25.10.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

25.10.2005: Abseits der ausgetretenen Pfade - Studie ermittelt Finanzierungswege für kleine und mittlere Nachhaltigkeitsunternehmen

Die Finanzierung ?ber die Hausbank ist gerade für kleinere und mittelgro?e Unternehmen in den letzten Jahren durch eine Reihe von Faktoren schwerer erreichbar als fr?her. Aber für diese eigentlichen "Wachstumsmotoren" der Wirtschaft gibt es alternative Finanzierungsm?glichkeiten, die zwar abseits der klassischen Kreditfinanzierung liegen, aber durchaus erprobt sind und teilweise schon eine lange Historie aufweisen. Vorgestellt werden sie in der nun ver?ffentlichten Studie "Kleingeld macht auch Wachstum - Finanzierungsmodelle für nachhaltige Unternehmen und Projekte mit geringem bis mittlerem Kapitalbedarf". Hierbei handelt es sich um eine Dokumentation, die ECOreporter.de anl?sslich des "Nachhaltigkeitsforums NRW" auf der Messe Gr?nes Geld 2004 erstellt hat. Die Beitr?ge auf dem vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gef?rderten Forums wurden für die Studie durch eigene Recherchen erg?nzt und in einen gr??eren Zusammenhang gestellt.

Wie die Studie feststellt, sind die klassischen Finanzierungswege für Unternehmen, beispielsweise Bankkredite und Kapitalerh?hungen ?ber die B?rse, in den letzten Jahren zunehmend schwieriger zu bew?ltigen. Auch auf Unternehmer, die Projekte im Bereich Nachhaltigkeit initiieren oder ausbauen wollen, wirke sich dies gravierend aus. Sie k?nnen ihre Vorhaben ohne Fremdkapital nicht realisieren. Hinzu komme, dass junge, ethisch-?kologisch orientierte Risikokapitalgesellschaften ihre T?tigkeit fast komplett eingestellt haben. Einen Ausweg aus diesem Dilemma b?ten jedoch unter anderem auf den Nachhaltigkeits-Sektor spezialisierte Banken, daf?r sensibilisierte private Geldgeber, besonders geeignet erscheinende Rechtsformen, eigene Beteiligungsgesellschaften und andere Finanzquellen. Ein erstaunlich gro?er Teil finanziere sich bereits abseits der ausgetretenen Pfade.

Die Publikation zeigt konkrete und bereits realisierter Beispiele für alternative Finanzierungswege im Bereich der Nachhaltigkeit und deren Nutzen anhand auf. Vorgestellt wird etwa die Kreditvergabe bei der GLS Gemeinschaftsbank aus Bochum, die erfolgreiche Einwerbung von Eigenkapital für Neue-Energie-Projekte durch Kommanditisten oder die Arbeit so genannter Business Angels. Das sind verm?gende Privatpersonen, die Unternehmen bei ihren ersten Schritten in die Selbstst?ndigkeit begleiten, indem sie Erfahrung, Know-how, Kontakte und nicht zuletzt eigenes Kapital in Unternehmensgr?ndungen einbringen. Ein weiteres Beispiel aus der Studie sind Kredite, die Kunden ihren Biol?den gew?hren. Die Untersuchung zielt darauf ab, UnternehmerInnen und Gr?nderInnen mit den Erl?uterungen und Fallbeispiele nahe zu legen, welche Finanzierungsarten für ihr Unternehmen oder ihre Gesch?ftsidee in Frage kommen. Wie die Autoren einschr?nkend feststellen, k?nnen und sollen die vorgestellten Alternativen die Bankfinanzierung aber "nur in Ausnahmef?llen komplett ersetzen. In der Regel werden sie diese erg?nzen und damit auch den Banken willkommen sein, weil die Gesamtsicherheit der Unternehmen erh?ht wird."

Die Studie "Kleingeld macht auch Wachstum - Finanzierungsmodelle für nachhaltige Unternehmen und Projekte mit geringem bis mittlerem Kapitalbedarf" kann direkt bei ECOreporter bezogen werden. Senden Sie dazu einfach eine Mail mit ihrer Bestellung und Angabe Ihrer vollst?ndigen Adresse an: info@ecoreporter.de. Wir senden Ihnen dann die Studie kostenlos als PDF-Dokument zu.

Bildhinweis:
Logo der Messe Gr?nes Geld 2004: Auf den Ergebnissen eines dort veranstalteten Forums basiert die Studie; Unternehmensschild der GLS / Quelle: ECOreporter.de
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