29.06.05 Erneuerbare Energie

29.6.2005: Allianz will 500 Millionen Euro in Windkraft pumpen - Vorstand wertet Klimawandel als strategischen Risikofaktor

Der Allianz-Konzern will in den kommenden f?nf Jahren weitere 300 Millionen Euro in Windparks und Windtechnologie investieren. Damit stockt er sein Engagement auf insgesamt 500 Millionen Euro auf. F?r diese Private-Equity-Investitionen wurde jetzt ein eigenes Tochterunternehmen aufgebaut, die Allianz Specialized Investments. Das erkl?rte die Konzernf?hrung gestern in London. Anlass daf?r war ein Bericht zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Finanzsektor, den die Allianz mit dem World Wildlife Fund (WWF) erarbeitet. Die Ver?ffentlichung wurde für den Herbst angek?ndigt.

Die Studie soll Schritte aufzeigen, wie die Risiken des Klimawandels im Versicherungs- und Bankgesch?ft sowie im Asset- Management ber?cksichtigt werden k?nnen. Laut Joachim Faber aus dem Vorstand der Allianz ist der Klimawandel ein wesentlicher strategischer Risikofaktor in den Gesch?ften des Finanzkonzerns. Aufgrund der in den vergangenen Jahren durch Naturkatastrophen entstandenen Milliarden-Sch?den habe die Allianz den Klimawandel zum Thema auf Vorstandsebene erkl?rt. "Im Interesse unserer Kunden und Aktion?re m?ssen wir diese Risiken im Blick behalten, wenn wir Versicherungsrisiken ?bernehmen und ?ber Finanzanlagen oder Kreditvergabe entscheiden", so Faber. F?r Risiken, die durch den Klimawandel verursacht werden k?nnten, sei in Zukunft mit steigenden Versicherungspr?mien zu rechnen.

Bildhinweis: Gro?investoren wie die Allianz k?nnten den Ausbau der Offshore-Windkraft forcieren / Quelle: Vestas
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x