28.02.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

28.2.2005: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG schreibt wieder schwarze Zahlen

Die ?sterreichische SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG (SWU) hat 2004 mehr Gewinn bei leicht erh?htem Umsatz erwirtschaftet. Wie die Spezialistin für Abwasserinfrastruktur mit Sitz in Klagenfurt meldete, stiegen die Umsatzerl?se nach den vorl?ufigen und ungepr?ften Zahlen um ein Prozent von 75,4 Millionen Euro auf 76,3 Millionen Euro. Das Ergebnis der gew?hnlichen Gesch?ftst?tigkeit (EGT) verbesserte sich den Angaben zufolge um 280 Prozent von 0,5 Millionen Euro auf 1,9 Millionen. Beg?nstigt durch eine verbesserte Steuerposition des Unternehmens sei der Jahres?berschuss von 0,3 Millionen Euro auf 1,5 Millionen Euro gewachsen. Der Gewinn pro Aktien konnte von 0,56 Euro auf 2,78 Euro deutlich gesteigert werden.

Demgegen?ber sei der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) deutlich zur?ck gegangen, hie? es weiter: er habe sich von 3,4 Millionen Euro auf 2,1 Millionen Euro verringert. Klar verbesserte habe sich das Finanzergebnis, nach minus 2,9 Millionen Euro im Vorjahr verbuchte SWU 2004 einen Verlust von minus 0,2 Millionen Euro. Der SWU-Vorstand will laut der Meldung der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende von 0,20 Euro auszusch?tten

In Ungarn sei es gelungen, in den Gesch?ftsbereichen Wasserschutz und Infrastruktur zweistellige Steigerungsraten zu erzielen, berichteten die Klagenfurter. In Rum?nien habe SWU erste Auftr?ge in den Bereichen Wasserschutz und Infrastruktur erfolgreich abgeschlossen, die h?tten bereits zu Folgeauftr?gen zur Errichtung von Trinkwassernetzen ?ber sechs Millionen Euro gef?hrt. In ?sterreich h?tten erfreuliche Steigerungsraten im Bereich erneuerbare Energie den generell r?ckl?ufigen Markt teilweise kompensiert.

Den gr??ten Anteil am Umsatz des Unternehmens haben den Angaben zufolge Ungarn mit 70 Prozent und ?sterreich mit 25 Prozent. Der Gesch?ftsbereich Infrastruktur habe 42 Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen, der Bereich Projektgesch?ft 31 Prozent und der Bereich Wasserschutz 27 Prozent.

F?r den R?ckgang beim EBIT nannte SWU folgende Gr?nde:

- Stahlpreiserh?hungen um durchschnittlich 50 Prozent h?tten den Kunden teilweise nicht verrechnet werden k?nnen (Belastung von einer Million Euro). Ab dem 3. Quartal habe SWU dann die Weiterverrechnung an die Kunden am Markt erreicht.

- durch den verst?rkten Wettbewerb in ?sterreich und Verz?gerungen in der Auftragsvergabe in Ungarn sei es zu zus?tzlichen Ertragseinbussen gekommen.

Das Eigenkapital inklusive Fremdanteilen stieg laut dem Unternehmen von 18 Millionen Euro auf 20 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote betrage somit 28 Prozent nach 25 Prozent im Vorjahr. Der Buchwert je Aktie belaufe sich auf rund 30 Euro nach 26 Euro im Vorjahr.

Der Auftragsstand konnte zum Bilanzstichtag von 13 Millionen Euro auf 36 Millionen Euro gegen?ber dem Vorjahr nahezu verdreifacht werden.

Die Aktie des Unternehmens verlor am Morgen fast f?nf Prozent und notierte zuletzt bei 32 Euro (B?rse Frankfurt; 9:58 Uhr; ohne Ums?tze).

SW Umwelttechnik AG: ISIN AT0000808209 / WKN 910497

Bild: Detail einer Biogasanlage / Quelle: SW Umwelttechnik AG
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