24.07.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

24.7.2007: Aktien-News: ECOreporter.de nachgefragt: Weshalb kauft die Energiekontor AG eigene Aktien zurück?

Die Bremer Energiekontor AG meldet heute, dass sie bis zu zehn Prozent ihres Grundkapitals zurückkaufen und einziehen will (ECOreporter.de berichtete). Welches Interesse hat das Unternehmen daran? ECOreporter.de sprach darüber mit Jürgen Vosteen, Pressesprecher der Energiekontor AG. „Wir machen das schon seit zwei Jahren“, sagt Vosteen: „ Die Kurse waren niedrig. Indem wir Aktien eingezogen haben verringerte sich die Anzahl der Aktien insgesamt. Dadurch steigt wiederum die Dividende pro Aktie.“ Wie der Sprecher weiter erklärt, ist das Rückkaufprogramm jetzt einfach nochmals verlängert worden. Da sich der Kurs deutlich erholt habe, wisse man allerdings nicht, wie viele Aktien tatsächlich noch gekauft würden.

Bezahlt werden die Rückkäufe nach Angaben von Vosteen aus der Gewinnrücklage, das sind Gewinne, die nicht ausgeschüttet sondern in die Bilanz eingestellt wurden. Wie viele Aktien haben die Bremer innerhalb der letzten beiden Jahre zurück gekauft und eingezogen? Und welchen Einfluss hat der Rückkauf auf die Aktionärsstruktur? Der Sprecher: „Insgesamt wurden 639.200 Aktien zurückgekauft. Die Aktionärsstruktur hat sich dadurch nicht signifikant verschoben. Die Menge entspricht vier Prozent des Gesamtkapitals der Energiekontor AG.“

Laut dem Jahresfinanzbericht 2006 der Energiekontor AG hielten die beiden Ex-Vorstände und heutigen Aufsichtsratsmitglieder Dr. Bodo Wilkens und Günter Lammers Ende 2006 je 34 Prozent der Anteile des Unternehmens.

Energiekontor AG ISIN DE0005313506 / WKN 531350

Bild: Turmsegment einer Windkraftanlage der Energiekontor AG / Quelle: Unternehmen
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