26.10.01

26.10.2001: SolarWorld AG investiert 40 Millionen in neue Zellenproduktion - Auftrag an Jenoptik

Die SolarWorld AG (WKN 510 840), Bonn, lässt durch die M+W Zander, eine Tochtergesellschaft der Jenoptik AG, Jena, im sächsischen Freiberg eine Fabrik zur Produktion von Solarzellen bauen. Nach Angaben des Unternehmens soll die SolarWorld-Tochtergesellschaft Deutsche Solar GmbH dort Ende 2002 den Betrieb aufnehmen. Das Investitionsvolumen belaufe sich auf insgesamt über 40 Mio. Euro, so die SolarWorld.

Die Unternehmen hätten am Mittwoch in München auf der Internationalen Photovoltaik-Messe "Photovoltaic Solar Energy" den zugrundeliegenden Vertrag unterzeichnet hieß es. Die Deutsche Solar wolle Ende 2002 die ersten Zellen aus dem Werk liefern. Die anfängliche Kapazität der Solarzellenfertigung solle 25 Megawatt (MW) betragen. Der gesamte Bau und die notwendige Infrastruktur würden von M+W Zander für die Produktion von 50 MW ausgelegt. Die Deutsche Solar werde bis Ende 2004 die Fertigung weiterer 25 MW aufnehmen. Mit dem gesamten Komplex wolle das Unternehmen ca. 150 neue Arbeitsplätze schaffen.

"Wir werden bis 2004 bis zu 50 MW Solarzellen aus polykristallinem Silizium anbieten. Unsere Produktionsanlagen sind überdies in der Lage, auch monokristalline Solarzellen herzustellen", erläuterte Prof. Woditsch, Geschäftsführer der Deutsche Solar GmbH, Einzelheiten des Zellenprojektes. "Die ersten 25 MW werden über einen Wirkungsgrad von über 14 Prozent verfügen. Wir wollen jedoch die Zellentechnologie weiter verbessern, so dass wir für die zweiten 25 MW einen Wirkungsgrad von über 15 Prozent erwarten."

Die Deutsche Solar GmbH kündigte an, ihre gesamte Waferproduktion bis 2004 von derzeit 55 MW auf 200 MW ausbauen zu wollen.
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