28.11.02

28.11.2002: Meldung: UmweltBank startet Aktion "Bäume für Mali"

Mit Erscheinen des neuen Gesamtkatalogs 2002/2003 startet die Mitmach-Aktion "Bäume für Mali"/ Kooperation mit der Deutschen Welthungerhilfe

Nürnberg, 28. November 2002 - Die Nürnberger UmweltBank startet mit dem Erscheinen ihres neuen Gesamtkatalogs 2002/ 2003 die Mitmach-Aktion "Bäume für Mali". Jeder neue Kunde kann kostenfrei und unkompliziert ein Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt in Afrika unterstützen und erhält als Dankeschön eine Baumurkunde. Projektpartner ist die Deutsche Welthungerhilfe.

Für das Sammeln von Brennholz sind in Afrika die Frauen zuständig. Um genug Holz zu finden, müssen sie immer weitere Wege gehen. Das harte Leben in der Sahel-Zone wird von den Dürreperioden bestimmt. Unterbrochen werden diese durch sintflutartige Regenfälle, die fruchtbaren Boden wegschwemmen. Das Projekt "Bäume für Mali" unterstützt die Bäuerinnen und Bauern, eigene Baumschulen anzulegen und von der Erosion bedrohte einheimische Bäume zu erhalten. Ziel ist es, das ökologische Gleichgewicht in der Sahelzone schrittweise wieder herzustellen. Die neu gepflanzten Bäume können erst die Enkel der heutigen Generation als Lebensmittel- und Rohstofflieferanten nutzen, aber brennholzsparende Herde, die ebenfalls von der Deutschen Welthungerhilfe gefördert werden, entlasten Frauen und Kinder schon heute.

Mit der Aktion "Bäume für Mali" hat die UmweltBank einen Weg gefunden, wie Neukunden kostenfrei und unkompliziert mithelfen können, Verwaltungskosten zu sparen: Für Neukunden einer Bank ist eine Legitimationsprüfung gesetzlich vorgeschrieben. Neue Kunden der UmweltBank können Ihre Identität selbst feststellen lassen. Das dadurch eingesparte Geld fließt im Sinne von "Global denken, lokal handeln" direkt nach Afrika. Als Dankeschön erhält jeder engagierte Kunde eine Baumurkunde.

Die UmweltBank setzt sich für die ökologische und soziale Entwicklung der Gesellschaft ein. Seit ihrer Gründung 1997 unterstützt sie mit Mitteln des UmweltFörderfonds nachhaltige Projekte. Zuletzt flossen insgesamt knapp 33.000 Euro in ein Projekt der Stiftung Wald in Not. Zugute kam es Schwarzwaldbauern, die vom Orkan Lothar stark betroffen waren. Die UmweltBank bietet ausschließlich ethisch-ökologische Geldanlagen an. Mit dem Geld der Anleger werden Solarhäuser, der Ökolandbau und erneuerbare Energien finanziert.
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