24.08.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

24.8.2007: Aktientipp: Experte stuft SolarWorld AG von „Kaufen“ auf „Akkumulieren“– Kaufempfehlung für weiteres Solarunternehmen

Von „Kaufen“ auf „Akkumulieren“ angepasst hat der Wertpapieranalyst der Düsseldorfer WGZ-Analyst Sven Diermeier seine Empfehlung für die Aktien der SolarWorld AG zum Wochenschluss. Der Experte hat 38,50 Euro als Kursziel für den im TecDAX der Deutschen Börse gelisteten Bonner Sonnenstromkonzern angesetzt, SolarWorld notierten in Frankfurt zuletzt bei 34,82 Euro (13:48 Uhr). Als Stärken des Unternehmens führt Diermeier steigende economies of scale, eine starke finanzielle und eine gute technologische Position an, zudem gelinge es dem Unternehmen, die Kosten permanent zu senken. Schwächen liegen laut seiner Bewertung in der Abhängigkeit von Siliziumversorgung und der staatlichen Förderung. Der Gewinn je Aktie der SolarWorld werde 2007 auf 0,93 Euro sinken, erwartet Diermeier, nach 1,19 Euro in 2006. Für 2008 prognostiziert er 1,20 Euro je Aktie. Als Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) hat der Für SolarWorld 37,8 für 2007 und 29,3 für 2008 ermittelt (2006: 29,6).

Beibehalten hat Diermeier seine Einschätzung zu drei weiteren Solaraktien aus dem TecDAX:

Für den Thalheimer Solarzellenproduzenten Q-Cells AG heißt es: „Akkumulieren“ mit Kursziel 63,50 Euro. Für Q-Cells wurden in Frankfurt am Mittag 61,80 Euro notiert (13:42 Uhr). Als Gewinn je Aktie solle das Unternehmen im laufenden Jahr 1,51 Euro erreichen, so der Analyst, für 2008 rechnet er mit 2,02 Euro (2006: 1,31 Euro).

Auch die Hamburger Conergy AG steht auf „Akkumulieren“. Das Kursziel für die Aktie beträgt 58,00 Euro, der letzte Kurs lag bei 56,18 Euro. Als Stärken des Unternehmens nennt Diermeier eine „hohe Einkaufsmacht“, die starke Internationalisierung und die geplante vertikale Integration. Schwachpunkte sieht er im Hinblick auf den Bau der neuen Solarfabrik in Frankfurt/Oder. Überdies sei das Vertrauen der Märkte in den Ausblick des Managements erschüttert.

Zum Kauf rät der WGZ-Analyst bei der Erfurter ersol AG. Das Solarunternehmen habe seine Kapazität in 2007 massiver aufgebaut, heißt es; daraus resultierten stark ansteigende Skaleneffekte. Für 2009 habe ersol sich zudem neue Lieferanten gesichert. Diermeier hat 67,00 Euro als Kursziel für die Aktie angesetzt, die in Frankfurt am Mittag für 62,48 Euro gehandelt wurde. Der Experte erwartet einen Gewinnsprung für ersol, der Erlös werde sich von 1,18 Euro in 2007 auf 3,60 Euro in 2008 verdreifachen, prognostiziert er. Parallel dazu werde das KGV von 53,1 im laufenden Jahr auf 17,4 in 2008 fallen.
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