02.05.07

2.5.2007: Meldung: Solar-Fabrik lädt zur Hauptversammlung

Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb
von solartechnischen Produkten
Freiburg i. Br.
ISIN: DE0006614712
Einladung zur Hauptversammlung

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiermit zu der am
13. Juni 2007, 10.30 Uhr im Konzerthaus Freiburg, Konrad-Adenauer-Platz 1, 79098 Freiburg i.Br., stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung eingeladen.

TAGESORDNUNG

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des gebilligten Konzern-abschlusses sowie des Lageberichts der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2006 mit dem Bericht des Aufsichtsrats

2. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, Entlastung zu erteilen.

3. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, Entlastung zu erteilen.

4. Wahl des Abschlussprüfers und des Zwischenabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2007
Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgende Beschlüsse zu fassen:
1) Die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Freiburg, wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007 gewählt.
2) Die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Freiburg, wird zum Prüfer für eine gegebenenfalls erfolgende prüferische Durchsicht des im Halbjahresfinanzberichts enthaltenen verkürzten Abschlusses und Zwischenlageberichts für das Geschäftsjahr 2007 gewählt.

5. Neuwahl des Aufsichtsrats
Die Amtszeit der amtierenden Aufsichtsratsmitglieder endet mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung vom 13. Juni 2007. Es sind daher Neuwahlen vorzunehmen.
Der Aufsichtsrat setzt sich nach §§ 95 Satz 1, 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG, § 1 Abs. 1 Nr. 1 DrittelbG i.V.m. § 9 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft aus drei Mitgliedern zusammen, die durch die Hauptversammlung gewählt werden.
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die bisherigen Mitglieder
Herrn Alfred T. Ritter,
Unternehmer, wohnhaft in Ettlingen,
Herrn Gerhard Ernst Kulbe
Steuerberater, wohnhaft in Riederich,
Herrn Norbert Binder
Rechtsanwalt, wohnhaft in Kenzingen,
wieder für die satzungsgemäße Amtszeit zu Mitgliedern des Aufsichtsrats zu wählen.
Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge nicht gebunden.
Die Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrats erfolgt in Einzelwahl.
Herr Alfred T. Ritter und Herr Gerhard Ernst Kulbe sind zum Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung Mitglieder in folgenden anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:
Alfred T. Ritter
― Beiratsvorsitzender der Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Karlsbad
― Beiratsmitglied der Alfred Ritter GmbH & Co. KG, Waldenbuch
― Beiratsvorsitzender der Solarsiedlung Freiburg

Gerhard Ernst Kulbe
― Beiratsmitglied der Alfred Ritter GmbH & Co. KG, Waldenbuch
― Beiratsmitglied der Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Karlsbad.

Herr Norbert Binder ist zum Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung weder Mitglied eines weiteren gesetzlich zu bildenden Aufsichtsrates noch eines vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremiums von Wirtschaftsunternehmen.

6. Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:
1) Die mit Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Juni 2006 erteilte Ermächtigung der Gesellschaft, bis zum Ablauf des 13. Dezember 2007 eigene Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von bis zu 10 % zu erwerben, wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
2) Die Gesellschaft wird ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben. Die Ermächtigung ist auf den Erwerb von eigenen Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von bis zu 10% beschränkt. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, durch die Gesellschaft oder für ihre Rechnung durch Dritte ausgeübt werden. Die Ermächtigung gilt bis zum 12. Dezember 2008.
Der Erwerb erfolgt über die Börse. Der Gegenwert für den Erwerb dieser Aktien (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie an der Frankfurter Wertpapierbörse (XETRA-Handel oder vergleichbares Nachfolgesystem) an den jeweils fünf vorangegangenen Börsenhandelstagen um nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten.
Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Solar-Fabrik AG, die aufgrund dieser Ermächtigung erworben werden, neben der Veräußerung durch Angebot an alle Aktionäre oder der Veräußerung über die Börse
(a) Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen, beim Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen sowie beim Erwerb von Forderungen gegen die Gesellschaft als Gegenleistung anzubieten;
(b) an Dritte zu veräußern. Der Preis, zu dem die Aktien der Gesellschaft an Dritte abgegeben werden, darf den Börsenpreis der Aktien zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreiten. Beim Gebrauchmachen dieser Ermächtigung ist der Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund anderer Ermächtigungen nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zu berücksichtigen;
(c) einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.
Vorstehende Ermächtigungen betreffend die Verwendung der erworbenen eigenen Aktien können einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilen, einzeln oder gemeinsam ausgeübt werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf erworbene eigene Aktien wird insoweit ausgeschlossen, als diese Aktien gemäß der vorstehenden Ermächtigungen unter lit. (a) und (b) verwendet werden. Der Vorstand wird die Hauptversammlung über die Gründe und den Zweck des Erwerbs eigener Aktien, über die Zahl der erworbenen Aktien und den auf sie entfallenden Betrag des Grundkapitals sowie über den Gegenwert, der für die Aktien gezahlt wurde, jeweils unterrichten.

7. Beschlussfassung über die Aufhebung des bestehenden und die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals sowie Satzungsänderung
Das durch die ordentliche Hauptversammlung vom 15. Juni 2005 beschlossene und am 24. Juni 2005 in das Handelsregister eingetragene Genehmigte Kapital in Höhe von bis zu Euro 4.050.000,- wurde zwischenzeitlich teilweise ausgenutzt. Es soll daher ein neues genehmigtes Kapital in der gesetzlich maximal zulässigen Höhe geschaffen werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Beschlüsse zu fassen:
1) Die Ermächtigung des Vorstands, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 15.06.2010 das Grundkapital der Gesellschaft ein- oder mehrmalig um insgesamt noch bis zu Euro 3.250.000,- durch Ausgabe neuer, nennwertloser, auf den Inhaber lautender Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (§ 5 Abs. 5 der Satzung), wird hiermit - soweit noch nicht ausgenutzt - im Hinblick auf die Neuschaffung des genehmigten Kapitals unter Ziffer 2) mit Wirkung auf den Zeitpunkt der Eintragung des neuen genehmigten Kapitals aufgehoben.
2) Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 13.06.2012 das Grundkapital der Gesellschaft ein- oder mehrmalig um insgesamt bis zu Euro 4.450.000,- durch Ausgabe neuer, nennwertloser, auf den Inhaber lautender Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
― soweit es erforderlich ist, um Spitzenbeträge auszugleichen;
― bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder zum Zweck des Erwerbs von Forderungen gegen die Gesellschaft;
― wenn die Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlagen erfolgt, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt zehn vom Hundert des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt zehn vom Hundert des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien bestehenden Grundkapitals übersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Für die Frage des Ausnutzens der 10 %-Grenze ist der Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund anderer Ermächtigungen nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG mit zu berücksichtigen.
Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des genehmigten Kapitals anzupassen.
3) § 5 Abs. 5 der Satzung der Gesellschaft wird wie folgt neu gefasst:
"5. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 13.06.2012 das Grundkapital der Gesellschaft ein- oder mehrmalig um insgesamt bis zu Euro 4.450.000,- durch Ausgabe neuer, nennwertloser, auf den Inhaber lautender Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
― soweit es erforderlich ist, um Spitzenbeträge auszugleichen;
― bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder zum Zweck des Erwerbs von Forderungen gegen die Gesellschaft;
― wenn die Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlagen erfolgt, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt zehn vom Hundert des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt zehn vom Hundert des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien bestehenden Grundkapitals übersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Für die Frage des Ausnutzens der 10 %-Grenze ist der Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund anderer Ermächtigungen nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG mit zu berücksichtigen.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des genehmigten Kapitals anzupassen."

8. Beschlussfassung über die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Genussrechten
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:
1) Der Vorstand wird ermächtigt, bis zum 12. Juni 2012 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach Genussrechte nach Maßgabe der folgenden Bedingungen zu begeben:
a) Die Laufzeit der Genussrechte kann bis zu 10 Jahre betragen.
b) Der Gesamtnennbetrag der gewährten Genussrechte darf insgesamt € 20 Mio. nicht überschreiten.
c) Die aufgrund dieser Ermächtigung ausgegebenen Genussrechte dürfen lediglich schuldrechtliche Ansprüche gegenüber der Gesellschaft gewähren und keine Gesellschafterrechte an der Gesellschaft, insbesondere keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und Stimmrechte in Hauptversammlungen, und keine Wandlungs-, Bezugs- oder Optionsrechte auf Aktien der Gesellschaft vorsehen.
d) Die Genussrechte können ausschließlich in Euro begeben werden.
e) Die Genussrechte können in Genussscheinen verbrieft werden.
f) Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen.
2) Der Vorstand wird ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausgestaltung der Genussrechte sowie die Genussrechtsbedingungen, insbesondere Ausgabekurs, Stückelung, Laufzeit, Kündigung, Höhe der jährlichen Ausschüttung, Beteiligung des Genussrechtskapitals am Verlust sowie Teilhabe an der Verteilung des Gewinn- und des Liquidationserlöses, festzulegen.

9. Beschlussfassungen über die Aufhebung des bestehenden Bedingten Kapital I, über eine neue Ermächtigung zur Gewährung von Bezugsrechten an Vorstandsmitglieder und Arbeitnehmer der Solar-Fabrik AG sowie an Mitglieder der Geschäftsführung und Arbeitnehmer verbundener Unternehmen, über die Schaffung eines neuen bedingten Kapitals und die Änderung der Satzung
Das im Jahr 2002 aufgelegte Aktienoptionsprogramm läuft im August 2007 aus. Die in der Ermächtigung vom 9. April 2002 sowie in den Aktienoptionsbedingungen festgelegten Erfolgsziele konnten bisher nicht und können auch nicht mehr, auch nicht rein theoretisch, bis zum Ende der Laufzeit erreicht werden. Das dem Aktienoptionsprogramm 2002 zugrunde liegende Bedingte Kapital I soll daher aufgehoben und eine neue Ermächtigung zur Gewährung von Bezugsrechten erteilt sowie das in diesem Zusammenhang erforderliche neue bedingte Kapital geschaffen werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, die folgenden Beschlüsse zu fassen:
a. Aufhebung des bestehenden Bedingten Kapitals I
Das Bedingte Kapital I in Höhe von € 190.000,- (§ 5 Abs. 6 der Satzung) wird hiermit in voller Höhe aufgehoben.
§ 5 Abs. 6 der Satzung wird dementsprechend gestrichen.
b. Aktienoptionsprogramm 2007
1) Schaffung eines neuen Bedingten Kapitals
Das Grundkapital der Gesellschaft wird um bis zu € 400.000,- durch Ausgabe von bis zu 400.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2007). Das bedingte Kapital dient der Sicherung von Bezugsrechten, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung unter nachstehender Ziffer 2) im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2007 an Vorstandsmitglieder und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie an Mitglieder der Geschäftsführung und Arbeitnehmer verbundener Unternehmen ausgegeben werden. Die Ausgabe der Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe der nachfolgenden Ziffer 2) festzulegenden Ausübungspreis. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Bezugsrechte ausgegeben werden und deren Inhaber von ihrem Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt oder Barausgleich leistet. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung des Bezugsrechts entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. Soweit der Vorstand betroffen ist, wird der Aufsichtsrat entsprechend ermächtigt.
2) Ermächtigung zur Ausgabe von Bezugsrechten („Aktienoptionsprogramm 2007“)
Ermächtigung
Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 12. Juni 2012 einmalig oder mehrmals Bezugsrechte auf bis zu 400.000 Aktien der Gesellschaft nach Maßgabe der nachfolgenden Regelungen auszugeben. Soweit Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft betroffen sind, wird der Aufsichtsrat entsprechend ermächtigt.
Bezugsberechtigte
Der Kreis der Bezugsberechtigten umfasst Vorstandsmitglieder und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie Mitglieder der Geschäftsführung und Arbeitnehmer verbundener Unternehmen. Der genaue Kreis der Bezugsberechtigten und der Umfang des jeweiligen Angebots werden durch den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates festgelegt. Soweit der Vorstand betroffen ist, erfolgt die Festlegung durch den Aufsichtsrat.
Aufteilung der Bezugsrechte
Die Bezugsrechte teilen sich auf den Kreis der Bezugsberechtigten wie folgt auf:
― 25 % auf den Vorstand der Gesellschaft
― 50 % auf die Arbeitnehmer der Gesellschaft
― 19 % auf die Mitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen
― 6 % auf die Arbeitnehmer verbundener Unternehmen.
Anstelle von verfallenen und nicht bereits ausgeübten Bezugsrechten können neue Bezugsrechte begeben werden.
Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft, die zugleich Mitglieder der Geschäftsführung von verbundenen Unternehmen sind, erhalten Bezugsrechte ausschließlich aus der Teilmenge, die für Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft vorgesehen ist. Arbeitnehmer der Gesellschaft, die zugleich Mitglieder der Geschäftsführung von verbundenen Unternehmen sind, erhalten Bezugsrechte ausschließlich aus der Teilmenge, die für Arbeitnehmer der Gesellschaft vorgesehen ist.
Ausgabezeitraum
Die Bezugsrechte können an die Bezugsberechtigten einmal oder mehrmals jeweils während eines Zeitraumes von einem Monat nach einer Hauptversammlung oder nach der Veröffentlichung eines Finanzberichts (Jahresfinanzbericht, Halbjahresfinanzbericht oder Quartalsbericht/ Zwischenmitteilung) ausgegeben werden („Ausgabezeitraum“).
Laufzeit
Die Laufzeit der auszugebenden Bezugsrechte beträgt fünf (5) Jahre, beginnend am ersten Tag nach dem Tag der Ausgabe der Bezugsrechte. Danach erlöschen die Bezugsrechte entschädigungslos. Als Tag der Ausgabe gilt der letzte Tag des Ausgabezeitraums, in dem die Bezugsrechte ausgegeben wurden.
Wartefrist
45 % der Bezugsrechte können erstmals nach Ablauf einer Frist von zwei (2) Jahren, 30 % der Bezugsrechte erstmals nach Ablauf einer Frist von drei (3) Jahren und die restlichen 25 % der Bezugsrechte erstmals nach Ablauf einer Frist von vier (4) Jahren nach dem Tag der Ausgabe der Bezugsrechte ausgeübt werden.
Ausübung
Nach Ablauf der jeweiligen Wartefrist ist die Ausübung der Bezugsrechte bei Erfüllung eines später beschriebenen Erfolgsziels nur innerhalb von Ausübungszeiträumen („Ausübungszeiträume“) und nur an Tagen, an denen Geschäftsbanken in Frankfurt am Main geöffnet sind („Ausübungstage”), zulässig.
Die Ausübungszeiträume beginnen jeweils am ersten Tag im Anschluss an
― eine ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft oder
― die Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts oder
― die Veröffentlichung eines Quartalsberichts/einer Zwischenmitteilung für das 3. Quartal
und enden jeweils 4 Wochen später.
Falls und soweit Ausübungstage in einen Zeitraum fallen, der mit dem Tag beginnt, an dem die Gesellschaft ein Angebot an ihre Aktionäre zum Bezug von jungen Aktien oder Teilschuldverschreibungen mit Wandel- oder Bezugsrechten im Bundesanzeiger veröffentlicht, und an dem Tag endet, jeweils einschließlich, an dem die bezugsberechtigten Aktien der Gesellschaft erstmals im Geregelten Markt der Wertpapierbörse Frankfurt am Main „ex Bezugsrecht“ notiert werden, ist eine Ausübung der Bezugsrechte unzulässig und die jeweilige Ausübungsfrist verlängert sich um eine entsprechende Anzahl von Ausübungstagen unmittelbar nach Ende des Sperrzeitraums.
Umtauschverhältnis
Jedes Bezugsrecht berechtigt nach Maßgabe der festzulegenden Aktienoptionsbedingungen zum Bezug einer Stückaktie der Gesellschaft („Umtauschverhältnis“).
Das Umtauschverhältnis und/oder der Ausübungspreis sind nach näherer Bestimmung der Aktienoptionsbedingungen anzupassen, wenn die Gesellschaft während der Laufzeit der Bezugsrechte Kapitalmaßnahmen durchführt oder Wandlungs- oder Bezugsrechte begründet.
Ausübungspreis
Der bei der Ausübung des Bezugsrechts für den Bezug einer Stückaktie zu entrichtende Preis („Ausübungspreis“) entspricht dem durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie der Gesellschaft im XETRA-Handel an den 20 unmittelbar aufeinander folgenden Börsenhandelstagen vor dem Tag der Beschlussfassung über die Ausgabe der Bezugsrechte (Beschlussfassung des Vorstands bei Ausgabe an Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie Mitglieder der Geschäftsführung und Arbeitnehmer verbundener Unternehmen und Beschlussfassung des Aufsichtsrats bei Ausgabe an Vorstandsmitglieder der Gesellschaft), mindestens aber dem auf eine Aktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals.
Die Ausübung kann nur in Einheiten von mindestens 100 Stück erfolgen.
Verwässerungsschutz
Der Ausübungspreis und die Anzahl der neuen Aktien je Bezugsrecht werden nach näherer Maßgabe der Bedingungen der Bezugsrechte angepasst, wenn die Gesellschaft während der Laufzeit der Bezugsrechte entweder ihr Kapital gegen Einlagen erhöht oder Wandlungs- oder Bezugsrechte außerhalb dieses Aktienoptionsplans begründet und dabei ihren Aktionären jeweils ein Bezugsrecht einräumt. Die Bedingungen der Bezugsrechte können darüber hinaus für den Fall einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln, einer Kapitalherabsetzung, eines Aktiensplits oder einer Sonderdividende Anpassungen vorsehen. Mit der Anpassung soll erreicht werden, dass auch nach Durchführung solcher Maßnahmen und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Börsenkurs die Gleichwertigkeit des Ausübungspreises und der Anzahl der neuen Aktien je Bezugsrecht sichergestellt ist. § 9 Abs. 1 AktG bleibt unberührt.
Erfolgsziel
Die ausgegebenen Bezugsrechte können nur ausgeübt werden, wenn die Wertentwicklung der Aktie der Gesellschaft zwischen Ausgabe und dem Ablauf der jeweiligen Wartefrist für die Bezugsrechte die Wertentwicklung des SDAX-Index im gleichen Zeitraum übertrifft und sich zusätzlich der Aktienkurs der Gesellschaft gegenüber dem Kurs bei Ausgabe der Bezugsrechte positiv entwickelt hat.
Zur Beurteilung der Kursentwicklung der Aktie der Gesellschaft gilt folgende Regelung:
Der Kurs der Aktie der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Ausgabe der Bezugsrechte bestimmt sich als Durchschnittskurs der Aktie der Gesellschaft auf Basis der Schlusskurse im XETRA-Handel in den ersten zwanzig (20) Börsenhandelstagen nach Ausgabe der Bezugsrechte.
Der Referenzkurs der Aktie der Gesellschaft bei Ablauf der Wartefrist bestimmt sich als Durchschnittskurs der Aktie der Gesellschaft auf Basis der Schlusskurse im XETRA-Handel in den letzten zwanzig (20) Börsenhandelstagen vor Ablauf der jeweiligen Wartefrist.
Für die Berechnung des SDAX-Index gelten dieselben Regelungen wie für die Bestimmung der Kursentwicklung der Aktie der Gesellschaft, d.h. es wird jeweils der durchschnittliche Indexstand des SDAX-Index auf Basis der Schlusskurse im XETRA-Handel in den ersten zwanzig (20) Börsenhandelstagen nach Ausgabe der Bezugsrechte und in den letzten zwanzig (20) Börsenhandelstagen vor Ablauf der Wartefrist herangezogen.
Ist das Erfolgsziel einmal erreicht, ist dieses nicht erneut zu erreichen, falls das Bezugsrecht nicht in dem ersten auf die Erreichung des Erfolgsziels folgenden Ausübungszeitraum, sondern in einem späteren Ausübungszeitraum ausgeübt wird.
Wird bei Ablauf einer Wartefrist das jeweils geltende Erfolgsziel nicht erreicht, so verfallen die entsprechenden Bezugsrechte nicht, sondern können, sofern das für diese Tranche geltende Erfolgsziel zu einem späteren Zeitpunkt jedoch vor Ablauf der Laufzeit noch erreicht wird, noch bis zum Ende der Laufzeit ausgeübt werden.
Übertragbarkeit
Die Bezugsrechte sind nicht übertragbar. Die Bezugsrechte dürfen grundsätzlich nur ausgeübt werden, wenn der Bezugsberechtigte im Zeitpunkt der Ausübung in einem ungekündigten Anstellungsverhältnis zur Gesellschaft oder einem verbundenen Unternehmen steht. Für bestimmte Fälle können Nachlauffristen vorgesehen werden. Für den Todesfall, den Eintritt in den Ruhestand, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit infolge Krankheit, das einvernehmliche Ausscheiden, die Beendigung der Zugehörigkeit eines verbundenen Unternehmens zur Solar-Fabrik-Gruppe sowie sonstige Härtefälle können Sonderregelungen getroffen werden.
Erfüllung
Die Gesellschaft ist berechtigt, die Bezugsrechte wahlweise durch Ausgabe von Aktien aus dem hierfür geschaffenen bedingten Kapital, durch Veräußerung eigener Aktien oder durch Zahlung des Differenzbetrages je Aktie zwischen dem Ausübungspreis und dem durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie der Gesellschaft im XETRA-Handel (oder eines vergleichbaren Nachfolgesystems) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn aufeinander folgenden Börsenhandelstage vor dem jeweiligen Ausübungszeitraum zu erfüllen. Erfolgt die Erfüllung durch Zahlung des Differenzbetrages, so entfällt die Verpflichtung zur Zahlung des Ausübungspreises. Die Entscheidung darüber, welche dieser Erfüllungsmöglichkeiten, die jeweils auch miteinander kombiniert werden dürfen, im Einzelfall gewählt wird, trifft der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats bzw., soweit Mitglieder des Vorstands betroffen sind, der Aufsichtsrat. Vorstand und Aufsichtsrat haben sich bei ihrer Entscheidung allein vom Interesse der Gesellschaft leiten zu lassen.
Sonstiges
Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats weitere Einzelheiten der Ausgabe der Bezugsrechte (einschließlich der Festlegung des Kreises der Bezugsberechtigten), der Aktienoptionsbedingungen, der Ausübungsbedingungen sowie die Bedingungen, nach denen Bezugsrechte entschädigungslos für ungültig erklärt werden können, festzulegen. Soweit der Vorstand betroffen ist, erfolgt die Festlegung durch den Aufsichtsrat.
3) Satzungsänderung
§ 5 der Satzung erhält folgenden neuen Abs. 8:
"8. Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu € 400.000,- durch Ausgabe von bis zu 400.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2007). Das bedingte Kapital dient der Sicherung von Bezugsrechten, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 13. Juni 2007 im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2007 an Vorstandsmitglieder und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie an Mitglieder der Geschäftsführung und Arbeitnehmer verbundener Unternehmen ausgegeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Bezugsrechte ausgegeben werden und deren Inhaber von ihrem Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt oder Barausgleich leistet. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung des Bezugsrechts entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. Soweit der Vorstand betroffen ist, ist der Aufsichtsrat entsprechend ermächtigt.“

10. Beschlussfassung gem. § 30b Abs. 3 Nr. 1 lit. a) WpHG über die Zustimmung zur Informationsübermittlung an Aktionäre im Wege der Datenfernübertragung
Durch das im Januar 2007 in Kraft getretene Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (TUG) wurden die Anforderungen an eine Informationsübermittlung an Aktionäre im Wege der Datenfernübertragung näher geregelt. § 30b Abs. 3 Nr. 1 des WpHG, der durch das TUG neu in das Wertpapierhandelsgesetz eingefügt wurde, verlangt hierfür künftig unter anderem die Zustimmung der Hauptversammlung. Um der Gesellschaft die Möglichkeit einer Informationsübermittlung an Aktionäre im Wege der Datenfernübertragung offen zu halten, soll diese Zustimmung eingeholt werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:
Die Hauptversammlung stimmt gemäß § 30b Abs. 3 Nr. 1 lit. a) WpHG der Übermittlung von Informationen an Aktionäre im Wege der Datenfernübertragung zu. Die Zustimmung ist nicht befristet und gilt, solange nicht etwas anderes von der Hauptversammlung beschlossen wird.


Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG zu Tagesordnungspunkt 6

Bei dem Erwerb eigener Aktien ist der Grundsatz der Gleichbehandlung der Aktionäre einzuhalten. Die vorgeschlagene Beschlussfassung trägt diesem Grundsatz Rechnung. Der Erwerb kann nur über die Börse erfolgen. Für jeden Fall des Erwerbs legt der Beschluss den höchsten bzw. niedrigsten Gegenwert fest, den die Gesellschaft für die zu erwerbenden Aktien zahlen kann.

Der Beschluss sieht vor, dass der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats über die Verwendung der erworbenen Aktien beschließt. Die Ermächtigung soll den Vorstand in die Lage versetzen, im Interesse der Gesellschaft und unter Wahrung der Belange der Aktionäre flexibel auf die jeweiligen geschäftlichen Erfordernisse reagieren zu können. So kann der Vorstand die eigenen Aktien über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre wieder veräußern. Der Vorstand soll aber auch in die Lage versetzt werden, die erworbenen Aktien außerhalb der Börse einzelnen Dritten oder Aktionären zum Kauf anbieten zu können. Hierdurch soll zum Beispiel die Möglichkeit geschaffen werden, eigene Aktien als Gegenleistung bei Unternehmenszusammenschlüssen, für den Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen, Unternehmensteilen oder von Forderungen gegen die Gesellschaft als Akquisitionswährung verwenden zu können, ohne hierzu Aktien aus dem genehmigten Kapital schaffen zu müssen, was zu einer Verwässerung der Aktionäre führen würde. Der internationale Wettbewerb und die Globalisierung der Wirtschaft verlangen zunehmend diese Form der Gegenleistung. Die hier vorgeschlagene Ermächtigung soll der Gesellschaft daher die notwendige Flexibilität geben, um derartige sich bietende Gelegenheiten schnell und flexibel ohne Belastung der Liquidität der Gesellschaft ausnutzen zu können.

Für den Fall, dass die Gesellschaft erworbene eigene Aktien in sonstigen Fällen an einzelne Aktionäre oder Dritte veräußert, dürfen die Aktien entsprechend der Regelung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG nur zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenkurs der Aktie zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Hierdurch wird dem Interesse der Aktionäre an einer wertmäßigen Nicht-Verwässerung ihrer Beteiligung Rechnung getragen. Diese Ermächtigung ist erforderlich, um es der Gesellschaft zu ermöglichen, auf Angebote bzw. dem Geschäftszweck der Gesellschaft dienende Beteiligungsnachfragen finanzstarker Investoren kurzfristig reagieren zu können.


Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung gemäß § 203 Abs. 2 Satz 2 AktG i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG zu Tagesordnungspunkt 7

Vorstand und Aufsichtsrat haben der Hauptversammlung unter Tagesordnungspunkt 7 vorgeschlagen, ein neues genehmigtes Kapital in Höhe von bis zu Euro 4.450.000,- zu schaffen. Hierdurch soll der Gesellschaft die Möglichkeit eingeräumt werden, die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft den geschäftlichen und rechtlichen Erfordernissen anzupassen. Bei der Ausnutzung dieses genehmigten Kapitals haben die Aktionäre grundsätzlich ein Bezugsrecht. Es wird jedoch vorgeschlagen den Vorstand zu ermächtigen, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
― soweit es erforderlich ist, um Spitzenbeträge auszugleichen;
Für die Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts bei Spitzenbeträgen sind ausschließlich technische Gründe maßgeblich. Hierdurch soll es dem Vorstand im Einzelfall ermöglicht werden, ein glattes Bezugsverhältnis herzustellen. Dies erleichtert die Abwicklung von Bezugsrechten und erspart zusätzlichen Aufwand.
― bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder zum Zweck des Erwerbs von Forderungen gegen die Gesellschaft;
Durch die hier vorgesehene Möglichkeit, das Bezugsrecht der Aktionäre bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen auszuschließen, soll die Gesellschaft in die Lage versetzt werden, in geeigneten Fällen Unternehmen, Unternehmensteile oder Beteiligungen an Unternehmen sowie Forderungen gegen die Gesellschaft gegen Gewährung von Aktien der Gesellschaft erwerben zu können. Nicht selten ergibt sich im Laufe von Verhandlungen die Notwendigkeit, dem Veräußerer bei derartigen Erwerbsvorgängen nicht Geld, sondern Aktien der Gesellschaft anzubieten. Die Gesellschaft soll daher ein Instrument erhalten, flexibel auf vorteilhafte Angebote oder anderweitige Gelegenheiten zum Erwerb von strategisch sinnvollen Akquisitionsobjekten reagieren und diese unter Zuhilfenahme liquiditätsschonender Finanzierungsmöglichkeiten realisieren zu können. Die Möglichkeit, rasch und erfolgreich auf entsprechende vorteilhafte Angebote oder sich bietende Gelegenheiten reagieren zu können, dient dabei auch dem Erhalt und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft. Die Ermächtigung erstreckt sich insbesondere auf den Erwerb von Beteiligungen im Rahmen sogenannter „share deals“, d.h. durch den Erwerb von Gesellschaftsanteilen, sowie auf den Erwerb im Rahmen sogenannter „asset deals“, d.h. die Übernahme eines Unternehmens oder Unternehmensteils mittels Erwerb der sie bestimmenden Vermögensgegenstände, Rechte, Vertragspositionen und ähnlichem. Die Möglichkeit, im Einzelfall Forderungen gegen die Gesellschaft durch die Ausgabe von Aktien der Gesellschaft zurückführen zu können, hat ebenfalls den Vorteil, dass eine Belastung der Liquidität vermieden wird. Da eine Kapitalerhöhung in den vorgenannten Fällen häufig kurzfristig erfolgen muss, kann diese in aller Regel nicht von der nur einmal jährlich stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung unmittelbar beschlossen werden. Die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung für jeden einzelnen Erwerb wäre in diesen Fällen jedoch aus Kosten- und Zeitgründen nicht praktikabel. Um daher auch in solchen Fällen kurzfristig handlungsfähig zu sein, liegt es im Interesse der Gesellschaft, das Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts gegen Sacheinlagen erhöhen zu können.
― wenn die Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlagen erfolgt, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt zehn vom Hundert des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt zehn vom Hundert des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien bestehenden Grundkapitals übersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Für die Frage des Ausnutzens der 10 %-Grenze ist der Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund anderer Ermächtigungen nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG mit zu berücksichtigen.
Diese Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts bei Barkapitalerhöhungen gibt dem Vorstand die Möglichkeit, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG auszuschließen. Der Vorschlag liegt damit im Rahmen der gesetzlichen Regelung. Das Volumen der Ermächtigung entspricht 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft. Diese Ermächtigung ermöglicht eine kurzfristige Aktienplatzierung unter flexibler Ausnutzung günstiger Marktverhältnisse und führt in der Regel zu einem deutlich höheren Mittelzufluss als im Fall einer Aktienplatzierung mit Bezugsrecht, da bei der Festlegung des Platzierungsentgelts kein Kursänderungsrisiko für den Zeitraum der Bezugsfrist berücksichtigt werden muss. Der Vorstand soll mit dieser Form der Kapitalerhöhung in die Lage versetzt werden, die für die zukünftige Geschäftsentwicklung erforderliche Stärkung der Eigenkapitalausstattung zu optimalen Bedingungen vornehmen zu können. Dadurch, dass der Ausgabepreis der Aktie den Börsenkurs jeweils nicht wesentlich unterschreitet, wird dem Interesse der Aktionäre an einem wertmäßigen Verwässerungsschutz Rechnung getragen. Der Vorstand wird den Ausgabepreis so nahe an dem dann aktuellen Börsenkurs festlegen, wie dies unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation am Kapitalmarkt möglich ist, und sich um eine marktschonende Platzierung der neuen Aktien bemühen.

Sofern sich entsprechende Möglichkeiten konkretisieren wird der Vorstand in jedem Einzelfall sorgfältig prüfen, ob er von der Ermächtigung zur Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts Gebrauch machen wird. Eine Ausnutzung dieser Möglichkeit wird nur dann erfolgen, wenn dies nach Einschätzung des Vorstands und des Aufsichtsrats im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft und damit ihrer Aktionäre liegt. Über die Einzelheiten der Ausnutzung des genehmigten Kapitals wird der Vorstand jeweils in der Hauptversammlung berichten, die auf die Ausnutzung folgt.


Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung gemäß §§ 221 Abs. 4 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG zu Tagesordnungspunkt 8

Vorstand und Aufsichtsrat bitten die Aktionäre der Gesellschaft um die Ermächtigung zur Begebung von Genussrechten. Die Genussrechte sollen in erster Linie dazu dienen, die Finanzausstattung der Gesellschaft bei Bedarf zügig und flexibel stärken zu können. Die zum gegenwärtigen Zeitpunkt weitgehend offene Festlegung der Bedingungen für die Genussrechtsbegebung ermöglicht es der Gesellschaft, auf die jeweils aktuellen Marktverhältnisses angemessen zu reagieren und neue liquide Mittel zu möglichst geringen Kosten aufzunehmen. Bei der Begebung der Genussrechte haben die Aktionäre der Gesellschaft gemäß § 221 Abs. 4 AktG grundsätzlich ein Bezugsrecht; dies soll jedoch ausgeschlossen werden, um eine freie Platzierung bei institutionellen Investoren in großen Abschnitten zu ermöglichen. Dies erleichtert die Abwicklung der Begebung der Genussrechte und deren Verwendung. Durch die Genussrechte dürfen lediglich auf schuldrechtlicher Ebene Gläubigerrechte gewährt werden. Es entsteht kein Gesellschaftsverhältnis und den Genussrechtsinhabern stehen insbesondere keine Mitwirkungs-, Teilhabe- oder Stimmrechte zu. Darüber hinaus ist eine Ausstattung der Genussrechte mit Wandlungs-, Bezugs- oder Optionsrechten auf Aktien der Gesellschaft von der Ermächtigung ausdrücklich ausgenommen.

Die Berichte des Vorstands zu den Tagesordnungspunkten 6, 7 und 8 liegen von der Einberufung der Hauptversammlung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Munzinger Str. 10, 79111 Freiburg, sowie während der Hauptversammlung zur Einsicht durch die Aktionäre aus. Auf Verlangen erteilt die Gesellschaft den Aktionären unverzüglich kostenfrei Abschriften der Berichte.

Teilnahmebestimmungen

Von den insgesamt 8.900.000 Stückaktien der Gesellschaft sind im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung sämtliche 8.900.000 Stückaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Gemäß § 15 der Satzung sind zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich vor der Hauptversammlung bei der Gesellschaft anmelden und ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts nachweisen. Als Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts ist ein besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut erforderlich. Der Nachweis hat sich auf den Beginn des 23. Mai 2007 (0.00 Uhr) zu beziehen.

Die Anmeldung und der Nachweis bedürfen der Textform und müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein. Die Anmeldung und der Nachweis müssen der Gesellschaft bis spätestens 6. Juni 2007 (24.00 Uhr) unter folgender Adresse zugehen:
Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und
Vertrieb von solartechnischen Produkten
c/o Landesbank Baden-Württemberg
4027 H Hauptversammlungen
Am Hauptbahnhof 2, 70173 Stuttgart
Fax: 0711 / 127 – 79256
mailto: 4027S_HV_Eintrittskarten@LBBW.de

Anträge bzw. Wahlvorschläge von Aktionären im Sinne von §§ 126, 127 AktG sind ausschließlich an die folgende Adresse zu richten:
Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und
Vertrieb von solartechnischen Produkten
- Kennwort: Hauptversammlung -
Munzinger Str. 10, 79111 Freiburg.

Rechtzeitig innerhalb der Frist des § 126 Abs. 1 AktG unter vorstehender Adresse eingegangene, ordnungsgemäße Gegenanträge und Wahlvorschläge werden im Internet unter www.solar-fabrik.de zugänglich gemacht. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung werden ebenfalls unter der genannten Internetadresse veröffentlicht.

Die Gesellschaft weist darauf hin, dass die Ausübung des Stimmrechts auch durch einen Bevollmächtigten, insbesondere durch ein Kreditinstitut oder durch eine Vereinigung von Aktionären, erfolgen kann.

Die Gesellschaft bietet ihren Aktionären an, von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter bereits vor der Hauptversammlung zu bevollmächtigen. Die Vollmachten sind schriftlich zu erteilen. Die Aktionäre, die den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertretern eine Vollmacht erteilen wollen, benötigen hierzu eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung. Die Bevollmächtigung muss Weisungen zu jedem Punkt der Tagesordnung enthalten. Die Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet, weisungsgemäß abzustimmen. Die Bevollmächtigung der Stimmrechtsvertreter einschließlich der Weisungen müssen spätestens mit Ablauf des 11. Juni 2007 im Original unter der Adresse Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten, Kennwort: Hauptversammlung, Munzinger Str. 10, 79111 Freiburg eingegangen sein. Die notwendigen Unterlagen und weitere Einzelheiten erhalten die Aktionäre zusammen mit der Eintrittskarte. Auch im Fall einer Bevollmächtigung eines von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreters ist eine Anmeldung und ein fristgerechter Nachweis des Anteilsbesitzes nach den vorstehenden Bedingungen erforderlich.

Aktionäre, die sich hinsichtlich der Teilnahme und Ausübung ihres Stimmrechts von einem anderen Bevollmächtigten als den weisungsgebundenen Stimmrechtsvertretern der Gesellschaft vertreten lassen möchten, finden für die Erteilung einer Vollmacht ein Formular gemäß § 30a Abs. 1 Nr. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes auf der Rückseite der Eintrittskarte, welche den Aktionären nach der oben beschriebenen form- und fristgerechten Anmeldung zugeschickt wird.



Freiburg i.Br., im April 2007

Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und
Vertrieb von solartechnischen Produkten

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