23.10.03

23.10.2003: Zeichen setzen für eine neue Energiewirtschaft - Aktionstag am Brandenburger Tor

Bürger, Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen wollen am 5. November mit einem Aktionstag vor dem Brandenburger Tor ein Zeichen für die Erneuerung der Energiewirtschaft setzen. Zu den Initiatoren gehören die IG Metall, der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft, Greenpeace, BUND, World Wildlife Fund und Eurosolar.

"In den Branchen Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme arbeiten heute 130.000 Menschen, in den nächsten Jahren könnten es bis zu 500.000 werden", heißt es im Aufruf des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Die aktuelle energiepolitische Diskussion sei von falschen Behauptungen und gezielter Desinformation beherrscht, mit der die Gegner der Branche Ängste schüren wollen. Der BEE sieht dadurch die technologische Spitzenstellung der einheimischen Erneuerbaren-Energie-Industrie und die Chance zum Aufbau neuer Exportschlager "Made in Germany" bedroht.

Die Initiatoren des Aktionstages fordern ein Umdenken in Politik- und Wirtschaftskreisen: "Regenerative Energien stehen für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung. Sie sanieren die Umwelt und erneuern die Wirtschaft." Erneuerbare Energien würden aus heimischen Ressourcen erzeugt, sicherten Jobs und hielten die Wertschöpfungskette im Inland, so der BEE.

Der Aktionstag beginnt am 5. November um 10.30 Uhr auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor. Die zentrale Kundgebung ist um 12.00 Uhr. Der BEE kündigt für den Aktionstag zahlreiche Exponate aus dem Bereich Erneuerbarer Energien an. Details unter www.aktionstag-ee.de.
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