24.02.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

24.2.2005: Studie ermittelt Kosten für den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur in Europa

Die Kosten für den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur in Europa bis zum Jahr 2020 hat eine von der Linde AG finanzierte Studie ermittelt. Deren Ergebnis stellte jetzt Wolfgang Reitzle vor, Vorstandsvorsitzender des Technologiekonzerns. Die Studie der auf Energiefragen spezialisierten Unternehmensberatung e4tech und des Londoner Imperial College geht für die Berechnung der Infrastrukturkosten bis 2020 von etwa 6,1 Millionen Wasserstoffautos und etwa 2.800 Tankstellen aus. F?r Deutschland w?rden sie sich nach ihren Ergebnissen bei einem Anteil von 1,9 Millionen Autos auf 870 Millionen Euro belaufen. Die Bereitstellung der Wasserstoffproduktionskapazit?ten und Tankstellen m?sse stufenweise erfolgen, dabei Schritt für Schritt alle gro?en europ?ischen Ballungszentren einbinden. Dabei sei die zentrale Produktion von Wasserstoff wirtschaftlicher als die dezentrale Erzeugung direkt an den Tankstellen. Denn die Investitionskosten w?rden bei zunehmender Anzahl von Wasserstoff-Autos st?rker steigen. F?r potenzielle Anleger rechneten sich Investitionen in die Produktion bzw. Distribution von Wasserstoff innerhalb von zehn bis 15 Jahren, hei?t es in der Studie. Linde-Chef Reitzle forderte die Politik auf Investoren und Verbrauchern Sicherheit zu geben. So sei für einen Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur beispielsweise eine Steuerbefreiung auf Wasserstoff bis zum Jahr 2020 "sehr f?rderlich".
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