29.04.03

29.4.2003: Solar-Fabrik: 2002 schwierigstes Jahr der Firmengeschichte - Konzernverlust 6,8 Millionen Euro

Die Freiburger Solar-Fabrik AG (ISIN DE0006614712 / WKN 661471) hat ihren Geschäftsbericht 2002 vorgestellt. Der Solarmodulbauer musste demnach erhebliche Einbussen bei Umsatz und Ertrag hinnehmen. Die Umsatzerlöse verringerten sich um fast 20 Prozent von 28,5 Mio. Euro in 2001 auf 23,3 Mio. im zurückliegenden Geschäftsjahr. Das schon 2001 negative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (minus 991.000 Euro) verschlechterte sich drastisch auf minus 4,5 Mio. Euro. Der Konzernverlust vervierfachte sich auf 6,8 Mio. Euro (Vorjahr minus 1,66 Mio.).

Es handle sich um das schwierigste Jahr der Firmengeschichte, so die Solar-Fabrik AG in einer Stellungnahme. Die unbefriedigende Entwicklung sei wesentlich auch auf schwache gesamtwirtschaftliche Lage sowie die Unsicherheit über die politische Weichenstellung nach der Bundestagswahl zurückzuführen. Allerdings weißt das Unternehmens in seinem Geschäftsbericht auch darauf hin, dass der vormals wichtige Großkunde S.A.G. Solarstrom AG (ISIN DE0007021008 / WKN 702100) seine Bestellungen stark reduziert habe.

Für das laufende Jahr 2003 hat sich die Solar-Fabrik AG das Thema Kostensenkung auf die Fahnen geschrieben. Außerdem solle die Produktpalette diversifiziert und ausgebaut werden, um die Abhängigkeit vom deutschen Markt abzuschwächen. Im ersten Quartal 2003 habe man eine Umsatzsteigerung von rund sieben Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielt, so die Solar-Fabrik AG. Das Unternehmen hofft, das Geschäftsjahr mit einem positiven EBIT abzuschließen.
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