25.11.02

25.11.2002: Frauenthal Keramik kauft französische Styria

Der börsenotierte Wiener Keramik-Spezialist Frauenthal Holding AG (WKN 882002) hat für die ersten drei Quartale 2002 einen Umsatz von 25,9 Millionen Euro zu verzeichnen. Das bedeutet eine Einbuße um vier Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg von 0,9 Millionen Euro auf 3,6 Millionen Euro. Der Frauenthal-Aufsichtsrat habe unterdessen die Akquisition der französischen Styria Holding und den Verkauf der Porzellanfabrik Hermsdorf GmbH beschlossen, hieß es in einer Pressemitteilung.
Für das Gesamtjahr 2002 erwartet Frauenthal - die Styria Holding-Akquisition nicht eingerechnet - nach wie vor einen Umsatz von 31 Millionen Euro. 2001 hatte der Gesamtumsatz der Gruppe noch bei 74,2 Millionen Euro gelegen. Die Zahlen sind jedoch nicht vergleichbar, weil Frauenthal 2001 drei Viertel seines Geschäftsvolumens durch den Verkauf der Sparte Isolatorenproduktion abgegeben hat. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) werde 2002 auf Grund von zeitlich vorgezogenen Auslieferungen von Katalysatorenaufträgen mit überdurchschnittlich hohen Deckungsbeiträgen "deutlich über dem Niveau von 2001" liegen, nennt das Unternehmen eine weitere Kennziffer. Im Vorjahr hatte das konsolidierte EGT nur 2,1 Millionen Euro betragen.
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