26.01.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

26.1.2007: EU-Kommission wertet Beihilfen für Fahrradhersteller Biria als unzulässig

Die EU-Kommission hat eine stille Beteiligung und zwei Bürgschaften für die Biria-Gruppe als unzulässige staatliche Beihilfe gewertet. Wie das Gremium aus Brüssel mitteilt, muss das Unternehmen nun insgesamt 5,2 Millionen Euro zurückzahlen. Das Land Sachsen und eine öffentliche Investmentgesellschaft hatten dem Fahrradhersteller seit 2001 wiederholt mit Finanzspritzen ausgeholfen. Nach EU-Bewertung wurden diese nicht zu Marktkonditionen bereitgestellt und erfüllten daher die Kriterien für staatliche Beihilfen.

Die EU-Kommission hat den Angaben zufolge entschieden, die Rückforderung nicht auf die Lone Star-Gruppe, die im November 2005 die Mehrheit der Aktiva der Biria-Gruppe übernommen hatte, auszudehnen. Die Gelder müssten daher von der Biria-Gruppe zurückgefordert werden.

Über die Lone Star-Gruppe hatte die Mitteldeutsche Fahrradwerke AG kürzlich Fabrikanteile der Biria-Gruppe übernommen (siehe ECOreporter.de-Beitrag vom 7. Dezember).

Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke AG: ISIN DE000A0B95Y8

Bildhinweis: Die Mifa stellt Fahrräder her. / Quelle: Unternehmen
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