25.04.03

25.4.2003: Sparen, verkaufen, Produktivität steigern - ABB will runter vom Schuldenberg

Der schweizerisch-schwedische Technologiekonzern ABB Ltd. (ISIN CH0012221716 / WKN 919730) hat seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2002 veröffentlicht. Demnach erzielte das Unternehmen ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 394 Mio. Dollar, der freie Cash-flow betrug 19 Mio. Dollar. In letzten eigenen Prognosen war der Konzern nach Angaben von Nachrichtenagenturen noch von einem deutlich niedrigeren EBIT (336 Mio. Dollar) und einem wesentlich höheren Cash-flow ausgegangen (126 Mio. Dollar).

Laut dem Geschäftsbericht will ABB bis einschließlich 2005 ein jährliches Umsatzwachstum von vier Prozent schaffen. Auch die operative Marge solle im laufenden Geschäftsjahr vier Prozent betragen, hieß es; bis 2005 will Konzernchef Jürgen Dormann eine Steigerung auf acht Prozent erreichen. Das Margenziel will Dormann über Kostensenkungen, höhere Produktivität und die konsequente Ausgliederung von Unternehmensteilen realisieren, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Ziel ist die stärkere Fokussierung von ABB auf Geschäftsbereiche mit höheren Margen.

Das zentrale Anliegen des hoch verschuldeten Unternehmens ist neben der Steigerung der Profitabilität der Schuldenabbau. Dazu sollen der Meldung zufolge vor allem Erlöse aus Unternehmensverkäufen beitragen. Der Schuldenstand, der Ende 2002 noch bei ach Mrd. Dollar lag, soll bis Ende 2003 auf 6,5 Mrd. Dollar sinken. Bis 2005 hofft ABB auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten um weitere 1,5 Mrd. Dollar auf vier Mrd. Dollar.
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