29.01.03

29.1.2003: Versorger RWE und Vivendi lehnen Konzessionsabgabe für Berlin ab

Der klamme Berliner Senat will von den Wasserbetrieben eine so genannte Konzessionsabgabe erheben. Dies berichtet die Berliner Morgenpost. Demnach sieht bereits der Koalitionsvertrag von SPD und PDS durch diese Maßnahme Einnahmen in Höhe von 68 Millionen Euro vor.

Um die Abgabe erheben zu können, muss jedoch dem Blatt zufolge der Teilprivatisierungsvertrag von 1999 geändert werden. Damals hatte das Land je 24,95 Prozent der Anteile an die Essener RWE und die Pariser Vivendi Environnement (WKN 501451) verkauft. Im Vertrag ist geregelt, dass der Wasserpreis bis Ende 2003 nicht angehoben werden darf. Einer Änderung müssen die Unternehmen zustimmen. Die aber lehnen die Konzessionsabgabe ab.
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