23.03.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

23.3.2005: Frohe Ostern - Geldregen für Tochter der SolarWorld AG

Erst vor kurzem hatte der Bonner Hersteller von Solarmodulen, die SolarWorld AG, den Ausbau der Solarzellenproduktion am Produktionsstandort in Freiberg von 30 auf 120 MW und der Solarmodulproduktion von 30 auf 80 MW angek?ndigt (wir berichteten: ECOreporter.de-Beitrag vom 11. M?rz, nicht frei lesbar). Daf?r stellen dem Unternehmen zufolge vier gro?e deutsche Banken unter Konsortialf?hrung der Deutsche Industriebank (IKB) insgesamt 55 Millionen Euro zur Verf?gung. Wie die Bonner nun melden, haben die Konzerntochter Deutsche Solar AG und die Sachsen LB gestern eine Erweiterungsfinanzierung zum weiteren Ausbau der Waferfertigung in Freiberg vereinbart. Demnach sollen die Kapazit?ten zur Herstellung von Solarsiliziumwafern bis Ende 2006 auf 220 MW ausgebaut werden. Die nun vereinbarten Investitionen in H?he von rund 80 Millionen Euro flie?en den Angaben zufolge in moderne Produktionsgeb?ude und in den Ausbau der Infrastruktur. Die Sachsen LB habe die Rolle des "Mandated Lead Arrangers" bei der Finanzierung ?bernommen, an der sich auch die HypoVereinsbank, die BW-Bank, die HSH-Nordbank, die WGZ-Bank und die IKB beteiligten.

"Mit der Erweiterung etabliert sich Sachsen als das Solar-Zentrums Europas", kommentierte Ekhard von Dewitz, CFO der Deutschen Solar AG. Der kontinuierliche Ausbau der Solarfabriken werde im laufenden Jahr erneut für h?here Produktions- und Umsatzziffern sorgen. "Wir rechnen 2005 mit einem Produktionsplus in der Waferfertigung auf mindestens 150 MW", erkl?rte Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstand der Deutsche Solar AG.

SolarWorld AG: ISIN DE0005108401 / WKN 510840
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