28.05.03 Anleihen / AIF

28.5.2003: Luftschloss oder Umsatzmotor - Plambeck zum Erwerb von SSP-Technology

Die Plambeck Neue Energien AG erhofft sich vom Erwerb der dänischen SSP-Technology ein rapides Unternehmenswachstum. Schon im nächsten Jahr werde der Hersteller von Rotorblättern für Windenergieanlagen einen Umsatz von über 15 Millionen sowie ein Ergebnis von rund 1,6 Millionen Euro ausweisen. Für 2005 prognostiziert das Unternehmen mit Sitz in Cuxhaven für SSP einen Umsatz von knapp 50 Millionen und ein Ergebnis von 6 Millionen Euro. Bis zum Geschäftsjahr 2006/2007 wird laut Plambeck ein Anteil am Gesamtmarkt von 2,9 bzw. 6,8 Prozent der unabhängigen Flügelproduzenten angestrebt. Allerdings liegt der bisherige Umsatz von SSP noch bei Null. Die Produktion wird erst in der zweiten Jahreshälfte anlaufen.

Mit dem Ziel, ihren Unternehmenswert zu steigern, war Plambeck eigenen Angaben zufolge vor einer Woche mit 50,1 Prozent mehrheitlich bei SSP-Technology eingestiegen. Die von SSP entwickelte Rotorblatt-Technologie ermögliche die Steigerung des Energieertrags von Windkraftanlagen und verbessere damit die Wirtschaftlichkeit von Windpark- Projekten. Für die Anteile hat das im TecDAX notierte Unternehmen für 5,5 Millionen eigene Aktien eingebracht. Der Börsenwert der Aktien liegt bei knapp 22 Millionen Euro. Zu den bisherigen Gesellschaftern von SSP gehörten die Plambeck Holding AG mit 80 Prozent sowie die SSP-Geschäftsführer Flemming Soerensen und Rune Schytt-Nielsen mit jeweils 10 Prozent gehörten. Die Holding soll mit knapp 35 Prozent an dem dänischen Unternehmen beteiligt bleiben. Sie hält 22 Prozent an der Plambeck Neue Energien AG und befindet sich zu knapp 75 Prozent im Besitz von Norbert Plambeck.

Plambeck Neue Energien AG: ISIN DE0006910326 / WKN 691032
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