28.12.05 Erneuerbare Energie

28.12.2005: Noch eine Erneuerbare-Energie-Meldung: Neues Kompetenzzentrum 3N soll zentrale Anlaufstelle für Informationen ?ber nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie in Niedersachsen werden

K?nftig sollen die Kr?fte zur F?rderung nachwachender Rohstoffe in Niedersachsen in einem landesweiten Kompetenzzentrum zusammengef?hrt werden. Das neue Kompetenzzentrum 3N soll zentrale Anlaufstelle für Informationen ?ber nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie in Niedersachsen sein, Beratung entlang der Wertsch?pfungsketten anbieten sowie Vermittlung von Kompetenzpartnern, F?rderung von Kooperationen zwischen Forschung und Wirtschaft, den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung herstellen und entsprechende Netzwerke aufbauen und vieles mehr.

Grundlage für das landesweite Kompetenzzentrum ist das im Juni 2004 gegr?ndete Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe (3N). Darin aufgehen werden die operativ t?tigen Informationsstellen BEN (Bioenergie Niedersachsen) in G?ttingen und das bislang regionale Projekt NaRo.Net in Werlte.
Tr?ger werden der Landkreis Emsland, das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik in Quakenbr?ck, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim, Holzminden, G?ttingen (Fachgebiet Technischer Umweltschutz, Fakult?t für Ressourcenmanagement) sein. Die rechtliche Projekttr?gerschaft liegt beim Landkreis Emsland. Sechs bis sieben Experten werden in dem Zentrum t?tig sein, davon zwei Mitarbeiter im 3N-B?ro G?ttingen für den Aufgabenbereich von S?dostniedersachsen. Dort soll auch die Schnittstellenfunktion zum Hochschulstandort G?ttingen in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft ausgebaut werden.
Das Land rechnet für eine f?nfj?hrige Anlaufphase mit Gesamtkosten von 2,64 Millionen Euro. Es bestehe die Zusage namhafter nieders?chsischer Wirtschaftsunternehmen insgesamt 300 000 Euro private F?rdermittel beizusteuern, hei?t es. Der Landkreis Emsland sowie die Wirtschaft der Region seien ebenfalls mit weiteren 600 000 Euro beteiligt. An eigenen Einnahmen wird mit 240 000 Euro gerechnet, sodass sich eine Finanzierungsl?cke von 1,5 Millionen Euro für den f?nfj?hrigen Anlaufzeitraum ergibt, die aus Landesmitteln gedeckt werden. Hiervon wird eine Million aus dem Etat des Landwirtschaftsministeriums und 500.000 aus dem des Umweltministeriums bereitgestellt. Nach 2010 soll sich das Zentrum selbst finanzieren k?nnen.
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