25.02.05

25.2.2005: Meldung: SolarWorld AG: Bundes-/Landesb?rgschaft des Freistaats Sachsen

34/2005 Dresden, 25. Februar 2005
Erste Bundes-/Landesb?rgschaft im Freistaat Sachsen 2005 geht an Freiberger Solarunternehmen

Staatsminister Dr. Horst Metz nahm an Sitzung des Interministeriellen B?rgschaftsausschusses teil Die erste parallele Bundes-/Landesb?rgschaft im Freistaat Sachsen 2005 wird an die Deutsche Cell GmbH Freiberg und die Solar Factory GmbH Freiberg ausgereicht. Beide sind 100%ige T?chter der SolarWorld AG Bonn. An der entscheidenden Sitzung des Interministeriellen B?rgschaftsausschusses nahm der S?chsische Staatsminister der Finanzen, Dr. Horst Metz, teil. "B?rgschaften sind ein ?u?erst erfolgreiches und g?nstiges Instrument der Wirtschaftsf?rderung, insbesondere für kleine und mittelst?ndische Unternehmen.", sagte Metz. "Durch meine Teilnahme am B?rgschaftsausschuss m?chte ich noch einmal ein Signal für die Wichtigkeit dieses Instruments setzen. Ich freue mich ?ber die positive Entscheidung des B?rgschaftsantrags für die Deutsche Cell GmbH Freiberg und die Solar Factory GmbH Freiberg. Das zeigt, welch innovative Unternehmen wir in Sachsen haben, deren weitere Entwicklung wir unterst?tzen wollen."

Die Unternehmensstrategie der SolarWorld AG lautet, s?mtliche Wertsch?pfungsstufen der Solarwirtschaft - vom Rohstoff ?ber den Wafer, die Zelle, das Modul bis hin zum fertigen Bausatz - im Konzern zusammenzufassen. Die Deutsche Cell GmbH Freiberg stellt Solarzellen her, die von der Solar Factory GmbH zusammengebaut werden. Derzeit sind bei beiden Unternehmen 95 Mitarbeiter besch?ftigt. Dank der B?rgschaft k?nnen beide Betriebe expandieren. So sollen allein bis 2007 ?ber 280 neue Arbeitspl?tze entstehen. Der Interministerielle B?rgschaftsausschuss setzt sich im Falle des Freistaates Sachsen zusammen aus Mitarbeitern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (Vorsitz), des Bundesministeriums der Finanzen, des S?chsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit und des S?chsischen Staatsministeriums der Finanzen. So genannter "Mandatar" (Beauftragter) ist die Wirtschaftspr?fungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PwC), die die B?rgschaftsantr?ge aufarbeitet und dem Ausschuss in einer Vorlage - mit einer Empfehlung versehen - zur Entscheidung vorlegt.

Der B?rgschaftsausschuss tritt je nach Bedarf zusammen. Im Ausschuss wird eine verbindliche Entscheidung ?ber die Vergabe einer parallelen Bundes-/Landesb?rgschaft ab einem B?rgschaftsbetrag von 10 Millionen Euro getroffen. Dabei tr?gt der Bund regelm??ig 60 % und das Land 40 % des B?rgschaftsrisikos. Mit B?rgschaften sichern der Bund und der Freistaat einen Kredit für das Unternehmen ab. Viele Unternehmen in den neuen Bundesl?ndern sind auf den Staat als B?rgen angewiesen, weil sie weniger Eigenkapital haben als vergleichbare Betriebe in den alten L?ndern und sie deshalb schwieriger Kredite bei Banken aufnehmen k?nnen. Erst mit einer B?rgschaft gelingt es manchem Unternehmer, die notwendigen Bankkredite für eine Betriebsgr?ndung oder Erweiterung zu bekommen.

Der Freistaat Sachsen hat seit 1991 seine B?rgschaftspolitik stetig ausgebaut. Investitionen von mehr als 6,6 Milliarden Euro konnten so angeschoben und etwa 130.000 Arbeitspl?tze gesichert oder neu geschaffen werden.

Pressemitteilung
S?CHSISCHES STAATSMINISTERIUM DER FINANZEN

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