29.06.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

29.6.2006: Q-Cells AG blickt noch optimistischer in die Zukunft - Produktionskapazitäten werden angehoben - Dünnschichtgeschäft wird ausgebaut

Die Q-Cells AG hat im Vorfeld der aktuell laufenden Hauptversammlung ihre Prognosen für das laufende Jahr angehoben. Wie das Thalheimer Solarunternehmen meldet, erwartet es nun in 2006 einen Umsatz von 500 Millionen Euro, einen Gewinn vor Steuern und Zinsen ( EBIT) von 105 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von rund 68 Millionen Euro. Ausschlaggebend hierfür seien überplanmäßige Produktionssteigerungen und über Erwartung liegende Erfolge bei der Reduzierung der Solarzellendicke.

Die Produktionssteigerungen würden durch den erneuten Ausbau von Kapazitäten erreicht, heißt es weiter. Bereits im dritten Quartal 2006 stehe der Bau einer fünften Produktionslinie am Standort Thalheim an. Nach Beendigung von vier Baustufen solle hier eine Nominalkapazität von 240 Megawatt peak (MWp) und somit eine Produktionskapazität von 192 MWp erreicht werden. Die Vollendung der ersten Baustufe sei für das dritte Quartal 2007 geplant.

Auch in den bestehenden Produktlinien werde derzeit die Nominalkapazität von aktuell 350 MWp auf 420 MWp erhöht, was dann einer Produktionskapazität von 336 MWp entspreche. Das Ergebnis des zweiten Quartals werde durch diese Umbaumaßnahmen nicht beeinträchtigt.

Darüber hinaus kündigt Q-Cells eine Investition im hohen zweistelligen Millionenbereich für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder in der Dünnschicht-Technologie an. Hierzu seien bereits zwei Tochterfirmen gegründet worden. Außerdem habe die Q-Cells AG einen 15,5-Prozentanteil an der Schweizer VHF-Technologies SA erworben. Die Beteiligung an dem Hersteller flexibler Solarmodule auf Dünnschichtbasis könne schrittweise auf 51 Prozent angehoben werden.

Die Q-Cells Aktie gewann heute Morgen im Xetra-Handel 4,54 Prozent und notierte bei 62,15 Euro (9:17 Uhr).

Q-Cells AG: ISIN DE0005558662 / WKN 555866

Bild: Q-Cells Solarzellen im Solarpark Erlasee der S.A.G. Solarstrom AG / Quelle: ECOreporter.de
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