27.09.01 Nachhaltige Aktien , Meldungen

27.9.2001: ECOreporter.de-Interview mit Frank Asbeck, dem Vorstandsvorsitzenden der Bonner SolarWorld AG zur Übernahme des GPV-Aktienpaketes von der BP-Solar

ECOreporter.de : Herr Asbeck, was hat das Aktienpaket gekostet, das die SolarWorld AG von der BP-Solar übernommenen hat?

Frank Asbeck: Dazu kann ich keine Auskunft geben, es wurde Stillschweigen vereinbart. Sie dürfen aber sicher sein, dass der Preis dem Wert der Anteile entsprach.

ECOreporter.de : Aha. Warum haben Sie Ihren Anteil, der bereits bei über 70 Prozent der Aktien lag, weiter aufgestockt?

Frank Asbeck: Wir haben gern klare Verhältnisse und entscheiden selbst über die weiteren Entwicklungen in unseren Unternehmen.

ECOreporter.de : Dann ging der Impuls zur Übernahme der BP-Minderheitsbeteiligung von der SolarWorld AG aus?

Frank Asbeck: So ist es. Bei BP sind wir auf offene Türen gestoßen. Für einen großen Spieler ist es nicht sehr attraktiv, sich weiter in einem Unternehmen zu engagieren, in dem man kaum Einfluss ausüben kann.

ECOreporter.de : Eine Kooperation mit BP war also aus Sicht der SolarWorld nicht interessant?

Frank Asbeck: Nein, wir sind nicht auf die Großen angewiesen. Unser Vorteil liegt vielmehr darin, dass wir klein, schnell und flexibel sind. Unsere Unabhängigkeit verschafft uns eindeutige strategische Vorteile.

ECOreporter.de : Herr Asbeck, wir danken Ihnen für das Gespräch!
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