24.03.05 Anleihen / AIF

24.3.2005: FDP entdeckt den Vogelschutz und stichelt weiter gegen Windkraft

Ein weiteres Mal hat die Bundestagsfraktion der FDP in einer Kleinen Anfrage gegen die Windkraft gestichelt. Deren Sprecherin für l?ndliche R?ume, Christel Happach-Kasan, sprach von einer "Gef?hrdung heimischer Greifvogel- und Fledermausarten durch Windkraftanlagen", da diese Anflugopfer in Windkraftanlagen w?rden. In Deutschland streng gesch?tzten Greifvogelarten wie der Seeadler und der Rote Milan w?rden nach diesen Untersuchungen ?berdurchschnittlich h?ufig von den Rotorbl?ttern von Windkraftanlagen erschlagen. Entsprechende Behauptungen sind allerdings umstritten (wir berichteten: ECOreporter.de-Beitrag vom November 2004). Laut einer Untersuchung des Naturschutzbund NABU, des Bundesumweltministeriums und das Bundesamts für Naturschutz hat eine Zusammenfassung von 127 Studien ergeben, dass Windkraftanlagen keine negativen Auswirkungen auf die Best?nde von Brutv?geln haben. Negative Einfl?sse habe man lediglich bei einigen Rastbest?nden von Kiebitzen, Goldregenpfeifern und Pfeifenten beobachtet. Das hinderte die FDP-Politikerin nicht, den Ausbau der Windkraft in Frage zu stellen. Da die Windkraft nur einen Anteil von 0,63 Prozent am Strommarkt habe, stelle sich die Frage, ob der "geringe Beitrag der Windkraft für die Energieversorgung in Deutschland" die Gef?hrdung von V?geln und Flederm?usen rechtfertige. ?ber die "Komplexe Suche" k?nnen Sie bei ECOreporter.de mit den Stichworten "Wind AND FDP" eine F?lle von Beitr?gen ?ber windkraftkritische ?u?erungen der Oppositionspartei finden.

Bildhinweis: Interessiert sich die FDP wirklich für den Fortbestand des Roten Milan / Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
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