24.04.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

24.4.2006 Umweltholding Agor AG verzeichnet Konzernverlust und Umsatzrückgang in 2005 - Schuldenberg drastisch reduziert - Aktie steigt seit Jahresbeginn um 22,5 Prozent

Die Kölner Umweltholding Agor AG hat im vergangenen Jahr einen Konzernverlust von 4,9 Millionen Euro eingefahren. Im Jahr davor hatte sie noch einen Gewinn von 6 Millionen Euro verbucht. Wie das Unternehmen mitteilt, hätten hohe Zinsbelastungen und einmalige Umstrukturierungskosten den Gewinn gedrückt. Vor allem Anlaufverluste der kanadischen Anlage hätten negativ zu Buche geschlagen. Der konsolidierte Umsatz ging von 49,9 Millionen Euro 2004 leicht auf 49,7 Millionen Euro zurück. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich von minus 0,8 Millionen Euro 2004 auf 0,6 Millionen Euro 2005.

Insgesamt habe sich die Vermögens- und Finanzlage der Recycling-Spezialistin für Aluminiumsalzschlacke deutlich verbessert, meldet das Unternehmen weiter. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten seien von 157,4 Millionen Euro im Jahr 2004 auf 45,1 Millionen Euro gesunken. Die Restverbindlichkeiten seien im laufenden Geschäftsjahr um weitere 30 Millionen Euro zurückgeführt worden.

Im vergangenen Jahr nahm Agor umwälzende Umstrukturierungen und eine Konzentration auf das Kerngeschäft der Aluminium-Salzschlacke-Aufbereitung vor. Zur Zeit baut das Kölner Unternehmen eine Salzschlacke-Aufbereitungsanlage im bayerischen Töging, die Ende des Jahres in Betrieb gehen soll. Auch in den USA will Agor Unternehmen wachsen.

Die Aktie hat seit Anfang des Jahres 22,5 Prozent zugelegt und notiert heute morgen in Frankfurt bei 2,45 Euro (9:31 Uhr).

Lesen Sie zur Agor AG auch unseren Beitrag vom 7. September 2005: Phönix aus der Asche? - Aluminiumspezialistin Agor AG in spannender Phase - Sollten Anleger einsteigen oder abwarten?

Agor AG: ISIN DE0005546006 / WKN 554600

Bild: Salzschlacke / Quelle: Agor AG
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