgeschriebenen Frist durch Bekanntmachung gemäß § 3 einzuberufen."
b) § 12 Abs. 1 und 2 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

"(1) Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich rechtzeitig angemeldet und ihre Berechtigung durch Nachweis des Anteilsbesitzes nachgewiesen haben.
(2) Die Anmeldung und der Nachweis müssen der Gesellschaft spätestens am siebten Tag vor der Versammlung zugehen. Ist dieser Tag ein Samstag oder Sonntag oder ein am Ort des Sitzes der Gesellschaft gesetzlicher anerkannter Feiertag, müssen Anmeldung und Nachweis der Gesellschaft am vorhergehenden Werktag zugehen. Die Anmeldung erfolgt in Textform in deutscher oder englischer Sprache unter der in der Einberufung hierfür mitgeteilten Adresse. Der Nachweis des jeweiligen Aktionärs über den Anteilsbesitz ist durch eine in Textform in deutscher oder englischer Sprache erstellte Bescheinigung des depotführenden Instituts zu erbringen. Der Nachweis hat sich auf den gesetzlich festgelegten Stichtag zu beziehen."
c) § 13 Abs. 1 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

"(1) Die Hauptversammlung wird vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats geleitet. Im Falle seiner Verhinderung bestimmt der Aufsichtsrat ein anderes Aufsichtsratsmitglied zum Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Ablauf der Hauptversammlung, insbesondere Art, Form und Reihenfolge der Abstimmungen. Soweit gesetzlich zulässig, kann der Versammlungsleiter über die Zusammenfassung von sachlich zusammengehörigen Beschlussgegenständen zu einem Abstimmungspunkt entscheiden und angemessene Beschränkungen der Redezeit, der Fragezeit oder der Rede- und Fragezeit zusammengenommen für den gesamten Hauptversammlungsverlauf, für einzelne Tagesordnungspunkte und/oder für einzelne Redner zu Beginn oder während des Verlaufs der Hauptversammlung festlegen. Soweit dies für eine ordnungsgemäße Durchführung der Hauptversammlung erforderlich ist, kann der Versammlungsleiter den Schluss der Debatte anordnen."

6. Beschlussfassung über Angaben zur Vorstandsvergütung
Die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Gesetzes über die Offenlegung der Vorstandsvergütungen vom 03.08.2005 (VorstOG) verpflichten börsennotierte Aktiengesellschaften, im Anhang des Jahres- und des Konzernabschlusses zusätzlich zu den Gesamtbezügen die Bezüge jedes einzelnen Vorstandsmitglieds unter Namensnennung, aufgeteilt nach erfolgsunabhängigen und erfolgsbezogenen Komponenten sowie Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung, gesondert anzugeben. Dies gilt auch für Leistungen, die dem Vorstandsmitglied für den Fall der Beendigung seiner Tätigkeit zugesagt worden sind. Hierbei ist der wesentliche Inhalt der Zusagen darzustellen, wenn sie in ihrer rechtlichen Ausgestaltung von den den Arbeitnehmern erteilten Zusagen nicht unerheblich abweichen. Leistungen, die dem einzelnen Vorstandsmitglied von einem Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied zugesagt oder im Geschäftsjahr gewährt worden sind, sind ebenfalls anzugeben. Enthält der Jahresabschluss weitergehende Angaben zu bestimmten Bezügen, sind auch diese zusätzlich einzeln anzugeben. Die Hauptversammlung kann gemäß § 286 Abs. 5 HGB bzw. § 314 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 5 HGB mit einer Mehrheit von drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals beschließen, dass die verlangten Angaben unterbleiben. Der Beschluss kann höchstens für fünf Jahre gefasst werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Gesellschaft unterbleiben die in § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 9 und § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a Satz 5 bis 9 Handelsgesetzbuch in der Fassung des Gesetzes über die Offenlegung der Vorstandsvergütungen vom 03.08.2005 (VorstOG) verlangten Angaben im Anhang und an anderen gesetzlich etwa vorgesehenen Stellen. Dieser Beschluss gilt erstmals für das Geschäftsjahr 2006 und für die weiteren vier folgenden Geschäftsjahre, also bis einschließlich für das Geschäftsjahr 2010.

7. Beschlussfassung über die Zustimmung zum Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Etex Holding GmbH, Heidelberg
Die CREATON Aktiengesellschaft als abhängige Gesellschaft und die Etex Holding GmbH mit Sitz in Heidelberg und der Geschäftsadresse Im Breitspiel 20, 69126 Heidelberg, als herrschendes Unternehmen haben am 15. Mai 2006 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen.
Am 15. Mai 2006 hat der Aufsichtsrat der CREATON Aktiengesellschaft dem Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zugestimmt.
Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, dem Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen der CREATON Aktiengesellschaft und der Etex Holding GmbH vom 15. Mai 2006 zuzustimmen.
Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag hat folgenden Wortlaut:

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag
zwischen
Etex Holding GmbH
(nachfolgend "EHG")
Im Breitspiel 20, 69126 Heidelberg, Amtsgericht Mannheim HRB 8038
und
Creaton Aktiengesellschaft
(nachfolgend "CREATON")
Dillinger Strasse 60, 86637 Wertingen, Amtsgericht Augsburg HRB 74

§ 1 Leitung
1.
Die CREATON unterstellt die Leitung ihrer Gesellschaft der EHG. Die EHG ist berechtigt, dem Vorstand der CREATON hinsichtlich der Leitung der Gesellschaft Weisungen zu erteilen.
2.
Der Vorstand der CREATON ist nach Maßgabe des Abs. 1 verpflichtet, die Weisungen der EHG zu befolgen. Die EHG kann dem Vorstand nicht die Weisung erteilen, diesen Vertrag zu ändern, aufrechtzuerhalten oder zu beendigen.
3.
Die EHG ist mittelbar eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Etex Group S.A., einer nach dem Recht des Königreichs Belgien gegründeten Gesellschaft mit Sitz in Brüssel, Belgien.

§ 2 Gewinnabführung
1.
Die CREATON verpflichtet sich, während der Vertragsdauer ihren ganzen nach Maßgabe der handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Gewinn an die EHG abzuführen. Abzuführen ist - vorbehaltlich einer Bildung oder Auflösung von Rücklagen nach Abs. 2 - der ohne die Gewinnabführung entstehende Jahresüberschuss, vermindert um einen etwaigen Verlustvortrag aus dem Vorjahr und um den Betrag, der in die gesetzliche Rücklage einzustellen ist.
2.
Die CREATON kann mit Zustimmung der EHG Beträge aus dem Jahresüberschuss in andere Gewinnrücklagen (§ 272 Abs. 3 HGB) einstellen, sofern dies handelsrechtlich zulässig und bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wirtschaftlich begründet ist. Während der Dauer dieses Vertrags gebildete andere Gewinnrücklagen sind auf Verlangen der EHG aufzulösen und zum Ausgleich eines Jahresfehlbetrags zu verwenden oder als Gewinn abzuführen. Sonstige Rücklagen und ein Gewinnvortrag aus der Zeit vor Beginn dieses Vertrags dürfen weder als Gewinn abgeführt noch zum Ausgleich eines Jahresfehlbetrags verwendet werden.
3.
Die Verpflichtung zur Gewinnabführung gilt erstmals für das gesamte Geschäftsjahr der CREATON, in dem dieser Vertrag wirksam wird.
4.
Der Anspruch auf Gewinnabführung gegen die CREATON wird zehn Tage nach Feststellung des Jahresabschlusses der CREATON zur Zahlung fällig. Der Anspruch auf Gewinnabführung ist bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht verzinslich.

§ 3 Verlustübernahme
1.
Die EHG ist verpflichtet, jeden während der Vertragsdauer bei der CREATON sonst entstehenden Jahresfehlbetrag auszugleichen, soweit dieser nicht dadurch ausgeglichen wird, dass nach § 2 Abs. 2 Satz 2 den anderen Gewinnrücklagen Beträge entnommen werden, die während der Vertragsdauer in sie eingestellt worden sind. § 2 Abs. 3 gilt für die Verlustübernahme entsprechend.
2.
Die Verlustübernahmeansprüche sind ab deren Fälligkeit mit dem gesetzlichen Zinssatz (zur Zeit 5 % gemäß § 352 HGB) zu verzinsen. Der Zinslauf endet mit dem tatsächlichen Ausgleich der Forderung.

§ 4 Ausgleich
1.
Die EHG garantiert den außenstehenden Aktionären der CREATON als angemessenen Ausgleich für die Dauer des Vertrags einen Gewinnanteil (Bardividende / Ausgleichszahlung).
2.
Die Ausgleichszahlung beträgt brutto Euro 1,06 je Vorzugsaktie für jedes volle Geschäftsjahr abzüglich eines Betrages in Höhe der Körperschaftsteuerbelastung und abzüglich eines Betrages in Höhe des Solidaritätszuschlages in Höhe des jeweiligen Steuersatzes, der für das jeweilige Geschäftsjahr, für das die Ausgleichszahlung geleistet wird, anzuwenden ist. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses beläuft sich die Höhe der Körperschaftsteuerbelastung auf 25 % und die hierauf berechnete, weitere Belastung mit Solidaritätszuschlag auf 5,5 %. Daraus ergibt sich - im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses - eine Ausgleichszahlung (nach Abzug von Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag) in Höhe von Euro 0,78 je Vorzugsaktie. Der Ausgleich ist jeweils am ersten Bankarbeitstag nach der ordentlichen Hauptversammlung der CREATON für das abgelaufene Geschäftsjahr fällig.
3.
Der Ausgleich wird erstmals für das volle Geschäftsjahr gewährt, in dem dieser Vertrag wirksam wird. Falls dieser Vertrag während eines Geschäftsjahres der CREATON endet oder der Ausgleich für ein weniger als zwölf Monate dauerndes Rumpfgeschäftsjahr zu leisten ist, vermindert sich der Ausgleich für dieses Geschäftsjahr zeitanteilig.
4.
Im Fall einer Erhöhung des Grundkapitals der CREATON aus Gesellschaftsmitteln gegen Ausgabe neuer Aktien vermindert sich der Ausgleich je Aktie in dem Maße, dass der Gesamtbetrag des Ausgleichs unverändert bleibt.
5.
Falls das Grundkapital der CREATON durch Bareinlagen unter Gewährung eines Bezugsrechts an die außenstehenden Aktionäre erhöht wird, gelten die Rechte aus diesem § 4 auch für die von außenstehenden Aktionären bezogenen Aktien aus der Kapitalerhöhung.

§ 5 Abfindung
1.
Die EHG ist verpflichtet, auf Verlangen eines außenstehenden Aktionärs der CREATON dessen Aktien gegen eine Barabfindung von Euro 23,47 je Vorzugsaktie zu erwerben.
2.
Die Verpflichtung der EHG zum Erwerb der Aktien ist befristet.
Die Frist endet zwei Monate nach der Veröffentlichung des Abfindungsangebots durch EHG, frühestens jedoch zwei Monate nach dem Tag, an dem die Eintragung des Bestehens dieses Vertrags im Handelsregister der CREATON nach § 10 des Handelsgesetzbuchs als bekannt gemacht gilt. Eine Verlängerung der Frist nach § 305 Abs. 4 Satz 3 AktG bleibt unberührt.
3.
Die Veräußerung der Aktien ist für die Aktionäre der CREATON kostenfrei.

§ 6 Wirksamwerden und Dauer
1.
Der Vertrag bedarf zu seiner Wirksamkeit der Zustimmung der Hauptversammlung der CREATON.
2.
Der Vertrag wird mit seiner Eintragung in das Handelsregister des Sitzes der CREATON wirksam. Der Vertrag wird für die Dauer von mindestens fünf Zeitjahren beginnend mit dem Beginn des Geschäftsjahrs der CREATON abgeschlossen, für das gemäß § 2 Abs. 3 die Verpflichtung zur Gewinnabführung erstmals gilt, jedoch in keinem Fall vor Beginn des Geschäftsjahres für das § 14 Abs.1 des Körperschaftsteuergesetzes erstmals Anwendung findet (Mindestdauer). Er wird bis zum Ablauf der Mindestdauer fest abgeschlossen und verlängert sich unverändert jeweils um ein Jahr, wenn er nicht mindestens sechs Monate vor seinem Ablauf schriftlich gekündigt wird. Während der Mindestdauer ist die ordentliche Kündigung dieses Vertrags - vorbehaltlich der Regelung unter Ziffer 3 - ausgeschlossen.
3.
Der Vertrag kann ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist auch auf einen Zeitpunkt gekündigt werden, der mit dem Ende eines Geschäftsjahres der CREATON nicht übereinstimmt (außerordentliches Kündigungsrecht), wenn einer der folgenden Umstände eintritt:

a) Die steuerliche Anerkennung wird durch Steuerbescheid oder Urteil rechtskräftig versagt oder eine solche Versagung droht auf Grund von Verwaltungsanweisungen;
b) die EHG ist nicht mehr mit der Mehrheit des Kapitals oder der Stimmrechte an der CREATON
beteiligt;
c) es wird ein weiterer wesentlicher Aktionär an der CREATON beteiligt;
d) die CREATON wird nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes umgewandelt.
4.
Kündigungen haben schriftlich zu erfolgen.

§ 7 Anwendbares Recht
Dieser Vertrag unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Wertingen, den 15. Mai 2006
Etex Holding GmbH
Geschäftsführer
gez. J. Alfons Peeters

Wertingen, den 15. Mai 2006
CREATON Aktiengesellschaft
Der Vorstand
gez. Alfons Hörmann gez. Hans-Josef Berchtold gez. Karsten Schüssler

8. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2006
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die AWT Audit Wirtschafts-Treuhand AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2006 zu wählen.


Teilnahme an der Hauptversammlung

Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) am 01.11.2005 haben sich die Voraussetzungen für die Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts geändert. Für die Aktionäre der Gesellschaft bestehen alternativ nebeneinander die beiden nachfolgend genannten Möglichkeiten, die Voraussetzungen für die Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts herbeizuführen. Es ist ausreichend, die Voraussetzungen einer der beiden nachfolgend genannten Möglichkeiten zu erfüllen.

Teilnahmeberechtigung durch Hinterlegung

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts in der Hauptversammlung sind gemäß § 12 der Satzung in Verbindung mit § 16 Satz 2 des Einführungsgesetzes zum Aktiengesetz (EGAktG) diejenigen Aktionäre berechtigt, die ihre Aktien ordnungsgemäß bei der Gesellschaft, bei einem deutschen Notar, bei einer Wertpapiersammelbank oder bei einer der nachstehend genannten Banken und ihren Niederlassungen hinterlegen. Die Hinterlegung ist ordnungsgemäß, wenn die Aktien bis spätestens zum Beginn (0.00 Uhr) des Donnerstag, den 22.06.2006, hinterlegt und bis zur Beendigung der Hauptversammlung verwahrt werden. Die Hinterlegung gilt auch dann als bei einer Hinterlegungsstelle bewirkt, wenn die Aktien mit Zustimmung einer Hinterlegungsstelle für diese bei einem Kreditinstitut gesperrt gehalten werden.

Im Falle der Hinterlegung bei einem deutschen Notar oder einer Wertpapiersammelbank ist die von diesen auszustellende Bescheinigung spätestens bis zum Ablauf des Freitag, den 07.07.2006 (24.00 Uhr), bei einer Hinterlegungsstelle einzureichen.

Die Hinterlegungsstelle ist die Dresdner Bank AG.

Teilnahmeberechtigung durch Nachweis des Anteilsbesitzes

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß § 123 Abs. 3 Satz 2 AktG in Verbindung mit § 16 Satz 1 EGAktG als Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts auch ein in Textform erstellter besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut genügt. Dieser Nachweis hat sich auf den Beginn (0.00 Uhr) des Donnerstag, den 22.06.2006, zu beziehen und muss der CREATON Aktiengesellschaft bis spätestens zum Ablauf des Donnerstag, den 06.07.2006 (24.00 Uhr), unter der folgenden Adresse zugehen:
Dresdner Bank AG
OSS SO 7 Hauptversammlungen
Jürgen Ponto Platz 1/29. OG
60301 Frankfurt am Main

Stimmrecht und Stimmrechtsvertretung

Der Aktionär kann sein Stimmrecht bzw. sein Teilnahmerecht in der Hauptversammlung auch durch einen Bevollmächtigten, z.B. durch die depotführende Bank, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere Person seiner Wahl, ausüben lassen.

Jede Stammaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Vorzugsaktien haben kein Stimmrecht.

Als besonderen Service bieten wir unseren Aktionären an, von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter zu bevollmächtigen. Die Aktionäre, die den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertretern eine Vollmacht erteilen möchten, benötigen hierzu eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung. Um den rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarte sicherzustellen, sollte die Bestellung möglichst frühzeitig bei der Depotbank eingehen. Für die Erteilung der Vollmacht und der entsprechenden Weisungen verwenden Sie bitte das von der Gesellschaft zur Verfügung gestellte Formular, welches Sie direkt bei der Gesellschaft (Fax-Nr. 08272 86-511) anfordern können. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zur Teilnahme an der Hauptversammlung durch die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter.

Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären

Gegenanträge gegen einen Vorschlag von Vorstand und/oder Aufsichtsrat zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt gem. § 126 Abs. 1 AktG sind ausschließlich zu richten an:
CREATON AG
- Investor Relations -
Dillinger Str. 60
86637 Wertingen
Telefax: 08272 86-511
Email: investor-relations@creaton.de

Rechtzeitig unter dieser Adresse eingegangene und zugänglich zu machende Gegenanträge werden den anderen Aktionären im Internet unter www.creaton.de unverzüglich zugänglich gemacht. Anderweitig adressierte Anträge werden nicht berücksichtigt.

Einsicht in Unterlagen

Die Aktionäre können die vom Gesetz für die Hauptversammlung verlangten Berichte und Unterlagen in den Geschäftsräumen der
CREATON AG
Dillinger Straße 60
86637 Wertingen

einsehen und erhalten diese auf Verlangen übermittelt. Diese Berichte und Unterlagen sind auch im Internet unter www.creaton.de, Angebot "Investor Relations" veröffentlicht.

Insbesondere handelt es sich hinsichtlich Tagesordnungspunkt 7 um folgende Unterlagen:
- Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der CREATON Aktiengesellschaft und der Etex Holding GmbH;
- gemeinsamer Bericht des Vorstands der CREATON Aktiengesellschaft und der Geschäftsführung der Etex Holding GmbH gemäß § 293a AktG;
- Prüfungsbericht des gerichtlich bestellten gemeinsamen Vertragsprüfers BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, gemäß § 293e AktG;
- die Jahresabschlüsse, die Konzernabschlüsse und die gemeinsamen Lageberichte für die Geschäftsjahre 2003, 2004 und 2005 der CREATON Aktiengesellschaft und des Konzerns;
- die Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2004 und 2005 der Etex Holding GmbH.

Wertingen, im Mai 2006

Der Vorstand
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x