02.03.04 Nachhaltige Aktien , Meldungen

2.3.2004: Amerikanische Aktionäre halten Öl- und Gasindustrie zur Emissionsminderung an

Amerikanische Aktionärsvereinigungen üben immer mehr Druck auf die Öl- und Gasindustrie aus. Wie ein amerikanisches Internetmagazin berichtet, haben institutionelle Aktionärsvereinigungen 2004 bereits bei zehn Firmen Anträge zur Emissionsminderung und Risikooffenlegung eingereicht. Das sei Rekord. Fünf der zehn Firmen befassten sich den Angaben zufolge erstmals mit diesen Themen. Die Aktionäre, vor allem staatliche und kirchliche Rentenfonds, vertreten gemeinsam ein Anlagevolumen von 250 Milliarden US-Dollar. Sie forderten die Ölgiganten Exxon Mobil und Chevron Texaco auf, in Erneuerbare Energien zu investieren. Die kritischen Aktionärsverbände schauen auch verstärkt auf die kleinen Öl- und Gasförderer. Sie machen Konzerne wie Devon und Apache auf die weltweit wachsenden Verpflichtungen zur Emissionsminderung aufmerksam. Da diese sich nur auf das Kerngeschäft der Öl- oder Gasförderung beschränken, seien sie noch mehr von den Begrenzungen betroffen, so die Aktionäre. Ziel der Eingaben: Die Unternehmen sollen reagieren und ihre Technik so verändern, dass sie weiter am internationalen Markt tätig sein können.
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