23.06.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

23.6.2007: Aktien-News: Windanlagenbauer Nordex AG: Kein Ende des stürmischen Wachstums in Sicht – Kapazität am Standort Rostock soll kräftig aufgestockt werden

Der Windanlagenbauer Nordex AG will seine Werke in Rostock erweitern. Laut einer Unternehmensmeldung erklärte Vorstandschef Thomas Richterich dazu: „Mit einem Auftragsbuch von rund 2,1 Milliarden Euro ist unsere Umsatzplanung bis in das Jahr 2009 hinein gesichert.“ Im Jahr 2008 will Nordex demnach seinen Umsatz gegenüber 2006 auf über eine Milliarde Euro verdoppeln. Rund 94 Prozent der Nachfrage komme aus Europa und solle aus den Werken in Rostock bedient werden. Richterich weiter: „Da die Produktion derzeit unter Volllast fährt, müssen wir unsere Fertigungskapazitäten am Standort massiv erweitern, um wie geplant weiter wachsen zu können“. Bereits seit zwei Jahren expandiert Nordex den Angaben zufolge schneller als der Wettbewerb. Ein Ende sei nicht in Sicht.

Das Investitionsprogramm umfasse zunächst 86 Millionen Euro, heißt es weiter. Es sehe einen Ausbau der Jahreskapazitäten von derzeit 850 Megawatt auf 2000 Megawatt im Jahr 2010 vor. Dies betreffe die Montage von Windturbinen. Im Bau von Rotorblättern will das Unternehmen seine Leistung sogar verdreifachen. Für beide Bereiche baut Nordex seine Hallen am bestehenden Standort am Überseehafen kräftig aus. Auf einem Gelände von 220.000 qm sollen in drei Jahren rund 70.000 qm Fertigungshallen zur Verfügung stehen. Hinzu kommen neue Verwaltungsgebäude, um alle wesentlichen, produktionsnahen Funktionen aus Rostock an einem Standort zu bündeln.

Abhängig von der Auslastung sollen im Zuge der Werkserweiterung auch mindestens 300 neue Stellen bei Nordex geschaffen werden. Derzeit beschäftigt das Unternehmen in der Rostocker Produktion rund 450 Mitarbeiter.

In Übersee stünden bei Nordex mittelfristig außerdem weitere Werke in Planung, berichtet das Unternehmen. Die steigende weltweite Nachfrage könne Nordex nur bedienen, wenn das Unternehmen pro Kontinent über ausreichende Fertigungskapazitäten verfüge. Deshalb sei auch in China an Werkserweiterungen und in den USA an den Aufbau von Fertigungsstrukturen gedacht.
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