28.09.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

28.9.2005: Atomkonzern kauft sich bei REpower AG ein

Die Windsparte des US-Mischkonzerns General Electric, GE Energy, ist nicht mehr der einzige Windanlagenbauer mit N?he zur Atomkraft. Wie der Turbinenhersteller REpower Systems AG mitteilte, ?bernimmt der franz?sische Kernkraftwerks-Bauer Areva 21 Prozent an dem Hamburger Unternehmen. Die Holdinggesellschaft der Atomwirtschaft Frankreichs geh?rt zu 95 Prozent dem Staat. Mit einem Umsatzvolumen von 11,1 Milliarden Euro z?hlt sie im Energiesektor weltweit zu den f?hrenden Unternehmen. Den Angaben zufolge stammen ihre nun erworbenen REpower-Aktien zum Teil aus dem Verkauf der RE-DKW Beteiligungsgesellschaft des Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus-Detlef Wulf.

Der portugiesische Stahl- und Baukonzern Martifer bleibt mit einem Anteil mehr als 25 Prozent gr??ter Einzelaktion?r von Repower. Das Unternehmen hatte erst im Sommer seine Beteiligung von 19,5 Prozent aufgestockt (wir berichteten: ECOreporter.de-Beitrag vom 15. Juni). Bis zum M?rz hatte sie lediglich bei 5,05 Prozent gelegen. Repower hatte im vergangenen Jahr unter anderem wegen hoher Kosten für die Abwicklung von ausl?ndischen Gro?projekten Verluste geschrieben. Im ersten Halbjahr 2005 waren zudem deutlich mehr Verluste zu verzeichnen als im Vorjahreszeitraum. Allerdings verzeichnete Repower zugleich einen kr?ftig gewachsene Auftragsbestand. Er erh?hte sich den Angaben zufolge bis zum 30. Juni 2005 um 137,7 Millionen Euro auf 502,3 Millionen, dem h?chste Auftragsbestand seit Gr?ndung der Gesellschaft. Mit seinem eingeleiteten Restrukturierungsprogramm will REpower in die Gewinnzone zur?ckkommen. F?r das n?chste Gesch?ftsjahr erwarte REpower bei erneuter Ausweitung des Umsatzes ein Betriebsergebnis in zweistelliger Millionenh?he, so der Windkraftanlagenbauer.

REpower Systems AG: ISIN DE0006177033 / WKN 617703

Bildhinweis: Windkraftanlage der REpower AG / Quelle: Unternehmen

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