27.12.06

27.12.2006: Meldung: Conergy AG steigt in die Wärmepumpenproduktion ein

Die börsennotierte Conergy AG steigt mit der Übernahme der Güstrower Maschinenbau GmbH (GMB) in die Produktion hochleistungsfähiger Wärmepumpen ein, um zukünftig ihren Kunden eine weitere zukunftsweisende Technologie für regenerative Energielösungen anzubieten. Wärmepumpen nutzen die Energie aus Umgebungsluft, Wasser oder des Erdreichs, um Heizungswärme zu produzieren. "Die Nachfrage für diese regenerative Systemtechnologie wird sich angesichts steigender Kosten für Öl und Gas in den nächsten Jahren weltweit vervielfachen. Aktuell wächst der Markt in Deutschland für Wärmepumpen um über 100%. Mit unseren Produktinnovationen sowie den kundennahen Vertriebskanälen der Conergy in 22 Ländern werden wir dieses Marktpotenzial konsequent erschließen, " freut sich Dr. Joachim Schreier, Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens mit 30 Mitarbeitern, auf die Zusammenarbeit.

Mit dieser Systemtechnologie zur kombinierten Nutzung von Erd- und Solarwärme können Hausbesitzer ihre jährlichen Heizungskosten gegenüber herkömmlichen Ergas- oder Ölheizungen signifikant reduzieren und sich sogar autark von fossilen Brennstoffen machen. Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten der Wärmepumpen aus Güstrow noch vielfältiger. Im Umkehrbetrieb können sie, neben der Warmwasserproduktion, im Winter heizen und im Sommer kühlen. Alle Wärmepumpentypen verfügen optional auch über ein Zusatzmodul zur Lüftung und Wärmerückgewinnung. Die Leistungspalette der Wärmepumpen reicht von Kleinwärmepumpen von 1,5 Kilowatt (kW) für Privathäuser bis hin zu Großwärmepumpen mit einer Leistung von 1,1 Megawatt. So beheizen z.B. Großwärmepumpen der GMB ein Bürogebäude von Philips in Wetzlar, einen Bibliotheksneubau der Universität in Rostock, kommunale Schwimmbäder in Singen und Anweiler oder große Wohnblocks mit 185 Wohneinheiten. Die GMB ist seit 1991 auf den Gebieten der Systemintegration von Solarsystemen sowie der Entwicklung von Wärmepumpen aktiv und mit einem Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich profitabel. Bereits Mitte der 90er Jahre spezialisierte sich das Unternehmen auf die Produktion von Wärmepumpen, entwickelte frühzeitig Kompaktwärmepumpen und ist führend in der Herstellung von Wärmepumpen mit Direktverdampfung

Um die stark wachsende Nachfrage bedienen zu können, entsteht in unmittelbarer Nähe des Firmensitzes ein neues Werk, das eine Vervielfachung der Kapazitäten gewährleistet.

"Unsere Wärmepumpen, kombiniert mit den solarthermischen Produktlinien der Conergy, bieten Hausbesitzern ganzheitliche Heizungslösungen, egal ob es sich um Neubau- oder Sanierungsvorhaben handelt. Gleichzeitig erschließen wir uns enormes Marktpotenzial und enorme Synergien im Vertrieb. Durch das umfangreiche Produktportfolio und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Wärmepumpen kommen wir unserem Ziel einen weiteren Schritt näher, jedem Kunden weltweit die beste regenerative Energienlösung auch im Bereich Umweltwärme anzubieten," so Jochen Freese, verantwortlich bei der Conergy für das Thema Umweltwärme und Wärmepumpen, der gemeinsam mit André Schreier, Vertriebsleiter und Mitinhaber der Güstrower Maschinenbau GmbH, den Ausbau des Geschäfts verantworten wird.


Über Conergy
Die Conergy AG gilt als das umsatzstärkste Solarunternehmen Europas und zählt auch in weiteren schnell wachsenden Feldern der Erneuerbaren Energien, wie beispielsweise der Bioenergie, zu den international führenden Anbietern. Das Unternehmen verfolgt eine kundenfokussierte globale Wachstumsstrategie, die darauf abzielt, jedem Energieverbraucher weltweit die am besten geeignete Technologie in den für erneuerbare Energien attraktiven Märkten anzubieten. In den Auslandsmärkten ist der Energiebedarf für Strom, Wärme oder Kühlung sehr unterschiedlich. Dafür bietet Conergy eine breite regenerative Produktpalette und hat auch das Management-Team international ausgerichtet. Die Conergy Gruppe ist inzwischen auf fünf Kontinenten mit eigenen Niederlassungen vertreten.

Kontakt:
Conergy AG
Anckelmannsplatz 1
20537 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 / 23 71 02-0
Telefax: +49 (0)40 / 23 71 02-148
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