22.05.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

22.5.2007: Vorsteuergewinn der Biopetrol Industries durch Anlaufkosten belastet

Die schweizerische Biopetrol Industries AG hat in den ersten drei Monaten des Jahres ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 35 Prozent auf 42,3 Millionen Euro gesteigert. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) fiel von 1,6 auf 0,5 Millionen Euro. Als Grund gibt das Unternehmen mit Sitz in Zug, Schweiz, Vorlaufkosten für den Bau zweier Produktionsanlagen in Rotterdam an. Wie Biopetrol mitteilt, stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 8,1 Prozent auf zwei Millionen Euro. Das Rohergebnis sank demnach von 4,5 Millionen um 14 Prozent auf 3,9 Millionen Euro.

Die Geschäftszahlen seien im ersten Quartal saisonbedingt geringer ausgefallen als für die kommenden Quartale zu erwarten sei, heißt es weiter. Die Abhängigkeit vom deutschen Markt sei reduziert worden, mehr als dreißig Prozent des Umsatzes werde mit nichtdeutschen Kunden gemacht. Bis 2008 soll der Anteil auf 60 Prozent steigen. Die Biopetrol Industries will weiter wachsen und zu einem der größten Produzenten von Biodiesel in Europa mit einer Jahreskapazität von 750.000 Tonnen werden.

Das Unternehmen ist seit November 2005 börsennotiert. Wir hatten es anlässlich seines Börsengangs ausführlich vorgestellt im ECOreporter.de-Beitrag vom 21. November. Je Anteilsschein war damals ein Platzierungspreis von 8,20 Euro erreicht worden. Im vergangenen Sommer erreichte die Aktie einen Höchstpreis von 23,44 Euro, bevor sie nach Gewinnwarnungen aus der Branche drastisch abfiel. Heute morgen gab sie im Xetra-Handel 0,49 Prozent auf 6,12 Euro nach. Das Jahresminus beträgt damit rund 70 Prozent.

Biopetrol Industries AG: ISIN CH0023225938 / WKN A0HNQ5

Bild: Biodieselwerk der Biopetrol Industries AG in Schwarzheide / Quelle: Unternehmen
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