27.04.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

27.4.2005: Gut Holz bei der Espen AG: Der ?kologische Edelholzh?ndler hat 2004 Gewinne erzielt - Nachfrage nach FSC-Produkten steigt

Der Edelholzh?ndler Espen AG aus Bad Vilbel, der auf H?lzer aus ?kologischer Forstwirtschaft spezialisiert ist, hat 2004 einen Gewinn von 54.300 Euro erzielt. Der Gewinn resultiert einerseits aus dem operativen Gesch?ft, das mit einem Umsatzplus von 29,6 Prozent gegen?ber 2003 deutlich belebt war. Andererseits enth?lt der Jahres?berschuss laut dem Espen-Aktion?rsbrief einen au?erordentlichen Zinsertrag aus einem gewonnenen Rechtsstreit um eine Holzlieferung für die Messe Frankfurt; der Prozess ging nach vier Jahren schlie?lich zu Gunsten von Espen aus.

W?hrend der Holzhandel 2004 laut Espen insgesamt nur ein leichtes Plus von 2,6 Prozent erzielte, konnte Espen Marktnischen nutzen. Auch die Kombination von Produkt und Dienstleistung habe geholfen, Auftr?ge zu akquirieren. Eine rege Nachfrage ergab sich aus dem regionalen Markt; hieraus resultierten laut Espen zahlreiche Abschl?sse bei hochwertigen Bodenbel?gen.

Ebenfalls entwickelte sich der Verkauf von Schnittholz an die Parkettindustrie. Espen hat mittlerweile nach eigenen Angaben auch Stammkunden in Polen, Tschechien und Ungarn. Der wertm??ig gr??te Teil des verkauften Holzes ging an ?sterreichische Betriebe. Auch für 2005 liegen laut Espen zahlreiche Orders vor, wobei bei der Beschaffung zunehmend Engp?sse auftr?ten.

Bei Au?enbauholz war die Nachfrage laut Espen gepr?gt durch eine wachsende Zahl Auftr?ge von Gartenbaubetrieben, die Holz immer ?fter als gestalterisches Element nutzen.

Positiv sei die Fertigstellung von Objekten gewesen, beispielsweise in Berlin (Akademie der K?nste) und Duisburg (Siemens-Infineon). In beiden F?llen wurden Decks in dauerhaftem Hartholz geliefert. Bei diesen Objekten gab laut Espen der Nachweis der Zertifizierung nach FSC (Forest Stewardship Council) den Ausschlag bei der Vergabeentscheidung.

In 2005 sei mit weiteren "Gro?baustellen" zu rechnen, so etwa beim Museum für Moderne Literatur in Marbach (Schillermuseum).

Auf der regionalen Ebene sollen Werbema?nahmen dazu beitragen, Neukunden zu gewinnen. Auf der ?berregionalen bzw. internationalen Ebene hat Espen es nach eigenen Angaben ausschlie?lich mit wenigen Gesch?ftskunden zu tun. Professionelle Auftragsabwicklung stehe dabei im Mittelpunkt.

Der Vorstand wurde vom Aufsichtsrat beauftragt, bis Anfang Mai 2005 ein schl?ssiges Konzept zu entwickeln, aus dem hervorgehen soll, wie sich Kosten und Nutzen an einem neuen Standort verhalten. Es k?nne schon jetzt davon ausgegangen werden, dass die Investitionskosten ca. 1,4 Millionen Euro betragen w?rden, von denen zumindest 10 Prozent durch Eigenmittel aufgebracht werden m?ssten.

Die n?chste Hauptversammlung soll am 23. Juni 2005 stattfinden.
Die Aktie der Espen AG ist nicht b?rsennotiert, wird aber beispielsweise bei DepotVG gehandelt. Kurse werden derzeit nicht angegeben, das letzte Gebot liegt bei 0,80 Euro.

Bildhinweis: Wald / Quelle: ECOreporter.de
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