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28.2.2008: Meldung: EVN AG: Geschäftsverlauf im 1. Quartal 2007/08
Geschäftsverlauf im 1. Quartal 2007/08
(1. Oktober – 31. Dezember 2007)
> Witterungsbedingter Absatz- und Umsatzanstieg im Energiebereich
> Mehrheitsbeteiligung an der Rohöl-Aufsuchungs AG
> Erstmalige Einbeziehung des bulgarischen Fernwärmeversorgers in Plovdiv
> Erwerb der Stromverteilanlagen der bulgarischen Sunny Beach AD
> Kartellbehördliche Genehmigung zur Fernwärmekooperation in St. Pölten
2007/08
1. Quartal Veränderung
Mio EUR %
Umsatzerlöse 667,7 +9,1
EBITDA 136,8 +16,5
Operatives Ergebnis (EBIT) 92,0 +22,0
Konzernergebnis 77,6 +5,7
Das energiewirtschaftliche Umfeld war von Oktober bis Dezember 2007 von
deutlich tieferen Temperaturen gegenüber der Vergleichsperiode des
Vorjahres, steigenden Stromgroßhandels- und Primärenergiepreisen und einem
starken konjunkturellen Umfeld in Österreich sowie einer weiterhin sehr
dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung in Südosteuropa geprägt.
Vor diesem Hintergrund stiegen die Umsatzerlöse der EVN Gruppe im 1.
Quartal 2007/08 um 9,1 % auf 667,7 Mio EUR. Noch deutlicher verbesserte
sich die Ertragslage – das operative Ergebnis legte um 22,0 % auf 92,0 Mio
EUR zu. Obwohl das Finanzergebnis nicht den hohen Vergleichswert des
Vorjahres erreichte, konnte das Konzernergebnis um 5,7 % auf 77,6 Mio EUR
erhöht werden.
Internationale Expansion vorangetrieben
Im EVN Versorgungsgebiet in Bulgarien wurde die Fernwärmegesellschaft EVN
Bulgaria Toplofikatsia EAD (TEZ Plovdiv), die über eine thermische
Kapazität von 1.259 MW und eine elektrische von 86 MW verfügt, übernommen
und erstmalig konsolidiert. Im Oktober 2007 wurden am Schwarzen Meer die
Stromverteilanlagen der Sunny Beach AD von EVN Bulgaria EP AD in Erfüllung
der ursprünglichen Privatisierungsvereinbarung übernommen.
Die albanische Regierung hat Ende Jänner 2008 die EVN im Rahmen einer
internationalen Ausschreibung für den Erhalt einer Konzession zur
Errichtung von Wasserkraftwerken am Fluss Devoll als bevorzugten Bieter
ausgewählt.
Der Erwerb zusätzlicher Anteile an der Rohöl-Aufsuchungs AG konnte nach
erfolgter kartellrechtlicher Genehmigung im 1. Quartal 2007/08
abgeschlossen werden, womit die EVN nunmehr mit 50,03 % die Mehrheit an der
Rohöl-Aufsuchungs AG hält. Die schon bislang praktizierte Konsolidierung at
Equity wird beibehalten, da aufgrund vertraglicher Vereinbarungen kein
beherrschender Einfluss ausgeübt wird.
Umsatz und Ergebnis
Die EVN konnte im 1. Quartal 2007/08 einen Anstieg der Umsatzerlöse um 9,1
% Mio EUR auf 667,7 Mio EUR verzeichnen. Zurückzuführen ist diese
Entwicklung ausschließlich auf das Segment Energie, das von kälteren
Temperaturen im Vergleich zur Vorjahresperiode profitierte. Im Segment
Umwelt, das projektspezifischen Schwankungen unterliegt, wurde ein
Umsatzrückgang verzeichnet.
Das operative Ergebnis (EBIT) konnte mit 22,0 % auf 92,0 Mio EUR stärker
gesteigert werden als die Umsatzerlöse, womit eine Verbesserung der
EBIT-Marge von 12,3 % auf 13,8 % möglich wurde. Das EBIT des Segments
Energie nahm um 34,4 % auf 90,4 Mio EUR zu, im Segment Umwelt ging das EBIT
von 8,9 Mio EUR auf 3,1 Mio EUR zurück.
Das Finanzergebnis verzeichnete einen Rückgang um 13,8 Mio EUR auf 11,0 Mio
EUR. Höhere Zinserträge aus Finanzierungsforderungen des Projektgeschäfts
konnten das niedrigere Beteiligungsergebnis, gestiegene Zinsaufwendungen
und geringere Erträge aus der Veranlagung in Wertpapiere und kurzfristige
Finanzpositionen nicht kompensieren.
Aufgrund dieser Entwicklungen lag das Ergebnis vor Ertragsteuern mit 102,9
Mio EUR um 2,7 % über dem Vorjahreswert. Der Anstieg im Konzernergebnis
fiel mit 5,7 % auf 77,6 Mio EUR durch einen Rückgang der Ertragsteuern und
geringere Ergebnisanteile anderer Gesellschafter stärker aus als jener des
Vorsteuerergebnisses.
Die Bilanzsumme der EVN Gruppe stieg seit dem letzten Bilanzstichtag, dem
30. September 2007, um 8,7 % auf 6.809,8 Mio EUR. Das Eigenkapital erhöhte
sich um 10,3 % auf 3.325,7 Mio EUR, wodurch die Eigenkapitalquote von 48,1
% auf 48,8 % anwuchs. Bei einer Nettoverschuldung von 959,8 Mio EUR liegt
das Gearing der EVN Gruppe mit 28,9 % weiterhin deutlich unter dem
Branchendurchschnitt.
Absatz- und Umsatzerhöhung im Energiegeschäft
Der Umsatz im Bereich Energie stieg um 15,4 % auf 626,9 Mio EUR. Getrieben
wurde dieser Anstieg vor allem durch die im Vergleich zum Vorjahr kältere
Witterung. Das EBIT lag im Business Unit Erzeugung und Vertrieb über dem
Vorjahresniveau, im Netzbereich blieb es stabil.
Projektspezifischer Umsatzrückgang im Umweltbereich
Das Segment Umwelt verzeichnete einen Rückgang der Umsatzerlöse um 28,1 Mio
EUR auf 35,3 Mio EUR. Das Volumen des Großprojekts der Moskauer
Abfallverwertungsanlage konnte durch den Start diverser kleinerer
Neuprojekte nur zum Teil kompensiert werden. Das Ergebnis vor Ertragsteuern
ging um 2,5 Mio EUR auf 5,9 Mio EUR zurück.
Am 30. Jänner 2008 erhielt WTE im Konsortium mit Veolia den Zuschlag zur
Modernisierung und Erweiterung einer Kläranlage in der polnischen
Hauptstadt Warschau. Das Großprojekt wird mit einer Kapazität von 450.000
m³ pro Tag, das entspricht 2,1 Mio Einwohnergleichwerten, die
Reinigungsleistung der bestehenden Anlage nahezu verdoppeln und stellt
damit die größte Abwasserreinigungsanlage Polens dar.
Ausblick
Trotz der Verbesserung des operativen Ergebnisses im 1. Quartal wird es im
Geschäftsjahr 2007/08 schwierig sein, an das Rekordergebnis des Vorjahres
anzuschließen. Im Energiebereich wird aufgrund der stark steigenden Preise
für Primärenergie der Druck auf die Margen weiter zunehmen, auch wird mit
einem geringeren Einsatz der thermischen Kraftwerke gerechnet. Im
Umweltbereich wird sich die Hereinnahme neuer Projekte teilweise auf die
zweite Geschäftsjahreshälfte verschieben.
Im Investitionsbereich wird das Energiekonzept für den Zentralraum
Niederösterreich planmäßig fortgesetzt. Zur Gewährleistung der
Versorgungssicherheit bei steigender Nachfrage werden die Investitionen in
das niederösterreichische Strom- und Gasnetz auf hohem Niveau
weitergeführt, ebenso das Investitionsprogramm in Südosteuropa zur
Modernisierung und Erweiterung der Netze.
Den vollständigen Aktionärsbrief über das 1. Quartal 2007/08 finden Sie
unter www.investor.evn.at.
EVN AG
Leiter Information und Kommunikation
Mag. Stefan Zach
EVN Platz
2344 Maria Enzersdorf
Tel.: 02236 / 200 - 12294
Fax: 02236 / 200 - 82294
Mobil: 0676 / 810 - 32294
[email protected]
(1. Oktober – 31. Dezember 2007)
> Witterungsbedingter Absatz- und Umsatzanstieg im Energiebereich
> Mehrheitsbeteiligung an der Rohöl-Aufsuchungs AG
> Erstmalige Einbeziehung des bulgarischen Fernwärmeversorgers in Plovdiv
> Erwerb der Stromverteilanlagen der bulgarischen Sunny Beach AD
> Kartellbehördliche Genehmigung zur Fernwärmekooperation in St. Pölten
2007/08
1. Quartal Veränderung
Mio EUR %
Umsatzerlöse 667,7 +9,1
EBITDA 136,8 +16,5
Operatives Ergebnis (EBIT) 92,0 +22,0
Konzernergebnis 77,6 +5,7
Das energiewirtschaftliche Umfeld war von Oktober bis Dezember 2007 von
deutlich tieferen Temperaturen gegenüber der Vergleichsperiode des
Vorjahres, steigenden Stromgroßhandels- und Primärenergiepreisen und einem
starken konjunkturellen Umfeld in Österreich sowie einer weiterhin sehr
dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung in Südosteuropa geprägt.
Vor diesem Hintergrund stiegen die Umsatzerlöse der EVN Gruppe im 1.
Quartal 2007/08 um 9,1 % auf 667,7 Mio EUR. Noch deutlicher verbesserte
sich die Ertragslage – das operative Ergebnis legte um 22,0 % auf 92,0 Mio
EUR zu. Obwohl das Finanzergebnis nicht den hohen Vergleichswert des
Vorjahres erreichte, konnte das Konzernergebnis um 5,7 % auf 77,6 Mio EUR
erhöht werden.
Internationale Expansion vorangetrieben
Im EVN Versorgungsgebiet in Bulgarien wurde die Fernwärmegesellschaft EVN
Bulgaria Toplofikatsia EAD (TEZ Plovdiv), die über eine thermische
Kapazität von 1.259 MW und eine elektrische von 86 MW verfügt, übernommen
und erstmalig konsolidiert. Im Oktober 2007 wurden am Schwarzen Meer die
Stromverteilanlagen der Sunny Beach AD von EVN Bulgaria EP AD in Erfüllung
der ursprünglichen Privatisierungsvereinbarung übernommen.
Die albanische Regierung hat Ende Jänner 2008 die EVN im Rahmen einer
internationalen Ausschreibung für den Erhalt einer Konzession zur
Errichtung von Wasserkraftwerken am Fluss Devoll als bevorzugten Bieter
ausgewählt.
Der Erwerb zusätzlicher Anteile an der Rohöl-Aufsuchungs AG konnte nach
erfolgter kartellrechtlicher Genehmigung im 1. Quartal 2007/08
abgeschlossen werden, womit die EVN nunmehr mit 50,03 % die Mehrheit an der
Rohöl-Aufsuchungs AG hält. Die schon bislang praktizierte Konsolidierung at
Equity wird beibehalten, da aufgrund vertraglicher Vereinbarungen kein
beherrschender Einfluss ausgeübt wird.
Umsatz und Ergebnis
Die EVN konnte im 1. Quartal 2007/08 einen Anstieg der Umsatzerlöse um 9,1
% Mio EUR auf 667,7 Mio EUR verzeichnen. Zurückzuführen ist diese
Entwicklung ausschließlich auf das Segment Energie, das von kälteren
Temperaturen im Vergleich zur Vorjahresperiode profitierte. Im Segment
Umwelt, das projektspezifischen Schwankungen unterliegt, wurde ein
Umsatzrückgang verzeichnet.
Das operative Ergebnis (EBIT) konnte mit 22,0 % auf 92,0 Mio EUR stärker
gesteigert werden als die Umsatzerlöse, womit eine Verbesserung der
EBIT-Marge von 12,3 % auf 13,8 % möglich wurde. Das EBIT des Segments
Energie nahm um 34,4 % auf 90,4 Mio EUR zu, im Segment Umwelt ging das EBIT
von 8,9 Mio EUR auf 3,1 Mio EUR zurück.
Das Finanzergebnis verzeichnete einen Rückgang um 13,8 Mio EUR auf 11,0 Mio
EUR. Höhere Zinserträge aus Finanzierungsforderungen des Projektgeschäfts
konnten das niedrigere Beteiligungsergebnis, gestiegene Zinsaufwendungen
und geringere Erträge aus der Veranlagung in Wertpapiere und kurzfristige
Finanzpositionen nicht kompensieren.
Aufgrund dieser Entwicklungen lag das Ergebnis vor Ertragsteuern mit 102,9
Mio EUR um 2,7 % über dem Vorjahreswert. Der Anstieg im Konzernergebnis
fiel mit 5,7 % auf 77,6 Mio EUR durch einen Rückgang der Ertragsteuern und
geringere Ergebnisanteile anderer Gesellschafter stärker aus als jener des
Vorsteuerergebnisses.
Die Bilanzsumme der EVN Gruppe stieg seit dem letzten Bilanzstichtag, dem
30. September 2007, um 8,7 % auf 6.809,8 Mio EUR. Das Eigenkapital erhöhte
sich um 10,3 % auf 3.325,7 Mio EUR, wodurch die Eigenkapitalquote von 48,1
% auf 48,8 % anwuchs. Bei einer Nettoverschuldung von 959,8 Mio EUR liegt
das Gearing der EVN Gruppe mit 28,9 % weiterhin deutlich unter dem
Branchendurchschnitt.
Absatz- und Umsatzerhöhung im Energiegeschäft
Der Umsatz im Bereich Energie stieg um 15,4 % auf 626,9 Mio EUR. Getrieben
wurde dieser Anstieg vor allem durch die im Vergleich zum Vorjahr kältere
Witterung. Das EBIT lag im Business Unit Erzeugung und Vertrieb über dem
Vorjahresniveau, im Netzbereich blieb es stabil.
Projektspezifischer Umsatzrückgang im Umweltbereich
Das Segment Umwelt verzeichnete einen Rückgang der Umsatzerlöse um 28,1 Mio
EUR auf 35,3 Mio EUR. Das Volumen des Großprojekts der Moskauer
Abfallverwertungsanlage konnte durch den Start diverser kleinerer
Neuprojekte nur zum Teil kompensiert werden. Das Ergebnis vor Ertragsteuern
ging um 2,5 Mio EUR auf 5,9 Mio EUR zurück.
Am 30. Jänner 2008 erhielt WTE im Konsortium mit Veolia den Zuschlag zur
Modernisierung und Erweiterung einer Kläranlage in der polnischen
Hauptstadt Warschau. Das Großprojekt wird mit einer Kapazität von 450.000
m³ pro Tag, das entspricht 2,1 Mio Einwohnergleichwerten, die
Reinigungsleistung der bestehenden Anlage nahezu verdoppeln und stellt
damit die größte Abwasserreinigungsanlage Polens dar.
Ausblick
Trotz der Verbesserung des operativen Ergebnisses im 1. Quartal wird es im
Geschäftsjahr 2007/08 schwierig sein, an das Rekordergebnis des Vorjahres
anzuschließen. Im Energiebereich wird aufgrund der stark steigenden Preise
für Primärenergie der Druck auf die Margen weiter zunehmen, auch wird mit
einem geringeren Einsatz der thermischen Kraftwerke gerechnet. Im
Umweltbereich wird sich die Hereinnahme neuer Projekte teilweise auf die
zweite Geschäftsjahreshälfte verschieben.
Im Investitionsbereich wird das Energiekonzept für den Zentralraum
Niederösterreich planmäßig fortgesetzt. Zur Gewährleistung der
Versorgungssicherheit bei steigender Nachfrage werden die Investitionen in
das niederösterreichische Strom- und Gasnetz auf hohem Niveau
weitergeführt, ebenso das Investitionsprogramm in Südosteuropa zur
Modernisierung und Erweiterung der Netze.
Den vollständigen Aktionärsbrief über das 1. Quartal 2007/08 finden Sie
unter www.investor.evn.at.
EVN AG
Leiter Information und Kommunikation
Mag. Stefan Zach
EVN Platz
2344 Maria Enzersdorf
Tel.: 02236 / 200 - 12294
Fax: 02236 / 200 - 82294
Mobil: 0676 / 810 - 32294
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