28.11.02

28.11.2002: EU verhängt knapp drei Millionen Euro Kartellstrafe über Aventis

Der Pharmakonzern Aventis SA (WKN 925700), Straßburg, muss eine Geldbuße von 2,85 Millionen Euro zahlen, weil das Unternehmen angeblich gegen EU-Kartellrecht verstoßen hat. Das berichten die Vereinigten Wirtschaftsdienste vwd. Die Europäische Kommission hat demnach gestern entschieden, Aventis und deren Tochter Rhone-Poulenc Biochemie SA hätten sich in den neunziger Jahren gemeinsam mit der Merck KGaA beim Stoff Methylglucamin über Preise und Marktanteile abgesprochen. Die drei Unternehmen kontrollieren die Herstellung des für die Röntgenanalyse benötigten Stoffs. Eines von ihnen, Merck, blieb von Strafmaßnahmen verschont, weil es die EU-Behörde auf das Kartell aufmerksam gemacht hatte.

Die Aventis-Aktie ist im AXA World Funds II Global Ethical Equities sowie im Mitarbeiterbeteiligungs-Zertifikats der ABN AMRO Bank N.V. enthalten.
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