24.02.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

24.2.2005: Attraktiv, renditestark und wachstumsorientiert: Investments in Umweltaktien aus der zweiten Reihe bescherten Anlegern sch?ne Gewinne

100, 150, 200 Prozent plus: Die Aktien der von ECOreporter.de portraitierten Umweltunternehmen waren für Anleger interessant. Bemerkenswert dabei: Wir haben darauf geachtet, nicht nur die ?berall vorgestellten Erneuerbare Energie-Unternehmen zu beschreiben.
Beispiel Interseroh: Der K?lner Dienstleistungs- und Rohstoffkonzern organisiert Recycling, b?ndelt Stoffstr?me und handelt mit den so gewonnenen Sekund?rrohstoffen. Im August 2002 wurden die K?lner erstmals ausf?hrlich auf ECOreporter.de vorgestellt (Portrait 08/2002), zu diesem Zeitpunkt notierte die Aktie des Unternehmens zwischen sieben und acht Euro. F?r die Anteilsscheine, auf die j?hrlich eine Dividende von rund f?nf Prozent ausgesch?ttet wurde, m?ssen Investoren heute das Dreifache zahlen. Interseroh wurden am Mittwoch zuletzt für 23,49 Euro gehandelt (B?rse Frankfurt; 23.2.2005, 17:39 Uhr), der Jahresh?chstkurs liegt bei 26,94 Euro.

Auch der Hersteller von Eisenbahnen und Eisenbahntechnik, die im MDAX notierte Vossloh AG, wurde schon 2002 auf ECOreporter.de vorgestellt ("Solides Unternehmen, umweltschonende Produkte"). Das Wiener Tochterunternehmen des Bahntechnikherstellers, Vossloh Kiepe, meldete Anfang des Jahres Auftr?ge im Wert von ?ber 30 Millionen Euro. Die Konzernmutter k?ndigte Anfang Dezember 2004 an, "weitere Rekordergebnisse" erwirtschaften zu wollen. Rekordverd?chtig ist auch die Entwicklung des Aktienkurses der Gesellschaft mit Sitz in Werdohl: Im M?rz 2002, als ECOreporter.de das Unternehmen portraitierte, wurden die Papiere für cirka 20 Euro gehandelt. Aktuell steht die Notierung bei 38 Euro, Anfang 2004 wurden auch schon 45 Euro für Vossloh-Aktien bezahlt. Angenehmer Nebeneffekt: Wer bereits 2002 eingestiegen ist, profitierte von den attraktiven Dividendenaussch?ttungen.

Ein von ECOreporter.de portraitiertes Unternehmen war ein Totalausfall: Das Hamburger Medienunternehmen B.A.U.M. AG. Dem b?rsennotierten jungen Unternehmen gelang es nicht, die ambitionierten, selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Im Juni letzten Jahres musste B.A.U.M. schlie?lich Insolvenz anmelden.

Anders die Rational AG: Allein die Dividenden bescherten K?ufern von Aktien des bayerische Weltmarktf?hrers bei Combi-D?mpfern beachtliche Ertr?ge. Das Unternehmen mit Sitz in Landsberg, stellte ECOreporter.de ausf?hrlich im April 2003 vor ("Garger?te für die Gro?k?che"). Laut der letzten Sch?tzung der Gesellschaft stieg das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in 2004 um 27 Prozent auf 53,6 Millionen Euro. Und das Wachstum soll weiter gehen: Mit der neuen Technologie, den zus?tzlichen Vertriebskapazit?ten und vor dem Hintergrund des gro?en noch nicht ausgesch?pften weltweiten Marktpotenzials sei man optimistisch, im Jahr 2005 den Umsatz auf rund 244 Millionen Euro und das EBIT auf cirka 60 Millionen Euro steigern zu k?nnen, so die Rational AG. F?r 2004 will der Vorstand des Unternehmens den Aktion?ren auf der Hauptversammlung im Mai die Aussch?ttung einer Sonderdividende vorschlagen. Die Aussch?ttung werde, hie? es, dann sogar die des Jubil?umsjahres 2003 von 1,85 Euro pro Aktie ?bertreffen.
Die Rational AG ging im M?rz 2000 an die B?rse, als sie 2003 auf ECOreporter.de vorgestellt wurde notierte die Aktie bei 32 Euro. Daf?r w?rde man heute nicht einmal mehr eine halbe Aktie bekommen, für die Papiere wurden zuletzt 77,81 Euro bezahlt (B?rse Frankfurt; 23.2.2005, 17:36 Uhr).

B.A.U.M. AG: ISIN DE0005083109 / WKN 508310
Interseroh AG: ISIN: DE 0006209901 / WKN 620 990
Rational AG: ISIN DE0007010803 / WKN 701080
Vossloh AG: ISIN DE0007667107 / WKN 766710

Bilder: Stahlrecycling bei Interseroh; Strassenbahn im polnischen Krakau mit elektrischen Systemen der Vossloh-Tochter Kiepe; So sieht die Rational AG K?che, die mit Combi-D?mpfern des Unternehmens arbeiten / Quelle: Unternehmen
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x