27.04.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

27.4.2007: Norwegischer Photovoltaik-Konzern startete im 1. Quartal durch - Aktie auf Rekordniveau

Der norwegische Photovoltaik-Konzern Renewable Energy Corporation ASA (REC) hat im ersten Quartal 2007 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 85 Prozent auf 1,62 Milliarden Norwegische Kronen (1 Euro = 8,13 Kronen) gesteigert. Wie das Unternehmen mitteilt, legte gleichzeitig der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 298 Millionen auf 737 Millionen Kronen zu. Seinen Vorsteuergewinn konnte das Unternehmen mehr als verdreifachen. Er stieg demnach von 243 Millionen auf 782 Millionen Kronen. Der Gewinn je Aktie nach Steuern drehte von minus 1,27 Kronen ins Plus und betrug nun 1,08 Kronen.

REC führt die aktuellen Zahlen auf höhere Preise, eine höhere Produktion sowie fortgesetzte Produktivitätsverbesserungen zurück. Im Vorjahresvergleich sei die Produktion von Wafern, Solarzellen und Modulen deutlich gestiegen, heißt es im Quartalsbericht. Die Produktion von Polysilizium sei dagegen aufgrund von Projekten zur Beseitigung von Produktionsengpässen zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorquartal sei sie allerdings ebenfalls gestiegen.

Im Gesamtjahr erwartet REC in der Siliziumsparte eine Produktionssteigerung von acht Prozent. Die Waferproduktion soll mit der neuen Fabrik in Herøya dagegen um 60 Prozent zulegen, die Solarzellenproduktion um 40 Prozent.

REC veröffentlichte außerdem seinen Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2006. Hier hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 4,33 Milliarden Kronen einen Vorsteuergewinn von 744 Millionen Kronen ausgewiesen. Je Aktie verdiente REC nach Steuern 1,03 Kronen.

Die Aktie von REC lag gegen Mittag in Oslo mit 4,8 Prozent im Plus bei 163 Kronen und damit auf Rekordniveau. An der Börse Berlin-Bremen wurde das Papier am Morgen über sechs Prozent im Plus bei 19,81 Euro notiert.

Renewable Energy Corporation ASA (REC): ISIN NO0010112675 / WKN A0BKK5

Bildhinweis: Produktion bei Ever-Q, einem Gemeinschaftunternehmen der Norweger mit der deutschen Q-Cells und der amerikanischen Evergreen / Quelle: Unternehmen
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