25.08.05

25.8.2005: Meldung: Holcim AG: Halbjahreszahlen

Erfreuliches Konzernergebnis -
Holcim Ltd 1. Halbjahr 2005

August 25, 2005 -

* H?here Verkaufsmengen in allen Segmenten
* Nettoverkaufsertrag legt um 24,6 Prozent auf CHF 7,870 Milliarden zu
* Betriebliche EBITDA-Marge erreicht 25,9 Prozent (1. Semester 2004: 27,2) - unter Ausklammerung der 2005 get?tigten Akquisitionen Aggregate Industries und Ambuja Cement Eastern erh?ht sich die EBITDA-Marge weiter auf 27,4 Prozent
* Betriebsgewinn steigt um 35,2 Prozent auf CHF 1,448 Milliarden
* Konzerngewinn nimmt um 62,3 Prozent auf CHF 774 Millionen zu
* Geldfluss aus Gesch?ftst?tigkeit bleibt mit CHF 686 Millionen (1. Semester 2004: 688) nahezu unver?ndert
* Personalbestand steigt aufgrund von Neukonsolidierungen auf 61 006 (1. Semester 2004: 46 909)



Erfreuliches Konzernergebnis
Holcim hat im 1. Halbjahr 2005 die finanziellen Ergebnisse trotz st?ndig steigender Energiepreise und verst?rktem Preiswettbewerb substantiell gesteigert. Dank robuster Nachfrage im 2. Quartal, weiteren Produktivit?tssteigerungen und Kosteneinsparungen ergab sich für das ganze Halbjahr ein solides internes Wachstum.

Planm?ssig fortgeschritten ist die Integration der zu Jahresbeginn realisierten grossen Akquisitionen in den Konzern. Mit dem vollst?ndigen Erwerb von Aggregate Industries und dem erstmaligen Einbezug der indischen Konzerngesellschaft Ambuja Cement Eastern ist der Holcim-Konzern markant gr?sser geworden.

Die global g?nstige Wirtschaftsverfassung und die mit einigen Ausnahmen gute Baukonjunktur f?hrten in allen Segmenten zu steigenden Verk?ufen. Der konsolidierte Zementabsatz nahm um 6,5 Prozent zu. Das gr?sste Mengenwachstum erzielte Asien, Ozeanien, gefolgt von Lateinamerika und der Konzernregion Afrika, Naher Osten. In Europa und Nordamerika herrschten für Holcim insgesamt solide Absatzverh?ltnisse, und die wetterbedingt kr?ftigen Einbussen im 1. Quartal 2005 konnten fast vollst?ndig ausgeglichen werden. Der konsolidierte Versand von Zuschlagstoffen und Transportbeton entwickelte sich in den einzelnen Regionen unterschiedlich. Die konzernweite Zunahme von 40,5 Prozent respektive 24,6 Prozent geht jedoch im wesentlichen auf den erstmaligen Einbezug der Aktivit?ten von Aggregate Industries im 2. Quartal 2005 zur?ck. Die neue Konzerngesellschaft verkaufte in diesen drei Monaten rund 20 Millionen Tonnen Zuschlagstoffe, 2 Millionen Kubikmeter Transportbeton und 4 Millionen Tonnen Asphalt.
Quartalszahlen Konzern

Der konsolidierte Nettoverkaufsertrag stieg um 24,6 Prozent auf CHF 7,870 Milliarden, und der betriebliche EBITDA erh?hte sich um 18,4 Prozent auf CHF 2,037 Milliarden. Mit Ausnahme von Lateinamerika - dort nahm der betriebliche EBITDA wegen steigender Energiekosten, der ung?nstigen Wechselkursentwicklung und einer starken Preiserosion in Brasilien und Kolumbien um 2,8 Prozent ab - konnten durchwegs bessere operative Ergebnisse erzielt werden. Am st?rksten war das Wachstum in der Konzernregion Nordamerika (+47,8 Prozent). Es folgten Afrika, Naher Osten (+33,5 Prozent), Europa (+20,2 Prozent) und Asien, Ozeanien (+9,9 Prozent). Das interne betriebliche EBITDA-Wachstum des Konzerns erreichte 7,2 Prozent, und die EBITDA-Marge verbesserte sich unter Ausklammerung von Aggregate Industries und Ambuja Cement Eastern auf 27,4 Prozent (1. Semester 2004: 27,2 Prozent). Unter Ber?cksichtigung des ver?nderten Konsolidierungskreises bildete sich die EBITDA-Marge erwartungsgem?ss zur?ck, und zwar auf 25,9 Prozent. Der konsolidierte Betriebsgewinn legte um 35,2 Prozent auf CHF 1,448 Milliarden zu. Der Konzerngewinn stieg um 62,3 Prozent auf CHF 774 Millionen. Der Anteil der Aktion?re von Holcim Ltd am Konzerngewinn erreichte CHF 650 Millionen, was einem Plus von 82,6 Prozent entspricht. Sowohl Erweiterungen im Konsolidierungskreis als auch Neuerungen bei den International Financial Reporting Standards (IFRS) - Wegfall der Goodwillabschreibungen, die im 1. Semester 2004 CHF 122 Millionen ausmachten - haben dieses Resultat g?nstig beeinflusst.

Stabile Marktentwicklung in Europa
Nach dem harten Winter in weiten Teilen Europas hat sich die Baut?tigkeit in den meisten M?rkten beschleunigt.

Spanien war einmal mehr Spitzenreiter. Auch in Grossbritannien blieb die Auftragslage trotz verminderter Nachfrage im Infrastrukturbereich erfreulich. Dank anziehendem Wohnbau belebte sich die Zementnachfrage in Frankreich, und auch in den Niederlanden und der Schweiz herrschte eine solide Konjunktur. In Deutschland machte die Baubranche keine nennenswerten Fortschritte, und in Norditalien war ein leichter Aktivit?tsr?ckgang sp?rbar. Eine robuste Nachfrage nach Bauleistungen verzeichneten Zentral- und S?dosteuropa.

Holcim Spanien erreichte dank der sehr guten Nachfrage in ihren Stamm?rkten im S?den des Landes und in Madrid eine ausgezeichnete Kapazit?tsauslastung. Holcim France Benelux steigerte die Verkaufsmengen in Frankreich, musste aber wegen h?herem Wettbewerbsdruck in Belgien Mengeneinbussen hinnehmen. Im Hafen von D?nkirchen wurde eine neuerstellte Anlage zur Herstellung von Mischzementen auf H?ttensandbasis in Betrieb genommen. Sie verst?rkt die Produktpalette in einem wichtigen Wachstumssegment von Holcim France Benelux. Die italienische Konzerngesellschaft vermochte markt- und witterungsbedingt nicht an die hohen Liefervolumen des Vorjahres anzukn?pfen. Der Ausbau der Pr?senz im Raum Mailand f?hrte jedoch zu einem markanten Anstieg des Transportbetonabsatzes. Holcim Schweiz profitierte von Grossprojekten in den Ballungszentren Z?rich und Basel; damit erh?hte sich nicht nur der Zementabsatz, sondern insbesondere auch der Versand von Zuschlagstoffen und Transportbeton. Holcim Deutschland behauptete ihre Marktanteile in einem schwierigen Umfeld und erzielte bessere Verkaufspreise. In Zentral- und S?dosteuropa realisierten in erster Linie die Konzerngesellschaften in Rum?nien und Bulgarien ein deutliches Volumenplus.

Insgesamt hat der Zementversand in dieser Konzernregion marginal abgenommen.

Hervorzuheben ist die Mengenausweitung in den Segmenten Zuschlagstoffe und Transportbeton; der Absatz erh?hte sich um 26,2 Prozent auf 35,6 Millionen Tonnen respektive 22,7 Prozent auf 8,1 Millionen Kubikmeter. Davon stammten 7,3 Millionen Tonnen Zuschlagstoffe, 0,7 Millionen Kubikmeter Transportbeton und ferner 1,4 Millionen Tonnen Asphalt von der seit April vollkonsolidierten Aggregate Industries mit ihrer landesweiten Pr?senz in Grossbritannien.
Quartalszahlen Europa

Der betriebliche EBITDA stieg um 20,2 Prozent auf CHF 738 Millionen, wobei das interne Wachstum nach einem Minus von 19,4 Prozent im 1. Quartal 2005 auf ein Plus von 2,9 Prozent gesteigert werden konnte. Hervorzuheben sind die weiter verbesserten Leistungsausweise der Konzerngesellschaften in Deutschland, Spanien und S?dosteuropa.

Wachsender Zementbedarf in Nordamerika
Auf dem nordamerikanischen Kontinent ist der Aufw?rtstrend in der Baunachfrage ungebrochen. In den USA erreichten die Bauinvestitionen im 1. Semester 2005 neue Rekordmarken. Insbesondere der industrielle und kommerzielle Bau legten kr?ftig zu. Die anhaltend tiefen Zinsen beg?nstigten auch den Wohnungsbau. Die US-Zementindustrie setzte alles daran, die M?rkte mit einheimischen Produkten zu bedienen. In einzelnen Regionen blieb das Angebot aber knapp, und es mussten deutlich mehr Klinker und Zement importiert werden. In Kanada war die Zementversorgung bei anhaltend robuster Wirtschaftslage stets gew?hrleistet.

Die Konzernregion Nordamerika hat in diesem erfreulichen Umfeld die konsolidierten Zementlieferungen weiter erh?ht. Die gr?sste Wachstumsdynamik wiesen zu Jahresbeginn die Bundesstaaten Texas und Oklahoma sowie die M?rkte im S?dosten des Landes auf. Mit dem einsetzenden Fr?hlingswetter zog dann die Nachfrage auch in den für Holcim wichtigen Absatzgebieten im Mittleren Westen und entlang des Mississippis sp?rbar an.

Holcim US hat in s?mtlichen Marktregionen die Verkaufserl?se erh?ht. Eine ansprechende Auftragslage und ein steigendes Preisniveau herrschten in Kanada. St. Lawrence Cement verbuchte h?here Zementlieferungen in den Provinzen Ontario und Quebec. Wegen Lieferengp?ssen in den von ihr ebenfalls bedienten M?rkten im Nordosten der USA musste die kanadische Konzerngesellschaft per saldo ein leicht r?ckl?ufiges Verkaufsvolumen beim Zement hinnehmen.

Mit den nordamerikanischen Aktivit?ten von Aggregate Industries hat Holcim die Marktposition in dieser Konzernregion entscheidend verst?rkt. In den USA wird das Zementgesch?ft nun mit den Zuschlagstoff-, Asphalt- und Transportbetonbetrieben von Aggregate Industries in Schl?sselm?rkten ideal erg?nzt. Vor diesem Hintergrund haben die Zuschlagstoffverk?ufe in Nordamerika um 158,8 Prozent auf 20,7 Millionen Tonnen und die Transportbetonlieferungen um 109,1 Prozent auf 2,3 Millionen Kubikmeter zugenommen. Davon hat Aggregate Industries im 2. Quartal 12,7 Millionen Tonnen Zuschlagstoffe und 1,3 Millionen Kubikmeter Transportbeton abgesetzt. Ferner hat das Unternehmen 2,6 Millionen Tonnen Asphalt verkauft.
Quartalszahlen Nordamerika

Das deutliche Preis- und Volumenwachstum bei Holcim US und der Einbezug von Aggregate Industries im 2. Quartal f?hrten zu einer bedeutenden Ergebnissteigerung in der Konzernregion Nordamerika. Der betriebliche EBITDA erh?hte sich um 47,8 Prozent auf CHF 306 Millionen. Das interne betriebliche EBITDA-Wachstum erreichte substantielle 14 Prozent.

Das Bewilligungsverfahren für den Bau eines neuen Zementwerkes n?rdlich von New York wurde eingestellt. Die aufgelaufenen Entwicklungs- und Planungskosten wurden von St. Lawrence Cement im 2. Quartal vollumf?nglich abgeschrieben. In der Konzernrechnung sind diese Projektierungskosten bereits zur?ckgestellt und wirken sich deshalb nicht negativ auf die laufende Konzernrechnung aus. In der Provinz Ontario konnten die Kalksteinreserven im strategisch wichtigen Steinbruch von Milton substantiell erweitert werden. St. Lawrence Cement sicherte mit diesen zus?tzlichen Rohmaterialreserven ihre Stellung als f?hrender Anbieter von hochwertigen Zuschlagstoffen im Grossraum Toronto.

Robuste Baustoffnachfrage in Lateinamerika
Lateinamerikas Wirtschaft hat im 1. Semester zunehmend an Dynamik gewonnen. Davon profitierte insbesondere der Bausektor, und der Zementverbrauch stieg mit Ausnahme von Zentralamerika in allen von Holcim belieferten M?rkten dieser Konzernregion. Treiber des Wachstums waren der staatliche und private Wohnungsbau sowie die Investitionen in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.

Die h?here Nachfrage hat sich positiv auf die Absatzentwicklung der lateinamerikanischen Konzerngesellschaften ausgewirkt. Die Zementverk?ufe konnten erneut gesteigert werden.

Holcim Apasco in Mexiko nutzte die im 2. Quartal deutlich st?rkere Inlandnachfrage und die M?glichkeit für zus?tzliche Klinker- und Zementexporte voll aus. Der Absatz von Zuschlagstoffen und Transportbeton nahm ebenfalls zu. In Zentralamerika sorgte in erster Linie die seit Jahresbeginn neukonsolidierte Cemento de El Salvador für h?here Liefermengen. Bemerkenswert war die Steigerung der Verk?ufe von Holcim Costa Rica. Die h?here Produktionskapazit?t im Werk Cartago erlaubte eine Ausweitung der Klinkerexporte nach Nicaragua.

Einen erheblichen Volumenzuwachs verbuchten die Konzerngesellschaften in Kolumbien, Venezuela und Ecuador. Die bessere Auftragslage in Teilen der brasilianischen Bauwirtschaft wirkte sich positiv auf den Zementversand der Konzerngesellschaft aus. Der Transportbetonabsatz bildete sich aufgrund von Optimierungen im Vertriebsnetz etwas zur?ck. In Argentinien und Chile hielt die lebhafte Produktnachfrage unvermindert an. Sowohl Minetti als auch Cemento Polpaico haben beeindruckende Zuwachsraten erzielt.
Quartalszahlen Lateinamerika

Der betriebliche EBITDA der Konzernregion Lateinamerika nahm wegen steigender Energiekosten, dem negativen Einfluss der Wechselkurse und dem starken Preisdruck in Brasilien und Kolumbien um 2,8 Prozent auf CHF 546 Millionen ab. Die interne EBITDA-Abnahme von 12,3 Prozent im 1. Quartal konnte dank eines deutlich besser ausgefallenen 2. Quartals auf minus 5 Prozent für das Halbjahr reduziert werden. Bez?glich Kosteneffizienz wurden in verschiedenen Betrieben weitere Fortschritte erzielt. Dazu geh?rte insbesondere der verst?rkte Einsatz von alternativen Brennstoffen.

Wirtschaftliche Belebung in der Konzernregion Afrika, Naher Osten
Die M?rkte in der Konzernregion Afrika, Naher Osten entwickelten sich mit regional unterschiedlicher Wachstumsdynamik mehrheitlich positiv. Ausnahme war einmal mehr die L?ndergruppe Westafrika, wo die anhaltende politische und wirtschaftliche Instabilit?t die Gesch?ftst?tigkeit stark einschr?nkte.

Zugenommen hat die Zementnachfrage in allen Mittelmeeranrainerstaaten dieser Konzernregion. In Marokko sorgten der Autobahnbau sowie der Bau von Sozialwohnungen und Investitionen im Tourismussektor für einen h?heren Zementabsatz. Egyptian Cement steigerte die Inlandlieferungen ebenfalls; das r?ckl?ufige Zementexportgesch?ft f?hrte jedoch zu leicht tieferen Gesamtverk?ufen. Holcim Libanon profitierte sowohl von der steigenden Baustoffnachfrage im benachbarten Ausland als auch von einer anziehenden Baut?tigkeit im Grossraum Beirut. Dies f?hrte insbesondere zu einem markanten Anstieg der Transportbetonlieferungen.

Der Zementversand der Konzerngesellschaften im Indischen Ozean wurde von der schlechten Baukonjunktur auf Madagaskar belastet. Immerhin sorgten neue Auftr?ge auf La R?union in den Segmenten Zuschlagstoffe und Transportbeton für ein gewisses Mengenwachstum.

Dank ungebrochen robustem Wirtschaftswachstum ?bertraf Holcim S?dafrika einmal mehr die bereits hohen Vorjahresresultate. Der Versand stieg in allen Segmenten deutlich an.
Quartalszahlen Afrika, Naher Osten

Ertragsm?ssig hat die Konzernregion Afrika, Naher Osten markant zugelegt. Der betriebliche EBITDA nahm um 33,5 Prozent auf CHF 291 Millionen zu. Das interne betriebliche EBITDA-Wachstum erreichte bemerkenswerte 31,2 Prozent. Alle Konzerngesellschaften haben zum verbesserten Leistungsausweis beigetragen. Hervorgehoben sei die deutliche Ergebnissteigerung bei Holcim S?dafrika. Egyptian Cement, Holcim Libanon und die Konzerngesellschaften im Indischen Ozean haben ihren Resultatsbeitrag ebenfalls substantiell erh?ht.

Anhaltend gute Baukonjunktur in Asien und Ozeanien
Die Bauwirtschaft der Konzernregion Asien, Ozeanien hat sich in einem ansprechenden wirtschaftlichen Umfeld weiterhin robust entwickelt. In praktisch allen Holcim-M?rkten der Region belebte sich die Baustoffnachfrage, speziell in Sri Lanka, Thailand und Vietnam, aber auch in Indonesien, Australien und Neuseeland. Beeindruckend waren die Steigerungsraten in Indien, wo Holcim zusammen mit dem Partner Gujarat Ambuja ?ber die Holdinggesellschaft Ambuja Cement India in der Berichtsperiode als "Promoter" und gr?sster Einzelaktion?r der landesweit zweitgr?ssten Zementgruppe, The Associated Cement Companies, Fuss gefasst hat. Auf den Philippinen stagnierte der Zementverbrauch, und in Malaysia blieb die Situation schwierig.

Der konsolidierte Zementabsatz stieg in dieser Konzernregion deutlich an. Positiv auf die konsolidierte Mengenausweitung ausgewirkt haben sich dar?ber hinaus die ab April miteinbezogenen Verkaufsmengen von Ambuja Cement Eastern in Indien.

Im Segment Zement erzielten Siam City Cement in Thailand und PT Semen Cibinong in Indonesien die gr?sste Absatzausweitung. Beide Konzerngesellschaften profitierten vom beschleunigten Wohnbau sowie vom Ausbau der Verkehrswege und der Infrastruktur in der Energieversorgung. Dar?ber hinaus konnte insbesondere die thail?ndische Konzerngesellschaft deutlich mehr Zement exportieren. Auch Holcim Vietnam hatte ihre Klinker- und Zementproduktionsanlagen praktisch voll ausgelastet und steigerte dank zus?tzlicher Mahl- und Verladekapazit?ten ihre Marktanteile im S?den des Landes. Cement Australia und Holcim Neuseeland ?bertrafen die bereits hohen Lieferniveaus der Vorjahresperiode erneut. Dank h?herer Exportvolumen setzte auch Holcim Philippinen mehr Zement ab.
Quartalszahlen Asien, Ozeanien

Der betriebliche EBITDA der Konzernregion Asien, Ozeanien stieg um 9,9 Prozent und erreichte CHF 266 Millionen. Den gr?ssten Beitrag zu diesem Erfolg leistete erneut die thail?ndische Siam City Cement. Gestiegene Energiekosten und der versch?rfte Preisdruck belasteten jedoch das Ergebnis. Auch in Vietnam f?hrte der Wettbewerbsdruck zu einem leicht r?ckl?ufigen Leistungsausweis. Deutlich besser abgeschlossen haben das 1. Semester 2005 die Konzerngesellschaften in Australien, Indonesien und Sri Lanka sowie auf den Philippinen. Hinzu kam seit dem 2. Quartal der positive Ergebnisbeitrag aus Indien. Das interne betriebliche EBITDA-Wachstum erreichte in dieser Konzernregion 8,3 Prozent.

Weiteres Wachstum 2005
Die im M?rz angek?ndigten und im Mai best?tigten Konzernprognosen zum Gesch?ftsjahr 2005 haben weiterhin G?ltigkeit. Auch in der zweiten Jahresh?lfte d?rfte die ansprechende Baukonjunktur in den meisten von Holcim bearbeiteten M?rkten anhalten und die Baustoffnachfrage auf hohem Niveau verlaufen. Verwaltungsrat und Konzernleitung rechnen im laufenden Gesch?ftsjahr wieder mit einer Resultatssteigerung; das interne betriebliche EBITDA-Wachstum d?rfte wiederum das langj?hrige Mittel von 5 Prozent ?bersteigen.


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Holcim ist einer der weltweit f?hrenden Anbieter von Zement, Zuschlagstoffen wie Schotter, Sand und Kies sowie Beton einschliesslich damit verbundener Dienst- und Serviceleistungen. Der Konzern h?lt Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen in mehr als 70 L?ndern auf allen Kontinenten.
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Diese Mitteilung ist auch in Englisch erh?ltlich.
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Corporate Communications: Tel. +41 58 858 87 10
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