27.07.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

27.7.2005: Anstieg der Produktion muss nicht zu mehr Emissionen f?hren - Chemie-Riese legt Umweltbericht vor

Trotz deutlich gestiegener Produktion hat der deutsche Chemie-Konzern Bayer AG 2004 seine Mengen an Emissionen und Abf?llen auf dem Niveau der Vorjahre halten k?nnen. Das geht aus dem j?ngsten Bericht zur Umwelt- und Sicherheitsstatistik des Leverkusener Konzerns hervor. Er f?hrt dies auf Weiterentwicklungen im Rahmen des Umweltschutzes, verbesserter Verfahren und konsequenter Nutzung von Recycling-M?glichkeiten zur?ck. Unter anderem seien bei einem Anstieg der Produktionsmenge um 22 Prozent die Treibhausgas-Emissionen pro Produkt-Tonne im Vergleich zum Jahr 2003 um 14 Prozent gesunken. Sie verringerten sich den Angaben zufolge von 12,8 Millionen Tonnen im Jahr 2003 auf 15,6 Millionen Tonnen im Vorjahr. Insgesamt seien seit 1998 bei st?ndig gewachsener Produktion 15 Prozent der eingesetzten Energie eingespart worden.

"Bayer hat bereits in den vergangenen Jahren durch die Ver?nderung von Verfahren, Aussch?pfung moderner Technologien, Schlie?ung alter Anlagen sowie den Einsatz energieeffizienter Kraftwerke die Treibhausgas-Emissionen drastisch um mehr als 60 Prozent reduziert", erkl?rte Dr. Udo Oels, im Vorstand des Unternehmens verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt. Die Menge der in 2004 angefallenen Abf?lle blieb dem Unternehmen zufolge auf dem Niveau des Vorjahres. Im Vergleich zu 1998 habe sich die Abfallmenge des Bayer-Konzerns insgesamt halbiert. Dieses sei auf die kontinuierliche Verbesserung der Produktionsprozesse, den Einsatz abfallvermeidender Rohstoffe, die Ver?u?erung von Firmenanteilen und die Entwicklung langlebiger Produkte zur?ck zu f?hren. Mit einer Verbesserung der Abwasserreinigung sei zudem eine signifikante Verringerung der Stickstoff-Emissionen um 13 Prozent auf 2.800 im Jahr 2004 gelungen. Ma?nahmen wie der Ausbau der Kl?ranlage in Leverkusen h?tten zu einer Reduzierung der Stickstoff-Emissionen um mehr als die H?lfte seit 1998 beigetragen. Auch die Unfallquote (Arbeitsunf?lle pro eine Million Arbeitsstunden) konnte der Konzern reduzieren: von 3,4 im Jahr 2003 auf 2,7 im Jahr 2004. Dies sei mit einer Vielzahl von Schulungen und Aktionen erreicht worden.

Bei seinem Umweltbericht orientiert sich Bayer laut Unternehmensangaben an den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI), einer mit den Vereinten Nationen kooperierenden Organisation, die internationale Leitlinien für die Umweltberichterstattung erarbeitet hat. Als einziges deutsches Unternehmen unterst?tze Bayer die GRI durch aktive Mitarbeit bei der Weiterentwicklung dieser Leitlinien in international zusammengesetzten Arbeitsgruppen.

Der Konzern stellt weiter fest, sich als erstes Unternehmen der Chemie-Branche bereits 1995 qualitative und quantitative Ziele zur kontinuierlichen Verbesserung der Mitarbeiter-Sicherheit und des Schutzes von Gesellschaft und Umwelt gesetzt und regelm??ig dar?ber berichtet zu haben. Verantwortungsbewusstes Handeln sei ein integraler Bestandteil der Bayer-Unternehmenspolitik. Der Bayer-Bericht mit den Umwelt- und Sicherheitsdaten 2004 kann im Internet herunter geladen werden unter:
Bayer

Bildhinweis: Bei der Bayer AG ist die Produktion keineswegs immer so sauber wie im Papiertechnikum / Quelle: Unternehmen
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