27.05.05

27.5.2005: Meldung: GE Energy: Arklow Bank Offshore-Windpark in Irland offiziell eingeweiht

Arklow Bank Offshore-Windpark in Irland offiziell eingeweiht

Weltweit erster Offshore-Windpark mit Anlagen ?ber 3 MW Leistung

Arklow, Irland - 26. Mai 2005. Heute wurde in einer offiziellen Feierstunde mit f?hrenden Vertretern aus Politik und Wirtschaft der Arklow Bank Offshore-Windpark in Irland eingeweiht. Da das Offshore-Projekt das weltweit erste mit Anlagen ?ber 3 MW Leistung und dar?ber hinaus für Irland der erste Offshore-Windpark ?berhaupt ist, markiert der Arklow Bank Offshore-Windpark (rund zehn Kilometer vor der K?ste der irischen Stadt Arklow) sowohl für die irische als auch für die globale Windindustrie einen bedeutenden Meilenstein.

Zur offiziellen Einweihung konnten auch der Irische Premierminister Bertie Ahern und der Staatssekret?r für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz im U.S.-Department of Energy (DoE), David Garman, begr??t werden.

Der Arklow Bank Offshore-Windpark ist das erste Windenergieprojekt mit Anlagen ?ber 3 MW Nennleistung, das ausschlie?lich zu technischen Demonstrationszwecken und als Forschungsstandort für die Offshore-Technologie errichtet wurde. Als Eigner des Windparks zeichnet GE Energy verantwortlich für den Betrieb der Anlagen.

Die Inbetriebnahme der sieben Offshore-Windenergieanlagen von GE mit je 3,6 MW Leistung wurde im Juni 2004 abgeschlossen. Der von den Anlagen erzeugte und in das irische Netz eingespeiste Strom entspricht ungef?hr dem Jahresenergiebedarf von rund 16.000 irischen Haushalten.

Jede der sieben imposanten Anlagen ist, gemessen vom Meeresspiegel, h?her als ein drei?igst?ckiges Haus, wobei der Rotordurchmesser gr??er als die Fl?che eines Fu?ballfeldes ist. Den ersten kommerziellen Prototypen einer 3,6 MW-Windenergieanlage - errichtet auf einem Testfeld in Spanien - stellte GE erstmals im Jahr 2002 vor. Die Anlage produziert heute Strom für den spanischen Energieversorger Iberdrola.

"Bei der weltweiten Suche nach sauberen und nachhaltigeren Methoden der Stromerzeugung ist die Windenergie als regenerative Technologie ins Zentrum des Interesses ger?ckt. Mit dem Start der weltweiten "ecomagination"-Initiative unterstreicht GE einmal mehr, dass saubere Energiel?sungen - und hierzu geh?rt auch und besonders (Offshore-) Windenergie - ein zentrales Anliegen unseres Unternehmens sind. Die irische See selbst stellte mit ihrem reichlich vorhandenen Windenergiepotenzial eine echte Herausforderung für dieses wegweisende Projekt dar, das Modellcharakter für die Windindustrie und für Irland hat", sagte Mark Little, Vizepr?sident des Bereichs Stromerzeugung von GE Energy.

"Nach knapp einem Jahr Betriebserfahrung mit dem Offshore-Windpark sind wir mit den Resultaten des Projektes sehr zufrieden. Tests weisen darauf hin, dass der tats?chliche Ertrag des Windparks die Erwartungen ?bertrifft. Den harschen Witterungs- und Umweltbedingungen zum Trotz ?bertrifft das Projekt auch die urspr?nglichen Erwartungen hinsichtlich der Anlagenverf?gbarkeit", so Mark Little weiter. (Eine Leistungskurve zeigt die voraussichtliche Leistung einer Windenergieanlage bei unterschiedlichen Windaufkommen an; die Verf?gbarkeit eines Windparks wird an den Betriebsstunden gemessen, in denen jede Anlage in Abh?ngigkeit von den jeweiligen Witterungsbedingungen Strom erzeugt.)

Derzeit ist Irland zu 90 Prozent von Energieimporten abh?ngig. Der vom Arklow Bank Offshore-Windpark produzierte Strom wird laut Europ?ischer Windenergie-Vereinigung (EWEA) den j?hrlichen Bedarf Irlands von 15.000 Tonnen fossiler Brennstoffe ersetzen. W?rde der vom Windpark erzeugte Strom von einem Kohlekraftwerk mit gleicher Leistung geliefert, k?me dies einem Aussto? von fast 68.000 Tonnen CO2 in die Atmosph?re gleich. Nach Berechnungen von "The Carbon Trust", einem von der britischen Regierung unterst?tzten unabh?ngigen Unternehmen, und der Britischen Windenergie-Vereinigung hat der Offshore-Windpark vor Arklow einen ?hnlichen Effekt, als w?rden gleichzeitig 16.000 Pkws aus dem Stra?enverkehr gezogen.

Neben den positiven Auswirkungen für die Umwelt markiert das Arklow-Windenergieprojekt auch einen wirtschaftlichen Aufschwung für die gesamte Region. Bereits w?hrend der Errichtungsphase wurden Arbeitspl?tze geschaffen und mehrere irische Zulieferer waren an dem Projekt beteiligt. Der Windpark vor der K?ste von Arklow wird als dauerhafte touristische Attraktion angesehen und l?sst weitere wirtschaftliche Aktivit?ten in der Region erwarten.

"Die Windenergieanlagen besitzen eine enorme Anziehungskraft und tragen dazu bei, dass wir unseren Kindern alternative Wege der Energiegewinnung zugunsten einer sicheren und sauberen Umwelt bewusst machen", sagte Deirdre Byrne, Pr?sident der Handelskammer von Arklow.

"Der Arklow Bank Offshore-Windpark hat für erfreuliche Nebeneffekte für unsere Gemeinde gesorgt. So haben bereits Hafen, Hotels, Transportunternehmen, Marinest?tzpunkte und andere im Hinblick auf Besch?ftigung und Umsatz hiervon profitiert", erkl?rte der ehemalige B?rgermeister und Ratsmitglied der Gemeinde Arklow, Pat Sweeney.

Als Gemeinschaftsprojekt von GE Energy und Airtricity, Irlands f?hrendem Unternehmen im Bereich Erneuerbare Energien, ist das Arklow Offshore-Projekt von Airtricity zun?chst als 520 MW Projekt initiiert worden. Es ist damit bislang das gr??te Offshore-Projekt, das eine vorl?ufige Baugenehmigung durch ein Foreshore Lease der irischen Regierung erhalten hat.

"Wir haben im Nordatlantik genug Energie, um ganz Europa mit Strom versorgen zu k?nnen", ist Eddie O’Connor, Gesch?ftsf?hrer von Airtricity in Sandyford, Irland, ?berzeugt. "Irland wurde mit einer nat?rlichen und potenziell kraftvollen sowie wettbewerbsf?higen Ressource ausgestattet - dem reichlich vorhandenen Wind. Der Erfolg der ersten Phase unterstreicht die technische Leistungsf?higkeit dieses Projektes - wir sind bereits sehr gespannt auf die Aussch?pfung des gesamten Potenzials des 520 MW-Windparks. Die Vorteile der Offshore-Windenergie sind für unsere Wirtschaft und Umwelt enorm und, ?hnlich wie in anderen EU-Staaten, abh?ngig von der Unterst?tzung unserer Regierung. Airtricity verpflichtet sich, diese Vorteile auf einer wesentlich gr??eren Basis zur Verf?gung zu stellen."

Das derzeitige 25-Megawatt-Offshore-Windpark von GE wird als erste Phase des geplanten Gesamtprojektes betrachtet. Gem?? den Kooperationsvereinbarungen soll die Demonstrationsphase von GE für diese Projekt in einem absehbaren Zeitraum - voraussichtlich zwei Jahre nach Inbetriebnahme des Windparks - abgeschlossen sein. Danach verf?gt Zeusford, ein Unternehmen, das sich zu 50 Prozent im Besitz von Airtricity und der spanischen EHN befindet, ?ber eine Option zur ?bernahme des Windparks. Der weitere Ausbau des Projektes bef?nde sich dann in den H?nden von Zeusford.

Komplett errichtet, k?nnte das 520-Megawatt-Projekt ann?hernd zehn Prozent des gesamten irischen Strombedarfs decken. Gegenw?rtig steuern Windenergieanlagen auf der irischen Insel lediglich einen Anteil von 175 Megawatt zur Stromversorgung bei, die Republik Irland liefert hiervon 138 Megawatt.

"Die irische Regierung ist weltweit die erste, die ein derart ehrgeiziges Offshore-Projekt bewilligt, und damit auch ausdr?cklich die Verpflichtungen zur Emissionsreduktion anerkennt, die man mit dem Kyoto-Protokoll festgeschrieben hat. Die Integration der Windenergie in den Energiemix Irlands steigert die Vielfalt unserer Energietr?ger und erh?ht die Sicherheit der Energieversorgung, indem wir eine Stromproduktion erm?glichen, die auf Irlands sauberster und reichhaltigster Energieressource, dem Wind, basiert", sagte Premierminister Ahern.

"Mit der Ausnutzung der besten Windstandorte in Irland k?nnten mit Windenergie j?hrlich rund 345 Terrawattstunden Strom erzeugt werden - dies entspricht etwa dem Neunfachen der gegenw?rtigen irischen Stromproduktion. Damit k?nnte Irland letztlich gar zu einem ?kostrom-Exporteur werden" so die Einsch?tzung von Lawrence Staudt vom Zentrum für Erneuerbare Energien am Irischen Dundalk-Institut für Technologie.

Die Wahl für den Standort des Windparks auf der Arklow Bank Sandbank rund zehn Kilometer vor der K?ste von Arklow fiel aufgrund von im Vorfeld durchgef?hrten Windmessungen. Diese ergaben, dass es sich hier um einen der windreichsten Standorte in Europa handelt. Der Offshore-Windpark sowie die besonderen Standortbedingungen vor der K?ste Arklows pr?destinierten das Projekt zudem von Beginn an als Testplattform für neue Offshore-Sicherheitspraktiken. Aus den gesammelten Erfahrungen entwickelte GE Energy das erste umfassende Windenergie-Sicherheitsprogramm der Branche. Sicherheit war in der Tat von Anfang an ein Markenzeichen des Arklow-Projekts, denn seit Baubeginn wurden keinerlei Zwischenf?lle verzeichnet.

Das Arklow Offshore-Projekt ist Bestandteil der Imagination-Breakthrough-Initiative von GE, in deren Verlauf zurzeit mehr als 80 Produkte und Serviceleistungen innerhalb eines intensiven Wachstumsprozesses entwickelt werden. Die enorme Tatkraft von GE innerhalb dieses Prozesses besteht darin, tats?chliche Kundenbed?rfnisse zu identifizieren, diesen mit innovativen L?sungen zu begegnen und letztendlich diese L?sungen zur Marktreife zu
f?hren.

GE in Irland
GE ist seit mehr als drei Jahrzehnten in Irland pr?sent. Heute besch?ftigt das Unternehmen mehr 2.200 Mitarbeiter an 19 Standorten auf der Insel. Als einer der gr??ten Arbeitgeber steuert GE mehr als 120 Million Euro zur irischen Wirtschaft bei und betreut zudem von Irland weltweit 200.000 Kunden. Dar?ber hinaus befindet sich die europ?ische Zentrale von GE Consumer Finance, einer der drei gr??ten Gesch?ftszweige von GE, in Dublin.

?ber GE Energy
GE Energy (www.gepower.com) ist einer der Weltmarktf?hrer in den Bereichen Kraftwerks-Technologien, Energie-Service-Leistungen und Energie-Management-Systemen. Im Jahr 2004 erzielte der in Atlanta, USA, ans?ssige Gesch?ftsbereich von GE einen Umsatz von17,3 Mrd. US-Dollar. Zum umfangreichen Produkt- und Leistungsportfolio z?hlen Ausr?stungs-, Service- und Managementl?sungen in den Branchen Energieerzeugung, ?l und Gas, dezentrale Energieversorgung und Mietstrommarkt.

Mit Entwicklungs- und Produktionsst?tten in Deutschland, Spanien und den USA umfasst das derzeitige Portfolio von GE Energy Windenergieanlagen mit Nennleistungen von 1,5 bis 3,6 MW. Dar?ber hinaus bietet das Unternehmen ein umfassendes Serviceangebot, von Unterst?tzung bei der Projektentwicklung bis zu Betrieb und Wartung. Weltweit hat der Gesch?ftsbereich Windenergie ?ber 7.100 WEA mit einer Nennleistung von mehr als 5.600 MW entwickelt und/oder errichtet.

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