29.09.03 Nachhaltige Aktien , Meldungen

29.9.2003: Ärger für Computerriesen IBM - Ex-Mitarbeiter klagen auf Schadenersatz

Ehemalige Mitarbeiter haben den Computerhersteller IBM auf Schadenersatz verklagt. Laut einer Meldung der in München erscheinenden Zeitschrift "Computerwoche" soll das Unternehmen seine Beschäftigten in der Chipfertigung wissentlich kanzerogenen Chemikalien ausgesetzt haben. Über die Zulassung der Klage werde Richter Robert Baines vom Santa Clara County Court am kommenden Mittwoch entscheiden, so das Blatt. Der Konzern versuche seit Juli das Verfahren mit formaljuristischen Argumenten abzuwehren, hieß es weiter. Dabei berufe sich IBM darauf, dass niemand die verantwortlichen Manager auf die Krebserkrankungen aufmerksam gemacht habe.

Pressemeldungen zufolge plant der weltgrößte Anbieter von Informationsverarbeitungstechnologie umfangreiche Entlassungen in den USA und Australien. Demzufolge sollen 380 Arbeitsplätze in der US-Softwaresparte eingespart werden, um die Effizienz zu verbessern. Weitere 150 Mitarbeiter sollen in Australien im Geschäftsbereich Global Services ihre Beschäftigung verlieren. Im August hatte der international tätige Konzern bereits 600 Stellen in der US-Chipfertigung gestrichen.

Die Aktie des auch "Big Blue" genannten Traditionsunternehmens ist in zahlreichen Nachhaltigkeitsfonds vertreten.

IBM Corp.: WKN 851399 / ISIN US4592001014
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