28.03.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

28.3.2006: Gamesa kommt mit US-Energieunternehmen ins Geschäft - Schubwirkung für Anlagenverkauf in Übersee?

Der US-amerikanische Energieversorger First Energy Corporation mit Sitz in Akron, Ohio, will den von der Allegheny Ridge Wind Farm, LLC., erzeugten Windstrom abnehmen. Dieser Windpark gehört der Gamesa Energy USA, einem Tochterunternehmen des spanischen Windturbinenbauers Gamesa. Wie er mitteilte, wurde eine Vereinbarung mit 23 Jahren Laufzeit getroffen, die auch den Verkauf von Grünstromzertifikaten an First Energy vorsieht. Das Energieunternehmen versorgt über vier Millionen Kunden in Ohio, Pennsylvania und New Jersey mit Energie. Der Windpark soll Anfang 2007 in Betrieb genommen werden. Es handelt sich laut Unternehmensangaben um den ersten Windpark der Gamesa-Tochter an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Mit einer Gesamtleistung von 80 Megawatt werde er der bislang größte im Bundesstaat Pennsylvania sein, erklärte Gamesa-Chef Guillermo Ulacia.

Die Spanier erhoffen sich von dem Projekt eine Schubwirkung für den Verkauf ihrer Windkraftanlagen im boomenden Windmarkt der USA. Dort nimmt Gamesa bei den Anlagenbauer Rang vier ein. Erst kürzlich hatte das Unternehmen angekündigt, seine Fertigungskapazitäten in den USA weiter auszubauen. Bis Mitte 2006 wollen die Spanier drei weitere Fertigungsstätten in Fairless Hills im Bundesstaat Pennsylvania errichten (wir berichteten: ECOreporter.de-Beitrag vom 8. März). Die Allegheny Ridge Wind Farm befindet sich ganz in der Nähe der Gamesa-Fabrik in Ebensburg (Pennsylvania).

Gamesa Corp. Tecnologica S.A.: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z

Bildhinweis: Windräder von Gamesa / Quelle: Unternehmen
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