23.11.01

23.11.2001:ECOreporter.de-Presserundschau: 3.000 Tonnen Stahl für eine Offshore-Windkraft-Anlage

Die VDI-Nachrichten vom 16.11.01 berichten über die Verwendung von Stahl in der Windkraft. Bei den zunehmend auf See (Offshore) geplanten neuen Windkraftanlagen werde Stahl für das Maschinenhaus und das Getriebe verarbeitet. Aus Rückbau- und Umweltschutzgründen würde dieses Material auch für die Fundamente und die über dem Meer bis zu 100 m hohen Türme eingesetzt. Entdeckt habe den großen Stahlabsatzmarkt der Hauptgeschäftsführer der WV Stahl, Albrecht Kormann, so die VDI.

Bis 2010 Windenergieanteil von 5 %

Den größten Anteil am Ausbau regenerativer Energien in der Stromerzeugung Deutschlands habe die Windenergie, die im Jahr 2000 mit 1,6 % zur Deckung des Strombedarfs beitrug. Deutschland sei mit einer Leistung von mehr als 6.000 MW aus rund 9.400 installierten Windenergieanlagen weltweit die Nr. 1 bei der Windkraftnutzung. Bis zum Jahr 2010 soll der Windenergieanteil auf 5 % steigen.

Geschwindigkeiten von bis zu 270 km/h

Laut VDI-Nachrichten hätten die Windkraftanlagen einen Rotordurchmesser von 120 m. Die Rotorblätter erreichten außen eine Geschwindigkeit von bis zu 270 km/h. Für eine einzige Anlage auf See würden 3.000 t Stahl benötigt. Bei 4.000 bis 2010 geplanten Anlagen entspräche der Stahlverbrauch 12 Mio.t.
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